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Diät im Urlaub

Weil wir im Urlaub sind und zwar aus persönlichen Gründen “nur” in Mecklenburg-Vorpommern und weil wir lange nicht so ein “Sott” mit dem Wetter hatten, habe ich gerade ein Sendungsbewusstsein: Urlaub, wir sind im Urlaub, Deutschland ist eine Runde weiter, das Wetter ist fantastisch. Urlaub! Urlaub! Urlaub!

So jetzt sind sicher einige neidisch. Nun zurück zum Thema: Bei dem besten Ostseedorschgericht, dass ich je gegessen habe (im alten Bootshaus in der Marina Gager auf Rügen), kam mir die Idee, trotz Urlaub einen 24-Stunden-Diättag zu machen. Und der war nicht schlecht. Mir geht eine Waage ab, sonst würde ich mit dem Ergebnis prahlen, denn ich bin mir sicher, dass es ein voller Erfolg war. So gut kenne ich meinen Körper.

Intensiver Sport am Vorabend bedeutete für mich, eine lange Joggingstrecke von Vitte auf Hiddensee immer am Deich lang. In der Abendsonne, in der klaren Luft, die nur die Ostseeküste parat hat. Vorbei an Schilffeldern, Schaafheerden, aufgescheuchten Vögeln. Die Landschaft ist so fantastisch, die Luft so klar, ich kann gar nicht sagen, was für einen Spass das gemacht hat. Am nächsten Tag waren wir wieder segeln. Das Brötchenfrühstück, das ich so liebe, musste ich auslassen. Stattdessen Rührei mit Schinken. Tagsüber Eiweißdrinks und am verspäteten Mittag in Stralsund ein Zandergericht. Die Portion war eigentlich zu groß, aber im Urlaub lasse ich da natürlich fünfe grade sein.

Fazit: Ein Diättag ohne ernsthafte Entbehrungen lässt sich auch wunderbar im Urlaub abfeiern. Der Sport in der Abendsonne auf Hiddensee war absolut traumhaft. Das hatte überhaupt nichts von Zwang. Ich bin von allein immer schneller geworden. Jedenfalls für meine aktuellen Verhältnisse (habe noch mit den Nachwehen einer Verletzung zu kämpfen) eine intensive Einheit die mir dank der Umgebung wunderbar leicht gefallen ist.

Tipps zum Abnehmen

Mit unseren 11 Tipps zum Abnehmen erreichen Sie Ihre Wunschfigur:

  1. Tipp zum Abnehmen: Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter, und essen Sie ballaststoffreich.
  2. Tipp zum Abnehmen: Zählen Sie keine Kalorien, aber sparen Sie bei Fett und Alkohol.
  3. Tipp zum Abnehmen: Essen Sie regelmäßig, aber nicht ständig zwischendurch.
  4. Tipp zum Abnehmen: Essen Sie genügend Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß für einen aktiven Stoffwechsel und ein gesundes Aussehen.
  5. Tipp zum Abnehmen: Verbieten Sie sich nichts. Sie dürfen alles essen, aber von allem das persönlich richtige Maß.
  6. Tipp zum Abnehmen: Genießen Sie auch eine kleine Mahlzeit. Essen Sie stets bewusst und nicht nebenbei.
  7. Tipp zum Abnehmen: Bauen Sie Stress nicht mit Essen, sondern mit Bewegung und Entspannungsübungen ab.
  8. Tipp zum Abnehmen: Führen Sie immer wieder mal ein Ernährungstagebuch.
  9. Tipp zum Abnehmen: Bleiben Sie realistisch, und setzen Sie sich kleine, positive Ziele. Mißtrauen Sie Wundermitteln – achten Sie auf Diäten, die eine konsequente Ernährungsumstellung bewirken.
  10. Tipp zum Abnehmen: Aktivieren Sie Ihr hochwirksames Fettverbrennungssystem durch regelmäßiges körperliches Training. Je mehr Muskeln Sie mit Ausdauer bewegen, um so besser!
  11. Tipp zum Abnehmen: Falls Sie mal über die Stränge schlagen, legen Sie einen Entlastungstag oder die 24h-Diät ein.

Macht abends essen dick?

Macht abends essen dick oder vielleicht doch nicht? Ein Team französischer Arbeitsmediziner der Universität Lille ging der Frage jetzt genauer auf den Grund.

