Beiträge gettagt mit Abnehmen
Abnehmen mit Behinderung
30. Apr
Menschen mit Behinderung haben häufig ein besonders genaues Körpergefühl und einen ausgeprägten Ehrgeiz, die eigene Gesundheit und Fitness zu erhalten und zu verbessern. Dass sie dabei möglicherweise einen anderen Maßstab anlegen, als gänzlich gesunde Menschen versteht sich von selbst. Wenn abnehmwillige, behinderte Menschen von Sportlern ohne Handicap auf den Behindertensport verwiesen werden – da würden sie schon abnehmen – dann hat das schnell einen schalen Beigeschmack, klingt arrogant oder gar anmaßend. Ein vollständig gesunder Menschen kann schwerlich einschätzen, welche Schmerzen und Mühen für einige Menschen schon tägliche Aufgaben mit sich bringen, geschweige denn Sport.
Meine Geschichte – Meine Ängste
Ich bin dankbar dafür, verhältnismäßig gesund zu sein. Vielleicht kann ich trotzdem – ohne anmaßend zu klingen – etwas zum Thema “Abnehmen trotz Behinderung” sagen. Ein paar Sätze aus dem Nähkästchen: Vor mittlerweile über sieben Monaten habe ich meinen Nervus Ischiadicus so arg abgeklemmt und nachhaltig geschädigt, dass mein linkes Bein und mein linker Fuß ab dem halben Oberschenkel abwärts komplett gelähmt waren. Es handelte sich um eine schlaffe Lähmung. Gehen war nur noch mit einer Peronäusschiene möglich und an Sport nicht recht zu denken. Die erste Prognose meines Krankenhausarztes belief sich auf möglicherweise drei Jahre Regenerationszeit des Nerven mit ungewissem Ausgang für die Beweglichkeit von Bein und Fuß. Meine erste Angst war ganz klar: “Was, wenn das so bleibt?” Eine meiner nächsten Ängste – diese Eitelkeit muss ich schon zugeben – war tatsächlich: “Was bedeutet die Lähmung für die Fitness meines restlichen Körpers? Werde ich als bisher sportlicher Mensch jetzt aufgrund von Bewegungsmangel aufgehen wie ein Hefekloß?”
Großes Glück
Ich habe unglaubliches Glück gehabt. Die Nervenschädigung war nicht so schwer wie ursprünglich angenommen. Für die Experten: Überwiegend handelt es sich um eine schwere Form der Neurapraxie, weit weniger Nervenfasern waren durch Axonotmesis geschädigt. Nach ca. drei Monaten konnte ich die Peronäusschiene bei kürzeren Gänge stehen lassen. Vor zwei Wochen konnte ich mich darüber freuen, eine erste Joggingrunde gedreht zu haben. Zwar nur 2,5 Kilometer, aber es muss ja auch Luft nach oben bleiben. Ich kann bis heute nicht länger als eine Stunde am Stück auf einem Stuhl sitzen und bin deswegen vor allem bei der Arbeit, aber auch zB bei einem Restaurantbesuch eingeschränkt. Die Erfahrung hat mir einen Heidenrespekt vor allen körperlich eingeschränkten Menschen verschafft, die auf bewundernswerte Weise ihr Leben leben.
Bewegungsdrang
Bin ich in der Zwischenzeit nun aufgegangen wie ein Hefekloß? Nein. Das habe ich möglicherweise neben meinem Glück auch einer gewissen, angeborenen Hartnäckigkeit zu verdanken. Meinen Weg kann ich zwar nicht seriös weiterempfehlen, erzählen möchte ich ihn trotzdem: Ich habe mich nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus über die Empfehlungen meines Arztes und meiner KG hinweg gesetzt und mit leichten Ausdauertraining auf unserem Crosstrainer begonnen. Anfangs habe ich meinen linken Schuh auf dem Pedal noch festgeklebt. Tatsächlich benötigte ich diese Fixierung jedoch nicht, weil die Arbeitsweise des Crosstrainers die Bewegung sehr genau vorgibt. Ich habe diese recht rigide und wegen der Gefahr des Umknickens nicht ganz ungefährliche ‘Therapie’ aus zwei Gründen gestartet: Zum einen forderte mein Körper Bewegung, die mir mit der Schiene schwerfiel, die ich jedoch – zu meinem Glück – auf dem Crosstrainer schmerzfrei ausleben konnte. Zum anderen machte auf mich die Theorie Eindruck, das Bewegungsreize aus dem gelähmten Körperteil das Nervenwachstum bzw. die Nervenregeneration am geschädigten peripheren Nerven beschleunigen können. Ob diese Theorie nun stimmt oder nicht ist für mich heute egal; die Hauptsache ist, dass ich daran glaube.
Abnehmen mit Behinderung
Dieser Artikel ist sehr Ich-Bezogen. Für Sie und Ihre Geschichte sind ja die Kommentare freigeschaltet. Vielleicht sind Sie behindert und möchten abnehmen. Vielleicht haben Sie nicht das Glück, schmerzfrei Sport machen zu können. Wenn das der Fall ist, schränkt dies Ihre Möglichkeiten für das gesunde Abnehmen ein wenig ein. Da müssen wir ehrlich sein. Denn Diät und Bewegung gehören für uns zusammen. Trotzdem möchten wir Ihnen zwei Vorschläge machen:
1. Sie wissen selbst am Besten, wo Ihre Grenzen sind und was Sie ihrem Körper zumuten können. Vielleicht können Sie mit erträglichem Schmerz durch Bewegung ihren Grundumsatz steigern. Dann sollten Sie dies innerhalb Ihrer Grenzen tun. Wie immer gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!
