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Body-Mass-Index (BMI)

Allein der Gang auf die Waage reicht nicht aus. Das Gewicht muss in Relation zur Größe betrachtet werden. Als Anhaltspunkt für die Beurteilung des Körpergewichts hat sich der Body Mass-Index (BMI) bewährt. Mit dem BMI wird allerdings nicht die Körperzusammensetzung ermittelt. Mit stetigem Training wird in der Regel Muskelmasse auf- und Fettgewebe abgebaut. So kann es durchaus sein, dass ein trainierter Sportler mit hohem Muskelanteil einen Body-Mass-Index von 25 erreicht, ohne dass er dabei übergewichtig ist. Im Gegensatz dazu kann eine sehr schlanke und untrainierte Frau mit einem niedrigen MBI einen hohen Körperfett-Anteil haben. Der Body-Mass-Index dient lediglich der groben Einschätzung des Ernährungsstatus. Ein besserer Indikator zur Einschätzung der Körperzusammensetzung ist die Messung des Körperfett-Anteils – siehe dazu Artikel „Körperfett”. Einen schnellen und zuverlässigen BMI-Rechner finden Sie hier.

BMI = Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat

  • < 19: Achtung, Sie sind untergewichtig
  • 19 bis 25: Sie sind normalgewichtig
  • 25 bis 30: Sie sind leicht übergewichtig
  • > 30:Achtung, eine Gewichtsabnahme ist dringend anzuraten

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  • Abnehmen und Lebenserwartung: ist um ganze 10 % erhöht
  • Abnehmen und Body-Mass-Index (BMI): verringert sich um eine Einheit
  • Abnehmen und Blutdruck: sinkt um min. 5 mm Hg
  • Abnehmen und Krebsrisiko: um bis zu 20 % vermindert
  • Abnehmen und Gelenkbelastung: ist zum Beispiel beim Joggen deutlich geringer
  • Abnehmen und Diabetesrisiko: ist um fast 60 % vermindert
  • Abnehmen und Nüchternblutzucker: wird um mehr als 20 % gesenkt
  • Abnehmen und Lebensqualität: weniger Kurzatmigkeit, Schwitzen und Schwerfälligkeit
  • Abnehmen und Cholesterin: gutes HDL wird um 10 % erhöht, schlechtes LDL um 15 % gesenkt
  • Abnehmen und Leistungsfähigkeit: nimmt vor allem bei Ausdauersportarten zu
  • Abnehmen und Entzündungswerte: können um 40 Prozent gesenkt werden

Richtig gelesen: Dies und noch viel mehr tut sich in und an Ihrem Körper, wenn Sie abnehmen und schlank bleiben. Je ausgeprägter Ihr Übergewicht vorher, desto deutlicher der Effekt. Der einfachste Weg, sich einzuordnen, ist der Body-Mass-Index (BMI): Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Falls die Werte zwischen 18,5 und 25 liegen, ist alles okay – Sie sind im optimalen Gewichtsbereich. Ab 25 aufwärts steigt das gesundheitliche Risiko; jeder, der sich in diesem Bereich befindet, profitiert vom Abnehmen. Ab 30 spricht man von starkem Übergewicht (Adipositas). Hier ist dringend ärztliche Hilfe angeraten. Einen weiteren Anhaltspunkt zur Risikoabschätzung liefert der Bauchumfang (über dem Nabel messen!). Mehr als 88 Zentimeter bei Frauen und 102 bei Männern bedeuten ein erhöhtes Gesundheitsrisiko – mit jedem Kilo, dass Sie mit der 24-Stunden-Diät abnehmen, sinkt auch die Gefahr (Quelle: Prof. Dr. Stephan Jacob)