Neun normalgewichtige junge Männer, die keine Schichtarbeit verrichteten, nahmen an der Studie teil. An drei Terminen aßen sie zu verschiedenen zeiten jeweils die gleiche Mahlzeit, morgens um neun Uhr, nachmittags um siebzehn Uhr und nachts um ein Uhr. Je eine Stunde davor und sechs Stunden danach wurde der Energieverbrauch in Ruhe gemessen. Dabei unterschieden sich der Ruhestoffwechsel vor der Mahlzeit am Nachmittag und vor dem Essen in der Nacht kaum. Dagegen konnte nach der Mahzeit am Morgen ein signifikant höherer Anstieg des Energieverbrauchs beobachtet werden als zu den beiden anderen Zeiten. Umgekehrt wurde nach dem Essen in der Nicht signifikant weniger Nahrung (in der sogenannten Thermogenese) verbrannt als nach den beiden anderen Mahlzeiten – ein erster Nachweis dafür, dass das Essen in der Nacht effektiver im Körper gespeichert werden kann als am Morgen. Die Studie zeigt weiter, dass die Nahrungsverwertung offenbar nach täglich wiederkehrenden Zyklen verläuft. Bekannt sind diese Rhytmen von einer ganzen Reihe von Prozessen im Körper, die auch den Stoffwechsel beeinflussen, zum Beispiel durch die Hormonproduktion oder durch eine deutlich verringerte Magenentleerung im Schlaf. Welche Faktoren die zeitlich unterschiedliche Nahrungsverwertung bewirken, muss erst noch weiter erforscht werden. Fest steht aber nun: nachts oder abends essen sorgt nicht gerade für eine schlanke Figurlinie …

Ihr persönlicher Zeitplan für den richtigen Essrhytmus:

  • Essen Sie nur, wenn Sie tatsächlich hungrig sind.
  • Essen Sie mindestens dreimal am Tag. Aber essen Sie nicht mehr als zwei Zwischenmahlzeiten, denn ständiges Zwischendurchessen nimmt Ihnen die Chance, auf Ihre internen Hunger-Sättigungs-Signale zu achten. Außerdem kann vor allem durch ständiges Naschen die Insulinausschüttung so stimuliert werden, dass sie einem Fettabbau entgegenwirkt. Beim Abnehmen sollten Sie nur kleine eiweißreiche Mahlzeiten und Kohlenhydratlebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index als Zwischenmahlzeiten wählen; eventuell auch die bisher verzehrten Snacks durch ein Glas Wasser, Buttermilch oder ungezuckerten Tee ersetzen. Auch schluckweises Trinken trägt zur Sättigung bei.
  • Wenn Sie Ihr Gewicht halten wollen, gestalten Sie Ihre bisherigen Hauptmahlzeiten kleiner, und essen Sie die eingesparten Kalorien als Zwischenmahlzeiten. Fünf insgesamt kleinere Mahlzeiten anstelle weniger großer Portionen beugen am besten Heißhunger und Übergewicht vor.

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Sport zum Abnehmen – schnell oder langsam?

Oft wird darauf hingewiesen, dass körperliche Aktivitäten mit niedriger Intensität mehr Fett verbrennen als mit hoher Intensität. Um den Fettverlust zu erhöhen, soll demnach weniger intensiv trainiert werden. Streng nach der Devise: Sport ist erst dann ein optimaler Fatburner wenn lang und locker statt kurz und hart trainiert wird! Wissenschaftliche Berechnungen haben allerdings ergeben, dass trotz der hohen Fettverbrennung bei niedrigen Intensitäten die absolute Fettmenge, die verbrannt wird, bei hochintensiven Belastungen größer ist, so Professor Jack Willmore aus Texas. Das liegt daran, dass bei schnellen Einheiten insgesamt mehr Energie umgesetzt wird. Außerdem werden die Kohlenhydratspeicher in der Muskulatur schneller aufgebraucht und der Körper greift schließlich vermehrt auf seine Fette als Energielieferanten zurück.