2. Für das Grundprinzip der 24-Stunden-Diät ist nicht zwangsläufig Sport erforderlich. Sport dient lediglich dazu, möglichst schnell die Energiespeicher des Körpers zu leeren, um dann mit einem bestimmten Ernährungsprogramm den Grad der Fettverbrennung über eine möglichst lange Zeit in einem möglichst hohem Bereich zu halten. Wenn Sie wissen möchten wie dies funktioniert, dann tragen Sie direkt rechts oben auf der Seite Ihre E-Mailadresse ein. Sie bekommen dann wertvolle Diättipps zugesandt und werden außerdem über das Erscheinen unseres Buches informiert, von dem jeder Abnehmwillige profitieren kann, gleichgültig welchen Maßstab er an seine Sportlichkeit anlegt.
Tipps zum Abnehmen
22. Apr
Mit unseren 11 Tipps zum Abnehmen erreichen Sie Ihre Wunschfigur:
- Tipp zum Abnehmen: Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter, und essen Sie ballaststoffreich.
- Tipp zum Abnehmen: Zählen Sie keine Kalorien, aber sparen Sie bei Fett und Alkohol.
- Tipp zum Abnehmen: Essen Sie regelmäßig, aber nicht ständig zwischendurch.
- Tipp zum Abnehmen: Essen Sie genügend Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß für einen aktiven Stoffwechsel und ein gesundes Aussehen.
- Tipp zum Abnehmen: Verbieten Sie sich nichts. Sie dürfen alles essen, aber von allem das persönlich richtige Maß.
- Tipp zum Abnehmen: Genießen Sie auch eine kleine Mahlzeit. Essen Sie stets bewusst und nicht nebenbei.
- Tipp zum Abnehmen: Bauen Sie Stress nicht mit Essen, sondern mit Bewegung und Entspannungsübungen ab.
- Tipp zum Abnehmen: Führen Sie immer wieder mal ein Ernährungstagebuch.
- Tipp zum Abnehmen: Bleiben Sie realistisch, und setzen Sie sich kleine, positive Ziele. Mißtrauen Sie Wundermitteln – achten Sie auf Diäten, die eine konsequente Ernährungsumstellung bewirken.
- Tipp zum Abnehmen: Aktivieren Sie Ihr hochwirksames Fettverbrennungssystem durch regelmäßiges körperliches Training. Je mehr Muskeln Sie mit Ausdauer bewegen, um so besser!
- Tipp zum Abnehmen: Falls Sie mal über die Stränge schlagen, legen Sie einen Entlastungstag oder die 24h-Diät ein.
Bauchfett Reduzierung
18. Apr

„Das Bauchfett muss weg“, denken viele beim Blick in den Spiegel. Wer sich dann aufrafft, macht einige Tage Sit-Ups und Klappmesser, bekommt einen fetten Muskelkater und gibt doch lieber wieder die Couch-Potatoe. Gecruncht wird jetzt allenfalls noch aus der halbliegenden Fernsehstarre heraus zum Couchtisch, denn dort stehen die Chips.
Bauchfett Reduzierung – ist das möglich?
Kann man eigentlich gezielt Fett in bestimmten Körperregionen reduzieren? Nach meiner Erfahrung geht das nicht. Ich bin zwar im 24-Stunden-Diät-Team der einzige, der die Ernährungswissenschaften nicht studiert hat, aber Sie können mir glauben: Ich habe schon vieles versucht, um Bauchfett zu reduzieren. Ich wurde bei meinen Abnehmversuchen immer entweder insgesamt schlanker, oder eben nicht. Gezieltes Abnehmen nur am Bauch? Fehlanzeige! Erfolg hatte ich mit Ausdauersportarten wie Laufen und Radfahren. Nicht dagegen mit Kraftsport und speziellen Bauchmuskelübungen. In den Zeiten, in denen ich meine Ausdauer trainiert habe, konnte ich einen Fettabbau am gesamten Körper beobachten. Unterstützt habe ich das mit Gymnastik, die der allgemeinen Stabilisierung des Körpers dient. Übungen wie Liegestütz und Halteübungen, z.B. zur Stärkung des Rückens und natürlich auch der Bauchmuskulatur. Ich meine Kräftigungsübungen wie sie zum Beispiel hier zu finden sind. Eine solche Kräftigung der Skelettmuskulatur kommt einem, genau wie ein sinnvolles Dehnen, im Ausdauersport sehr zu Gute und hilft, den Körper insgesamt straffer aussehen zu lassen.
