Beiträge gettagt mit schnell abnehmen
Leichter Abnehmen mit Eiweiß
22. Jan
Eiweiß ist der Joker beim Abnehmen – wer schnell und nachhaltig Gewicht verlieren möchte, sollte deshalb auf eine gute Versorgung achten!
Von Prof. Dr. Michael Hamm
In der Ärzte-Zeitung vom 11. Januar 2012 wird eine aktuelle Studie aus Amerika zitiert, die zum Ergebnis hat, dass ausreichend Protein in der Diät den Ruheumsatz und die Magermasse steigert (G. Bray et al.: Effect of Dietary Protein Content on Weight Gain, Energy Expenditure, and Body Composition During Overeating in: JAMA 2012; 307:86).
Viele aktuelle Studien sowie praktische Erfahrungen aus der Diätberatung belegen, dass ein akzentuiertes Nahrungseiweißangebot im Bereich von 20 bis 25 Prozent der Energiezufuhr das subjektive Gefühl der Sättigung erhöht und das Auftreten von Hungergefühlen verzögert. Bei einer Kalorienrestriktion kann ein höherer Proteingehalt der Kost somit zu einer größeren Compliance und damit auch Bejahung sowie über verschiedene Stoffwechselmechanismen auch zu einem besseren (Langzeit-)Erfolg der jeweiligen Diätmaßnahmen beitragen.
Design your Body mit Protein
In der Praxis führen dagegen strenge Kalorieneinschränkungen und Diäten nach dem Muster „Iss die Hälfte“ zwangsläufig zu einer Proteinminderaufnahme, ebenso die einseitige Bevorzugung von Gemüse und Obst als „Schlankmacher“. Eine solche unzureichende Eiweißzufuhr ist letztlich maßgeblich verantwortlich für den Misserfolg und das Scheitern einer Diätmaßnahme. Beispiele hierfür sind der Jo-Jo-Effekt oder die leidvolle Feststellung: „Ich nehme immer nur dort ab, wo ich es eigentlich gar nicht will.“
Eine weitere Überlegung: Beim Essen sind nicht alle Kalorien gleich, denn obwohl Eiweiß (Protein) und Kohlenhydrate denselben Energiegehalt aufweisen, steht dem Körper bei der Verbrennung von Eiweiß als Energiequelle weniger Energie zur Verfügung als bei der Verwertung von Kohlenhydraten. Wissenschaftler schließen dies aus so genannten thermodynamischen Berechnungen.
Protein erhöht den Energieumsatz
Im Vergleich zu Kohlenhydraten und Fetten sind Proteine im Stoffwechsel die unökonomischten Energielieferanten. Zunächst ist die so genannte „postprandiale Thermogenese“ zu nennen, das heißt die vermehrte Wärmebildung nach dem Essen. Jeder weiß, dass nach der Nahrungsaufnahme die Körpertemperatur steigt und der Körper mehr Wärme abgibt. Die diesem Prozess zugrunde liegende Stoffwechselsteigerung kann mit der Umsetzung, dem Transport und der Speicherung von Nährstoffen im Stoffwechsel erklärt werden. Grundsätzlich entsteht bei allen Stoffwechselprozessen aufgrund des begrenzten Wirkungsgrads Wärme. Die Thermogenese beschreibt also den Energieaufwand, der für die Nahrungsverwertung und -umsetzung erforderlich ist. Sie beträgt etwa zehn Prozent der Gesamtenergieaufnahme.
Im Zusammenhang von Nahrungsaufnahme spricht man auch von der spezifisch dynamischen Wirkung der Nährstoffe. Diese besagt, wie viel Energieverlust ein Nährstoff im Stoffwechsel bewirken kann. Beim Nährstoff Eiweiß ist dieser Effekt am größten, der Proteinstoffwechsel bringt dem Körper also die am wenigsten nutzbare Energie. Insgesamt stellt der Eiweißumsatz eine energetisch aufwändige Prozedur für den Organismus dar. Die nahrungsbedingte Thermogenese hält nach proteinreichen Mahlzeiten etwa doppelt so lange an wie nach kohlenhydrat- und fettbetonten Mahlzeiten mit gleichem Energiegehalt. Sie entspricht immerhin 25 bis 30 Prozent der mit Proteinen aufgenommenen Energiemenge, während es bei Kohlenhydraten sechs bis acht und beim Nahrungsfett lediglich zwei bis drei Prozent sind.
Damit eine proteinbetonte Diät den gewünschten Erfolg hat, muss in der täglichen Ernährungspraxis darauf geachtet werden, dass das Nahrungseiweiß nicht von allzu viel Fett begleitet wird. Darüber gibt die Tabelle rechts Aufschluss.