Als praktische Konsequenz folgt daraus: Wer schnell abnehmen will und körperlich fit und gesund ist, kann zunächst eine etwas intensivere Sporteinheit einlegen, um viele Kalorien zu verbrauchen und die Energiespeicher zu leeren. In den darauffolgenden Tagen forcieren moderate und ausdauernde Bewegungseinheiten (z. B. durch Radfahren, Schwimmen oder Laufen) die Fettverbrennung. Aber egal welches Sport-Prinzip Sie sich aussuchen: Jeder Mensch nimmt grundsätzlich nur dann ab, wenn er insgesamt mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt!

Check: Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten

Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten gelten als einfache Problemlöser. Mit Wasser angerührt ergeben sich komplette Nährstoffgemische. Eiweiß steht im Mittelpunkt, daneben ist alles enthalten, was Mangelerscheinungen während der mehr oder weniger ausschließlichen Versorgung mit diesen Produkten vorbeugt. Dass es sich hierbei um Ersatzmahlzeiten handelt, fällt spätestens am zweiten Diät-Tag auf. Oft werden drei bis fünf Tütenmahlzeiten als Tagesration mit rund 800 Kilokalorien empfohlen. Die Hersteller entwickeln daher je nach Zusammensetzung des Produkts Vorschläge zur geschmacklichen Abwandlung und Verbesserung oder stellen Rezepte für Ergänzungsspeisen vor. Es gibt Schlankheitsmahlzeiten auch als komplette Fertiggerichte in Dosen. So wird auf einfache Weise Energiekontrolle bei gleichzeitiger Mindestnährstoffversorgung möglich. Eine wirksame Starthilfe, aber keine Dauerlösung könnte man sagen. Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher stellt zu diesem Thema zusammenfassend fest: „Der erhebliche Nachteil maßgeschneiderter Mahlzeiten ist derselbe wie bei einseitigen Diätformen: Der Verbraucher lernt nicht, was er bisher falsch gemacht hat und wie er sich auf Dauer richtig, das heißt bedarfsgerecht ernähren soll. Je „künstlicher“ die Mahlzeiten sind, desto weniger geben sie Beispiele für richtige Ernährung. Der Erfolg ist dann, trotz Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten nicht von Dauer.

Auch kalorienarme Lebensmittel machen als solche nicht schlank …

… wenn man sie nicht im Rahmen einer insgesamt bewusst zusammengestellten Ernährung verwendet. Um die Zusammensetzung eines Lebensmittels bzw. dessen Nährwert zu verändern, werden beispielsweise Fett und Kohlenhydrate durch Eiweiß, Wasser,  Ballaststoffe und gegebenenfalls Süßstoffe, im technologisch und geschmacklich möglichen Rahmen, ersetzt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind nährwertveränderte Lebensmittel aber nur sinnvoll, wenn der Verbraucher die verringerte Energiezufuhr nicht durch mehr Essen ausgleicht. Der vermehrte Verzehr von ballaststoffreichen Vollkornprodukten und Gemüse, der Genuss von Frischkost oder das schluckweise Trinken von einem Glas Wasser zu Beginn einer Mahlzeit sind natürliche und wirksame Maßnahmen zur Kontrolle der Gesamtenergiezufuhr.

Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten:

Nach Bestimmungen der Diät-Verordnung  hergestellte ausgewogene Nährstoffgemische als Pulver, Granulate, Flocken etc. zum Austausch einzelner Tagesmahlzeiten oder als komplette Tagesration zur Durchführung von Schlankheitskuren; oft einseitig im Geschmack; Rezeptbeispiele erforderlich (auch für Tagespläne, falls nur einzelne Mahlzeiten ersetzt werden sollen); einfache Zubereitung hilft Diätfehler zu vermeiden; keine Mangelerscheinungen; gut als Einstieg in eine Diät geeignet; müssen aber langfristig ovn einer bewussten, vollwertigen Ernährung abgelöst werden.