Mein Tipp zur Reduzierung von Bauchfett: Starten Sie so schnell wie möglich – am Besten heute – mit Ausdauertraining. Wenn Sie untrainiert sind und selber den Eindruck haben, dass es um Ihre Fitness schlecht bestellt ist, sollten Sie ganz langsam beginnen (nach Rücksprache mit Ihrem Arzt): Machen Sie einen schnellen Spaziergang in lockerer Kleidung und mit Joggingschuhen. Atmen Sie ruhig und entspannt. Während Ihres Gangs legen Sie kurze Läufe ein, so wie Sie gelegentlich Laufen, um einen Bus zu erreichen. Sie werden merken: Nach und nach werden Sie längere Laufphasen durchhalten können. Sobald Sie Ihre Grundfitness so weit gesteigert haben, dass Sie in der Lage sind, 30 – 45 min Ausdauersport durchzuhalten, sollten Sie unser Programm, die 24-Stunden-Diät nutzen. Ihr Körper wird zu diesem Zeitpunkt bereits von Ihrer neuen sportlichen Aktivität profitiert haben. Den Fettabbau und damit natürlich auch die Reduzierung Ihres Bauchfetts werden Sie nun mit unserem speziellen Bewegungs- und Ernährungsprogramm maximieren.
Wenn Sie bereits recht fit sind und es Ihnen darum geht, endlich das ersehnte Sixpack zu bekommen: Umso besser, Sie können sofort mit unserem Programm loslegen. Tragen Sie sich am besten gleich rechts in unsere Newsliste ein. Sie bekommen dann Bescheid, sobald unser Programm wieder erhältlich ist. Ihr Bauchfett werden Sie dann mit einem einzigen Diättag wöchentlich und einem ausgeklügelten Bewegungs- und Ernährungsprogramm los!
Diät-Check: LOGI-Methode
15. Apr
Die LOGI-Methode stellt ein zu den etablierten Regeln alternatives Ernährungskonzept zur Prävention und Therapie von Übergewicht und Folgeerkrankungen (Metabolisches Syndrom, Typ-2-Diabetes mellitus) dar. LOGI steht für “Low Glycemic and Insulinemic Diet“, auf deutsch “eine Ernährungsweise, die niedrige Blutzucker- und Insulinspiegel bewirkt”.
Die LOGI-Methode wurde von dem deutschen Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm (München) erarbeitet. Das Ernährungskonzept stützt sich auf die LOGI-Pyramide, die Ende der 90er Jahre von der Arbeitsgruppe um Prof. David Ludwig an der Harvard-Universitätsklinik zur dauerhaften Gewichtsreduktion und Behandlung von Übergewicht und Stoffwechselstörungen erarbeitet wurde. Inzwischen wird die LOGI-Methode immer häufiger von deutschen Ärzten und Kliniken zur Behandlung von Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Diabetes mellitus empfohlen und eingesetzt.
Warum LOGI?
In den letzten Jahrzehnten hatte sich in der Ernährungslehre die These etabliert, dass die Höhe der Fettzufuhr einen relevanten, wenn nicht sogar den wichtigsten Umwelt- bzw. Lebensstilfaktor für die Entstehung von Übergewicht darstelle. Die „Fett-These“ basiert vorwiegend auf der Erkenntnis, dass dieser Nährstoff mit 9 kcal/g eine mehr als doppelt so hohe Energiedichte aufweist, als Kohlenhydrate und Eiweiß mit jeweils 4 kcal/g. Weiterhin wurde angeführt, dass Fett besonders gut schmeckt, aber nicht so gut sättigt wie Kohlenhydrate oder Eiweiß und daher die Nahrungsaufnahme bei der nachfolgenden Mahlzeit nicht oder weniger gut reduziert. Eine fettreiche Kost würde entsprechend dazu beitragen, „unbemerkt“ auf Dauer eine positive Energiebilanz zu erzielen. Des weiteren wurde argumentiert, dass die Fettoxidation schlecht reguliert ist und dass für die Einlagerung von Fett in Adipozyten relativ wenig Energie verbraucht wird. Vor diesem Hintergrund empfahlen die DGE und andere Fachgesellschaften in den letzten Jahren standardmäßig zur Prävention wie auch zur Therapie des Übergewichts und zur Prävention von Folgeerkrankungen eine „fettreduzierte, kohlenhydratliberale“ Kost. Sie konnte sich entsprechend stark in der Ernährungsberatung durchsetzen. In jüngerer Zeit ist die „Fett-These“ von verschiedener Seite heftig kritisiert worden, da die beste verfügbare Evidenz diese These nicht nur nicht stützt, sondern ihr sogar eindeutig widerspricht.
Für wen ist LOGI geeignet?
LOGI ist insbesondere für Menschen mit androidem Fettansatz (intraabdominales bzw. viszerales Fett) und den damit assoziierten Stoffwechselstörungen (Insulinresistenz und Metabolisches Syndrom) empfehlenswert, da sie einerseits eine Gewichtsreduktion unterstützt, andererseits aber auch unabhängig vom Abnahmeerfolg die Stoffwechselsituation der Betroffenen verbessert.
Trotz des hohen Fleischanteils müssen auch übergewichtige Patienten mit krankhaft erhöhten Harnsäurewerten bzw. mit Gicht keine Angst davor haben, diese Ernährungsmethode einzuhalten. Selbst gesunde und schlanke Menschen können von LOGI profitieren. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie mit LOGI ihr Gewicht auf Dauer besser kontrollieren können und die Entwicklung von Übergewicht bzw. das Risiko, eines gestörten Fett- und Zuckerstoffwechsels oder Diabetes Mellitus zu entwickeln, minimieren. Und da LOGI absolut bedarfsdeckend ist, ist es selbstverständlich auch Schwangeren und stillenden Müttern zu empfehlen.