Abnehmen durch Sport
02. Jan
Schnell oder langsam? Oft wird darauf hingewiesen, dass körperliche Aktivitäten mit niedriger Intensität mehr Fett verbrennen als mit hoher Intensität. Um den Fettverlust zu erhöhen, soll demnach weniger intensiv trainiert werden. Streng nach der Devise: Sport ist erst dann ein optimaler Fatburner wenn lang und locker statt kurz und hart trainiert wird!
Wissenschaftliche Berechnungen haben allerdings ergeben, dass trotz der hohen Fettverbrennung bei niedrigen Intensitäten die absolute Fettmenge, die verbrannt wird, bei hochintensiven Belastungen größer ist, so Professor Jack Willmore aus Texas. Das liegt daran, dass bei schnellen Einheiten insgesamt mehr Energie umgesetzt wird. Außerdem werden die Kohlenhydratspeicher in den Muskeln schneller aufgebraucht und der Körper greift schließlich vermehrt auf seine Fette als Energielieferanten zurück.
Als praktische Konsequenz folgt daraus: Wer schnell abnehmen will und körperlich fit und gesund ist, kann zunächst eine etwas intensivere Sporteinheit einlegen, um viele Kalorien zu verbrauchen und die Energiespeicher zu leeren. In den darauffolgenden Tagen forcieren moderate und ausdauernde Bewegungseinheiten (z. B. durch Radfahren, Schwimmen oder Laufen) die Fettverbrennung. Aber egal welches Sport-Prinzip Sie sich aussuchen: Jeder Mensch nimmt grundsätzlich nur dann ab, wenn er insgesamt mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt!
Schnell abnehmen
28. Jul
Die falsche Diätstrategie schont Fett, greift die Muskeln an und führt Sie direkt in die Jojo-Falle! Mit der wissenschaftlich überprüften 24-Stunden-Diät können Sie hingegen schnell abnehmen ohne die Nachteile üblicher Schnell-Diäten!
Bei absoluter Kalorieneinschränkung (wie bei den meisten Crash-Diäten und beim totalen Fasten) baut der Körper in den ersten Diättagen hauptsächlich Kohlenhydrate und Proteine ab. Dabei wird Wasser freigesetzt, was letztlich der Hauptgrund für den schnellen Gewichtsverlust ist. Erst ab dem dritten Tag verbrennt der Körper zunehmend Fett. Dieser Vorgang wird mit der 24-Stunden-Diät enorm forciert. Durch ein bestimmtes Training werden die Energie-Speicher schneller geleert, sodass frühzeitig auf die Fettdepots zugegriffen werden muss und Sie dadurch besonders schnell abnehmen.
Eiweiß schützt vor dem Jojo-Effekt
Unter Hungerbedingungen, zum Beispiel bei Crashdiäten, sowie extremen Anforderungen im Leistungssport wird auch Körpereiweiß (Muskeln) als Energiequelle herangezogen werden. Es kommt zum Abbau von Eiweiß, zu einer sogenannten katabolen Stoffwechsellage, die hinsichtlich unserer wichtigen Muskelsubstanz ausgesprochen unerwünscht ist. Der Verlust an körperformender aktiver Muskulatur ist aber nicht nur optisch ein Nachteil, er verlangsamt darüber hinaus die Stoffwechselrate – Grundumsatz und Kalorienverbrennung sinken – die Folge: der Jojo-Effekt! Genug Nahrungsproteine bewahren also während der ganzen Diätphase vor dem Raubbau am eigenen Körper. Am stärksten ist dieser Eiweißverlust übrigens beim totalen Fasten bzw. der Nulldiät nur mit Wasser. Deshalb gab es schon sehr früh in der Fastengeschichte das proteinergänzte Fasten, zunächst mit Molke oder Buttermilch als Trinkflüssigkeit, später in Form proteinreicher Trinknahrungen und Formuladiäten. In Verbindung mit körperlicher Aktivität bleibt dabei die Muskulatur am besten erhalten und der Jojo-Effekt wird vermieden. Und die Muskulatur ist der Körperanteil, der für den Energieumsatz am wichtigsten ist. So verbrennen muskulöse Menschen sogar in Ruhephasen mehr Kalorien als Personen mit wenig Muskeln und einem hohen Körperfettanteil.
Schnell abnehmen ohne negative Figur-Folgen
Die 24-Stunden-Diät wurde von der Universität Freiburg überprüft und für äußerst wirksam befunden: sie wirkt sämtlichen Folgen üblicher Schnell-Diäten entgegen und sorgt dafür, dass Sie besonders schnell abnehmen und Ihr neues Gewicht sogar auf Dauer halten können. Das komplette Programm von Prof. Dr. Michael Hamm und Ernährungswissenschaftler Achim Sam mit 35 schnellen Fett-weg-Rezepten, Trainingsplänen (für verschiedene Sportarten und Leistungsklassen) und allen wichtigen Infos mit denen Sie schnell abnehmen, können Sie hier downloaden.