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Check: Trennkost-Diät

Die Trennkost ist eine komplizierte Diät, die von ihrem Erfinder Dr. Howard Hay ursprünglich gar nicht zum Abnehmen gedacht war. Hay ging bei seiner Trennkost davon aus, das sich eiweiß- und kohlenhydratreiche Nahrung, zusammen genossen, in ihrer Verdauung behindern. So wurde bei der Trennkost eben fleißig getrennt, was normalerweise eine gemischte Ernährung auch geschmacklich verbessert. Hays Trennkost-Prinzip ist die „Entmischung“ unserer Ernährung. Kernpunkt dieser Trennkost-Regel: Eiweiß und Kohlenhydrate getrennt verzehren, während Fette als neutral gelten und deshalb zu allen Mahlzeiten erlaubt sind. Das Mittagessen soll bei der Trennkost z. B. eine Eiweißmahlzeit, das Abendessen eine Kolenhydratmahlzeit sein – bei dem Schlank im Schlaf-Prinzip ist das übrigens genau umgekehrt. Zur selben Mahlzeit soll jeweils nur eine Art von Eiweiß bzw. von Kohlenhydraten gegessen werden, beispielsweise Fleisch oder Fisch, Brot oder Kartoffeln. Acht Prozent der Nahrung sollen bei der Trennkost aus Obst und Gemüse bestehen, davon der größte Teil als Rohkost. Da eine Vielzahl unserer üblichen Lebensmittel Kohlenhydrate und Eiweiß enthalten, müssen auch die Vertreter der Trennkost-Lehre Kompromisse eingehen und können nur nach dem vorwiegenden Anteil entscheiden. Die Interpretation der „chemischen Verdauungsgesetze“ von Dr. Hay hat sich als falsch erwiesen. So werden beispielsweise im Dünndarm parallel eiweiß- fett- und kohlenhydratspaltende Enzyme (Verdauungswirkstoffe) freigesetzt. Mangelerscheinungen sind bei der Trennkost weniger zu befürchten, die Vorschriften jedoch, die bei der Nahrungsauswahl zu berücksichtigen sind, lassen sich nur schwer einhalten. Trennen Sie sich in Ihrer Ernährung lieber vom täglichen „Zuviel“ – das heißt den konzentrierten Fett-, Zucker- und Alkoholkalorien – und von allem, was Sie persönlich nicht vertragen. Genießen Sie eine phantasievoll zusammengestellte Mischkost auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilt. Und wenn Sie schnell und gesund abnehmen möchten, dann empfehlen wir die 24-Stunden-Diät.

Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zur Trennkost: Praktisch schwer durchführbar; eigentlich für spezifische Stoffwechselprobleme entwickelt. Keine typische Reduktionsdiät; Indikationsstellung erfordert eine ärztliche Beurteilung.

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Check: Fasten, Nulldiät und Schalttage

Gefastet wird längst nicht nur, um einfach abzuspecken. Das Fasten gibt es seit Urzeiten. Der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung hatte zunächst mehr rituelle und religiöse Gründe – an Gewichtsprobleme dachte damals zumindest noch keiner. Heilfasten in Verbindung mit einer ärztlichen Betreuung kann (Zivilisations-) Krankheiten zumindest positiv beeinflussen. Im Vordergrund steht eine Regulierung des Körpergewichts, denn Fasten ist Ernährung aus den körpereigenen Energievorräten. Fasten ist aber auch ein tiefgreifender Umstellungsprozess des gesamten Stoffwechsels. Zum Beispiel bei der Nulldiät ist der Effekt des totalen Fastens auf seine gewichtsreduzierende Wirkung extrem eingeschränkt. Ziel einer jeden Gewichtsreduktion ist der Abbau von Körperfett unter Schonung der Proteinbestände (damit sind vor allem die Muskeln gemeint). Gerade unter dieser Zielsetzung zeigen sich bei der Nulldiät oder beim Fasten besonders große Nachteile: In den ersten ein, zwei Wochen wird beim Fasten die Neubildung des für einige Stoffwechselleistungen unersetzbaren Blutzuckers aus körpereigenem Muskel- und Organeinweiß stark beansprucht. Eiweißbausteine werden bei Kohlenhydratmangel in Energie umgewandelt. In dieser Umstellungszeit kommt es anfänglich zu ausgeprägten Eiweißverlusten – also Muskelverlusten, die durch Stoffwechselanpassungen erst allmählich geringer werden. Der Körper lernt dann, seine Fettreserven und die Fettabbauprodukte, in begrenztem Umfang allerdings, besser als Energiequelle zu nutzen. Während der gesamten Nulldiät kommt es aber neben dem erwünschten Abbau der Fettdepots vor allem zu ungewollten Einbußen der Muskeln. Unter totalem Fasten können bis zu knappe 40 Prozent des Gesamtgewichtsverlustes durch Muskelabbau bedingt sein – das ist eine extrem hohe Menge! Das wirkt sich zwangsläufig negativ auf die Leistungsfähigkeit  und letztlich durch den Verlust der Muskeln auch auf das Aussehen aus und fördert zudem den unerwünschten Jojo-Effekt wie bei keiner anderen Diät.