Wie setze ich LOGI um?
Von Salaten und Gemüse und Pilzen darf man täglich unbegrenzt essen. Ideal ist, wenn dabei der Schwerpunkt auf ballaststoffreichen Vertretern aus dieser Lebensmittelgruppe liegt. Sie sättigen am besten, und da ihr Glykämischer Last zudem äußerst niedrig ist, beeinflussen sie den Stoffwechsel in besonders günstiger Weise.
Auch Obst kann man im Prinzip reichlich essen. Ideal sind beispielsweise die verschiedenen Beerensorten. Bei sehr süßen Früchten ist es allerdings angezeigt, die Mengen auf „normale“ Portionsgrößen zu begrenzen. Denn je süßer die Frucht, desto größere Mengen Zucker bzw. Kohlenhydrate enthalten sie, was bei großen Mengen eine relativ hohe Glykämische Last bewirken kann. Bei der LOGI-Methode kann man die bekannte „Fünf am Tag“-Empfehlung umsetzen, wobei die Gewichtung auf mindestens drei Portionen Gemüse ergänzt durch zwei Portionen Obst liegen sollte.
Eine große Rolle spielt bei der LOGI-Methode das Nahrungsfett, da es auf diverse Stoffwechselreaktionen einen großen Einfluss ausübt. Dabei kommt es entscheidend auf die Fettqualität an: Eine Anhebung von einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFA) und von Omega-3-Fettsäuren, sowie eine Senkung des Omega-6/Omega-3 Verhältnisses. Vor diesem Hintergrund werden bei der LOGI-Methode vor allem Oliven- und Rapsöl empfohlen. Diese Öle stehen gemeinsam mit Gemüse und Salaten die Basis der Ernährung dar.
Eine große Rolle spielen in der Ernährung nach der LOGI-Methode die Eiweißzufuhr: Fisch, Geflügel und Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte auf der tierischen sowie Nüsse und Hülsenfrüchte auf der pflanzlichen Seite. Diese Nahrungsmittel können täglich in jede Mahlzeit – aber in moderaten Mengen – eingebaut werden. Erste Wahl bei Fleisch und Fleischwaren sind immer die fettarmen Varianten. Auch bei Milch und Milchprodukten sollte man die besonders fettreichen und sahnehaltigen Produkte meiden und die normalfetten (3,5 % Fett) bevorzugen.
Wichtig sind Eiweißlieferanten mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren, um die Fettqualität günstig zu beeinflussen. Deswegen sollte der Seefisch (Makrele, Lachs etc.) durchaus fett sein. Und auch Nüsse sollten einbezogen werden. Sie gibt es sowieso nur in ihrer natürlichen Fettstufe.
In die vorletzte Stufe der stoffwechselfreundlichen LOGI-Ernährung wurden alle Vollkornprodukte (Vollkornbrot, Müsli, Kekse), Basmati- und brauner Reis sowie Nudeln bzw. Teigwaren aus Hartweizen verschoben. Das bedeutet für die Praxis, dass man sie zwar nicht aus der Ernährung verbannen muss, aber doch nur in Maßen essen sollte. Denn obwohl diese Lebensmittel nur einen mittleren Glykämischen Index aufweisen, erzeugen sie aufgrund ihres hohen Kohlenhydratanteils bei der üblichen Portionsgröße eine relativ hohe Glykämische Last.
Die meisten Getreideprodukte, vor allem Brot und Backwaren aus raffiniertem Mehl (Weißmehl), aber auch Kartoffeln, Süßwaren und alle mit Zucker gesüßten Getränke sind bei der LOGI-Pyramide hingegen in der Spitze positioniert. Davon sollte man selten bzw. so wenig wie möglich essen.
LOGI im ALLTAG
Tagesplan als Beispiel:
- Morgens: Kräuterrührei mit Schinken und Tomaten oder Quarkspeise mit Beerenfrüchte
- Falls Zwischenmahlzeit: Naturbuttermilch, Nüsse oder ballaststoffreiches Obst
- Warme Mahlzeit: Der LOGI-Teller: 50 % Pflanzenstoffe mind. 300 g, 40 % Eiweiß ca. 200 g ggf. 10 % Beilage ca. 30-40 g Rohware, bzw. 150 g Kartoffeln ggf. Dessert: 1 Stück Käse (schließt den Magen)
- Kalte Mahlzeit: 1 Scheibe Brot mit ca. mind. 200 g Pflanzenstoffe (Tomaten, Gurken) und ca. 150-200 g Eiweiß, z.B. fettarmer Aufschnitt, 1-2 Eier oder Hüttenkäse.
Weitere Infos finden Sie unter logi-methode.de
Macht abends essen dick?
12. Apr
Macht abends essen dick oder vielleicht doch nicht? Ein Team französischer Arbeitsmediziner der Universität Lille ging der Frage jetzt genauer auf den Grund.