Weitaus komplizierter sind die zusätzlichen Nachteile einer Nulldiät zu erklären. Wir versuchen es trotzdem: Bei einer Nulldiät kommt es zu einer Anhäufung von Zwischenprodukten im Blut, die negativ auf die Gesundheit wirken. Das kann man nur umgehen, wenn man die Nulldiät entsprechend lockert. Wasser, Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiße (Proteine) sind beim Fasten ein absolutes Muss. Das sogenannte Saftfasten, man kann es als erste Abwandlung bezeichnen, bietet geringe Mengen an Kohlenhydraten, aber so gut wie kein Eiweiß. Die Proteinverluste und die nachteiligen Folgen aus dem Fettabbau (sogenannte Ketoacidose = Anhäufung von sauren Fettabbauprodukten) lassen sich jedoch erst durch geringe Gaben von Kohlenhydraten und Eiweißen in Schach halten.

Hersteller von diätetischen Lebensmitteln entwickelten entsprechende Nährstoffgemische zum Anrühren als Getränke. Von der Nährstoffzusammensetzung her geeignet sind auch Trinkkuren mit Molke oder Buttermilch, die mit Frucht- oder Gemüsesäften ergänzt werden. Die verschiedenen Fastenvarianten bedürfen einer ärztlichen Abstimmung bzw. Überwachung. Aber auch hier gilt: Die 24-Stunden-Diät ist die schnellste und sicherste Methode um Gewicht zu verlieren und nur mit einer anschließenden Ernährungsumstellung ist Ihnen der Langzeiterfolg auch sicher.

Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu Schalttagen und zum Fasten:

Schalttage: Einzelne Tage im normalen Ernährungsfahrplan, an denen man bewusst anders isst, z. B. einen Saftfastentag einhält oder einen sogenannten Reistag einschaltet. Obstsäfte oder Reis nur mit Obst zubereitet wirken aufgrund ihres Kaliumüberschusses entwässernd und kochsalzausschwemmend. Wenn man entsprechend wenig isst, auch geeignet, um kleine Ernährungssünden auszugleichen.

Nulldiäten, proteinmodifiziertes Fasten und andere Fastenkuren: Erfordern ärztliche Beratung und Beobachtung; bei extremem Übergewicht angewendet; Wasser, Vitamine und Mineralstoffe müssen in jedem Falls ausreichend aufgenommen werden; können in Kliniken und Sanatorien mit Ernährungsseminaren zum Erlernen eines bedarfsangemessenen Essverhaltens durchgeführt werden.

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Check: FdH – Friss die Hälfte

Dieses simple Energieeinsparprogramm „Friss die Hälfte“ kurz FdH, gehört sicherlich immer noch zu den häufigsten Diäten. Einfach weniger zu essen kann funktionieren, wenn die anderen Mahlzeiten abwechslungsreich zusammengestellt sind. Durch bewusst langsames Essen kann man lernen, auch mit kleineren Portionen satt zu werden. Doch oft wird FdH auch so praktiziert: man lässt einfach eine Mahlzeit – meistens das Mittagessen – ausfallen. Aber das Energiedefizit wird schon bald durch ein Stück Kuchen am Nachmittag wieder aufgeholt – und die Kalorienersparnis ist wieder dahin. Der Grund: Wenn man längere Zeit nichts gegessen hat, sinkt der Blutzuckerspiegel, und es stellt sich Heißhunger ein – und es muss schnell was energiespendendes Süßes her. Und sogar das Frühstück ausfallen zu lassen, ist bei FdH die schlechteste Lösung. Wer schnell und trotzdem gesund Gewicht verlieren möchte findet hier die geeignete Methode.

Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu FdH:

Oft planlos, unsicher; Gefahr von Mangelerscheinungen; kein Lernerfolg in Richtung „bewusster Essen”; häufig schnelle Aufgabe.

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