Neun normalgewichtige junge Männer, die keine Schichtarbeit verrichteten, nahmen an der Studie teil. An drei Terminen aßen sie zu verschiedenen zeiten jeweils die gleiche Mahlzeit, morgens um neun Uhr, nachmittags um siebzehn Uhr und nachts um ein Uhr. Je eine Stunde davor und sechs Stunden danach wurde der Energieverbrauch in Ruhe gemessen. Dabei unterschieden sich der Ruhestoffwechsel vor der Mahlzeit am Nachmittag und vor dem Essen in der Nacht kaum. Dagegen konnte nach der Mahzeit am Morgen ein signifikant höherer Anstieg des Energieverbrauchs beobachtet werden als zu den beiden anderen Zeiten. Umgekehrt wurde nach dem Essen in der Nicht signifikant weniger Nahrung (in der sogenannten Thermogenese) verbrannt als nach den beiden anderen Mahlzeiten – ein erster Nachweis dafür, dass das Essen in der Nacht effektiver im Körper gespeichert werden kann als am Morgen. Die Studie zeigt weiter, dass die Nahrungsverwertung offenbar nach täglich wiederkehrenden Zyklen verläuft. Bekannt sind diese Rhytmen von einer ganzen Reihe von Prozessen im Körper, die auch den Stoffwechsel beeinflussen, zum Beispiel durch die Hormonproduktion oder durch eine deutlich verringerte Magenentleerung im Schlaf. Welche Faktoren die zeitlich unterschiedliche Nahrungsverwertung bewirken, muss erst noch weiter erforscht werden. Fest steht aber nun: nachts oder abends essen sorgt nicht gerade für eine schlanke Figurlinie …
Ihr persönlicher Zeitplan für den richtigen Essrhytmus:
- Essen Sie nur, wenn Sie tatsächlich hungrig sind.
- Essen Sie mindestens dreimal am Tag. Aber essen Sie nicht mehr als zwei Zwischenmahlzeiten, denn ständiges Zwischendurchessen nimmt Ihnen die Chance, auf Ihre internen Hunger-Sättigungs-Signale zu achten. Außerdem kann vor allem durch ständiges Naschen die Insulinausschüttung so stimuliert werden, dass sie einem Fettabbau entgegenwirkt. Beim Abnehmen sollten Sie nur kleine eiweißreiche Mahlzeiten und Kohlenhydratlebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index als Zwischenmahlzeiten wählen; eventuell auch die bisher verzehrten Snacks durch ein Glas Wasser, Buttermilch oder ungezuckerten Tee ersetzen. Auch schluckweises Trinken trägt zur Sättigung bei.
- Wenn Sie Ihr Gewicht halten wollen, gestalten Sie Ihre bisherigen Hauptmahlzeiten kleiner, und essen Sie die eingesparten Kalorien als Zwischenmahlzeiten. Fünf insgesamt kleinere Mahlzeiten anstelle weniger großer Portionen beugen am besten Heißhunger und Übergewicht vor.
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Was bringt L-Carnitin wirklich?
11. Apr
Versprochene Wirkung: L-Carnitin soll ein guter Fatburner sein – also die Fettverbrennung steigern und außerdem die Ausdauerleistung erhöhen.
Fakt: L-Carnitin ist zwar tatsächlich für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zelle zuständig, allerdings nur dann, wenn durch andauernde körperliche Belastung ein zunehmender Bedarf für die Fettverbrennung entsteht. Eine L-Carnitin-Pille alleine ohne Sport macht also weder schlank noch schnell. Darüber hinaus wurde trotz aller Werbeversprechen bislang nicht eindeutig nachgewiesen, ob zusätzliches L-Carnitin die Fettverbrennung beschleunigen kann. Im Normalfall stellt der Körper sowieso L-Carnitin in ausreichenden Mengen selbst her. Außerdem wird insbesondere über tierische Produkte L-Carnitin schon in fertiger Form aufgenommen – je dunkler das Fleisch (z. B. Rind oder Wild), desto höher der Gehalt (Hamm, 2001). Einen erhöhten Bedarf haben also wenn überhaupt nur strikt vegan (Verzicht auf tierische Produkte) lebenden Sportler und Menschen mit einem genetischen Defekt. Von besonderer Bedeutung könnte allerdings die gefäßerweiternde Wirkung von L-Carnitin haben; es käme demnach zu einer verbesserten Blutversorgung und somit zu einer Leistungssteigerung. Allerdings konnte dieser positive Effekt bislang nur bei klinischen Herzpatienten beobachtet werden (Löster, 1999). Interessant außerdem die positive Wirkung des L-Carnitins auf das Immunsystem, demnach soll die physische Belastbarkeit erhöht und die Regeneration beschleunigt werden (Neumann, 1995).
L-Carnitingehalte pro 100 Gramm: Schaffleisch: 210 mg; Lammfleisch: 80 mg; Rindfleisch: 60 mg; Schweinefleisch: 30 mg; Kaninchenfleisch: 20 mg; Hühnerfleisch: 7,5 mg.
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Check: Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten
09. Mrz
Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten gelten als einfache Problemlöser. Mit Wasser angerührt ergeben sich komplette Nährstoffgemische. Eiweiß steht im Mittelpunkt, daneben ist alles enthalten, was Mangelerscheinungen während der mehr oder weniger ausschließlichen Versorgung mit diesen Produkten vorbeugt. Dass es sich hierbei um Ersatzmahlzeiten handelt, fällt spätestens am zweiten Diät-Tag auf. Oft werden drei bis fünf Tütenmahlzeiten als Tagesration mit rund 800 Kilokalorien empfohlen. Die Hersteller entwickeln daher je nach Zusammensetzung des Produkts Vorschläge zur geschmacklichen Abwandlung und Verbesserung oder stellen Rezepte für Ergänzungsspeisen vor. Es gibt Schlankheitsmahlzeiten auch als komplette Fertiggerichte in Dosen. So wird auf einfache Weise Energiekontrolle bei gleichzeitiger Mindestnährstoffversorgung möglich. Eine wirksame Starthilfe, aber keine Dauerlösung könnte man sagen. Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher stellt zu diesem Thema zusammenfassend fest: „Der erhebliche Nachteil maßgeschneiderter Mahlzeiten ist derselbe wie bei einseitigen Diätformen: Der Verbraucher lernt nicht, was er bisher falsch gemacht hat und wie er sich auf Dauer richtig, das heißt bedarfsgerecht ernähren soll. Je „künstlicher“ die Mahlzeiten sind, desto weniger geben sie Beispiele für richtige Ernährung. Der Erfolg ist dann, trotz Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten nicht von Dauer.
Auch kalorienarme Lebensmittel machen als solche nicht schlank …
… wenn man sie nicht im Rahmen einer insgesamt bewusst zusammengestellten Ernährung verwendet. Um die Zusammensetzung eines Lebensmittels bzw. dessen Nährwert zu verändern, werden beispielsweise Fett und Kohlenhydrate durch Eiweiß, Wasser, Ballaststoffe und gegebenenfalls Süßstoffe, im technologisch und geschmacklich möglichen Rahmen, ersetzt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind nährwertveränderte Lebensmittel aber nur sinnvoll, wenn der Verbraucher die verringerte Energiezufuhr nicht durch mehr Essen ausgleicht. Der vermehrte Verzehr von ballaststoffreichen Vollkornprodukten und Gemüse, der Genuss von Frischkost oder das schluckweise Trinken von einem Glas Wasser zu Beginn einer Mahlzeit sind natürliche und wirksame Maßnahmen zur Kontrolle der Gesamtenergiezufuhr.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten:
Nach Bestimmungen der Diät-Verordnung hergestellte ausgewogene Nährstoffgemische als Pulver, Granulate, Flocken etc. zum Austausch einzelner Tagesmahlzeiten oder als komplette Tagesration zur Durchführung von Schlankheitskuren; oft einseitig im Geschmack; Rezeptbeispiele erforderlich (auch für Tagespläne, falls nur einzelne Mahlzeiten ersetzt werden sollen); einfache Zubereitung hilft Diätfehler zu vermeiden; keine Mangelerscheinungen; gut als Einstieg in eine Diät geeignet; müssen aber langfristig ovn einer bewussten, vollwertigen Ernährung abgelöst werden.
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Check: Trennkost-Diät
08. Mrz
Die Trennkost ist eine komplizierte Diät, die von ihrem Erfinder Dr. Howard Hay ursprünglich gar nicht zum Abnehmen gedacht war. Hay ging bei seiner Trennkost davon aus, das sich eiweiß- und kohlenhydratreiche Nahrung, zusammen genossen, in ihrer Verdauung behindern. So wurde bei der Trennkost eben fleißig getrennt, was normalerweise eine gemischte Ernährung auch geschmacklich verbessert. Hays Trennkost-Prinzip ist die „Entmischung“ unserer Ernährung. Kernpunkt dieser Trennkost-Regel: Eiweiß und Kohlenhydrate getrennt verzehren, während Fette als neutral gelten und deshalb zu allen Mahlzeiten erlaubt sind. Das Mittagessen soll bei der Trennkost z. B. eine Eiweißmahlzeit, das Abendessen eine Kolenhydratmahlzeit sein – bei dem Schlank im Schlaf-Prinzip ist das übrigens genau umgekehrt. Zur selben Mahlzeit soll jeweils nur eine Art von Eiweiß bzw. von Kohlenhydraten gegessen werden, beispielsweise Fleisch oder Fisch, Brot oder Kartoffeln. Acht Prozent der Nahrung sollen bei der Trennkost aus Obst und Gemüse bestehen, davon der größte Teil als Rohkost. Da eine Vielzahl unserer üblichen Lebensmittel Kohlenhydrate und Eiweiß enthalten, müssen auch die Vertreter der Trennkost-Lehre Kompromisse eingehen und können nur nach dem vorwiegenden Anteil entscheiden. Die Interpretation der „chemischen Verdauungsgesetze“ von Dr. Hay hat sich als falsch erwiesen. So werden beispielsweise im Dünndarm parallel eiweiß- fett- und kohlenhydratspaltende Enzyme (Verdauungswirkstoffe) freigesetzt. Mangelerscheinungen sind bei der Trennkost weniger zu befürchten, die Vorschriften jedoch, die bei der Nahrungsauswahl zu berücksichtigen sind, lassen sich nur schwer einhalten. Trennen Sie sich in Ihrer Ernährung lieber vom täglichen „Zuviel“ – das heißt den konzentrierten Fett-, Zucker- und Alkoholkalorien – und von allem, was Sie persönlich nicht vertragen. Genießen Sie eine phantasievoll zusammengestellte Mischkost auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilt. Und wenn Sie schnell und gesund abnehmen möchten, dann empfehlen wir die 24-Stunden-Diät.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zur Trennkost: Praktisch schwer durchführbar; eigentlich für spezifische Stoffwechselprobleme entwickelt. Keine typische Reduktionsdiät; Indikationsstellung erfordert eine ärztliche Beurteilung.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Check: Fasten, Nulldiät und Schalttage
07. Mrz
Gefastet wird längst nicht nur, um einfach abzuspecken. Das Fasten gibt es seit Urzeiten. Der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung hatte zunächst mehr rituelle und religiöse Gründe – an Gewichtsprobleme dachte damals zumindest noch keiner. Heilfasten in Verbindung mit einer ärztlichen Betreuung kann (Zivilisations-) Krankheiten zumindest positiv beeinflussen. Im Vordergrund steht eine Regulierung des Körpergewichts, denn Fasten ist Ernährung aus den körpereigenen Energievorräten. Fasten ist aber auch ein tiefgreifender Umstellungsprozess des gesamten Stoffwechsels. Zum Beispiel bei der Nulldiät ist der Effekt des totalen Fastens auf seine gewichtsreduzierende Wirkung extrem eingeschränkt. Ziel einer jeden Gewichtsreduktion ist der Abbau von Körperfett unter Schonung der Proteinbestände (damit sind vor allem die Muskeln gemeint). Gerade unter dieser Zielsetzung zeigen sich bei der Nulldiät oder beim Fasten besonders große Nachteile: In den ersten ein, zwei Wochen wird beim Fasten die Neubildung des für einige Stoffwechselleistungen unersetzbaren Blutzuckers aus körpereigenem Muskel- und Organeinweiß stark beansprucht. Eiweißbausteine werden bei Kohlenhydratmangel in Energie umgewandelt. In dieser Umstellungszeit kommt es anfänglich zu ausgeprägten Eiweißverlusten – also Muskelverlusten, die durch Stoffwechselanpassungen erst allmählich geringer werden. Der Körper lernt dann, seine Fettreserven und die Fettabbauprodukte, in begrenztem Umfang allerdings, besser als Energiequelle zu nutzen. Während der gesamten Nulldiät kommt es aber neben dem erwünschten Abbau der Fettdepots vor allem zu ungewollten Einbußen der Muskeln. Unter totalem Fasten können bis zu knappe 40 Prozent des Gesamtgewichtsverlustes durch Muskelabbau bedingt sein – das ist eine extrem hohe Menge! Das wirkt sich zwangsläufig negativ auf die Leistungsfähigkeit und letztlich durch den Verlust der Muskeln auch auf das Aussehen aus und fördert zudem den unerwünschten Jojo-Effekt wie bei keiner anderen Diät.
Weitaus komplizierter sind die zusätzlichen Nachteile einer Nulldiät zu erklären. Wir versuchen es trotzdem: Bei einer Nulldiät kommt es zu einer Anhäufung von Zwischenprodukten im Blut, die negativ auf die Gesundheit wirken. Das kann man nur umgehen, wenn man die Nulldiät entsprechend lockert. Wasser, Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiße (Proteine) sind beim Fasten ein absolutes Muss. Das sogenannte Saftfasten, man kann es als erste Abwandlung bezeichnen, bietet geringe Mengen an Kohlenhydraten, aber so gut wie kein Eiweiß. Die Proteinverluste und die nachteiligen Folgen aus dem Fettabbau (sogenannte Ketoacidose = Anhäufung von sauren Fettabbauprodukten) lassen sich jedoch erst durch geringe Gaben von Kohlenhydraten und Eiweißen in Schach halten.
Hersteller von diätetischen Lebensmitteln entwickelten entsprechende Nährstoffgemische zum Anrühren als Getränke. Von der Nährstoffzusammensetzung her geeignet sind auch Trinkkuren mit Molke oder Buttermilch, die mit Frucht- oder Gemüsesäften ergänzt werden. Die verschiedenen Fastenvarianten bedürfen einer ärztlichen Abstimmung bzw. Überwachung. Aber auch hier gilt: Die 24-Stunden-Diät ist die schnellste und sicherste Methode um Gewicht zu verlieren und nur mit einer anschließenden Ernährungsumstellung ist Ihnen der Langzeiterfolg auch sicher.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu Schalttagen und zum Fasten:
Schalttage: Einzelne Tage im normalen Ernährungsfahrplan, an denen man bewusst anders isst, z. B. einen Saftfastentag einhält oder einen sogenannten Reistag einschaltet. Obstsäfte oder Reis nur mit Obst zubereitet wirken aufgrund ihres Kaliumüberschusses entwässernd und kochsalzausschwemmend. Wenn man entsprechend wenig isst, auch geeignet, um kleine Ernährungssünden auszugleichen.
Nulldiäten, proteinmodifiziertes Fasten und andere Fastenkuren: Erfordern ärztliche Beratung und Beobachtung; bei extremem Übergewicht angewendet; Wasser, Vitamine und Mineralstoffe müssen in jedem Falls ausreichend aufgenommen werden; können in Kliniken und Sanatorien mit Ernährungsseminaren zum Erlernen eines bedarfsangemessenen Essverhaltens durchgeführt werden.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Check: FdH – Friss die Hälfte
06. Mrz
Dieses simple Energieeinsparprogramm „Friss die Hälfte“ kurz FdH, gehört sicherlich immer noch zu den häufigsten Diäten. Einfach weniger zu essen kann funktionieren, wenn die anderen Mahlzeiten abwechslungsreich zusammengestellt sind. Durch bewusst langsames Essen kann man lernen, auch mit kleineren Portionen satt zu werden. Doch oft wird FdH auch so praktiziert: man lässt einfach eine Mahlzeit – meistens das Mittagessen – ausfallen. Aber das Energiedefizit wird schon bald durch ein Stück Kuchen am Nachmittag wieder aufgeholt – und die Kalorienersparnis ist wieder dahin. Der Grund: Wenn man längere Zeit nichts gegessen hat, sinkt der Blutzuckerspiegel, und es stellt sich Heißhunger ein – und es muss schnell was energiespendendes Süßes her. Und sogar das Frühstück ausfallen zu lassen, ist bei FdH die schlechteste Lösung. Wer schnell und trotzdem gesund Gewicht verlieren möchte findet hier die geeignete Methode.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu FdH:
Oft planlos, unsicher; Gefahr von Mangelerscheinungen; kein Lernerfolg in Richtung „bewusster Essen”; häufig schnelle Aufgabe.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Eiweißdiät
05. Mrz
Wir sagen, warum Sie mit einer Eiweißdiät schneller satt werden und leichter abnehmen!
Gegenüber den Hauptenergielieferanten, Kohlenhydrate und Fette, sind die Proteine – so die Fachbezeichnung für Eiweiße – in der Schlankheitsdiskussion der letzten Jahre etwas ins Hintertreffen geraten. Dabei gab es schon mal die Ära der Eiweißdiät mit Steak und Salat, Eiern, Magerquark und Proteinshakes. Dabei hat Eiweiß beim Abnehmen entscheidende Vorteile. Was aber macht Eiweiß beim Abnehmen so unverzichtbar? Ganz einfach – wenn Sie beim Abnehmen hungrig machende Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index einsparen möchten, sollten Sie die entstandene Lücke mit gut sättigenden und stoffwechselaktivem Eiweiß füllen. Während des Abnehmens dürfen Sie durchaus etwas mehr Eiweiß zu sich nehmen. Schließlich sind Eiweiße also Proteine die Bodybuilder unseres Körpers und beugen in Verbindung mit körperlichem (Kraft-)Training dem unerwünschten Abbau bzw. Verlust von stoffwechselaktiver Muskelmasse vor. Körperliches Training und eiweißbetonte Ernährung sind daher ein unschlagbares Team, wenn es darum geht, Ihren Körper ins energetische Gleichgewicht zu bringen.
Eiweiß setzt weniger an
Nehmen Sie während des Abnehmens eiweißreiche Nahrung zu sich, profitieren Sie zusätzlich vom so genannten thermogenen Effekt der Proteine: Durch die Umsetzung im Proteinstoffwechsel gehen nämlich zirka 20 Prozent der Energie, die im Eiweiß steckt, als Wärmeenergie verloren. Bei Kohlenhydraten und Fetten spielt die nahrungsbedingte Thermogenese dagegen eine wesentlich geringere Rolle.
Eiweiß als Sattmacher
Die Vorteile von Eiweiß beziehen sich also auf verschiedene, für das Abnehmen relevante Aspekte: Sattheit, Thermogenese, Körperzusammensetzung (Erhalt der Muskulatur) und Energieaufnahme. Auch die Einleitung bzw. Steigerung der Thermogenese, d. h. Wärmebildung nach dem Essen, die ja bei Eiweiß besonders ausgeprägt ist, scheint mit der guten Sättigungswirkung dieses Nährstoffs zusammenzuhängen. Letztlich ist das Erfolgsgeheimnis eiweißbetonter Speisepläne hauptsächlich mit dem besseren Sättigungseffekt von Proteinen und der Vermeidung übermäßig insulinstimulierender Nahrungskohlenhydrate verbunden. Am erfolgreichsten funktioniert Ihre Sättigung daher, wenn Sie neben der richtigen Eiweißbetonung konsequent die Blutzuckerwirksamkeit Ihres Kohlenhydratverzehrs im Auge behalten.
Fazit Eiweißdiät
Eiweiß sättigt, bringt Ihren Körper in Verbindung mit Bewegung in Form und hält Ihren Stoffwechselbetrieb auf hohem Niveau. Machen Sie Eiweiß in Form von Milch, Joghurt, Quark, fettarmem Käse, Fleisch, Geflügel, Eiern, Fisch und Hülsenfrüchten zum Aktivposten Ihres schlanken Speiseplans – jedoch stets in Verbindung mit reichlich Gemüse, Salaten und (Mineral-)Wasser sowie anderen kalorienfreien bzw. -armen Getränken. Damit unterstützen Sie die Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe, die bei vermehrter Eiweißzufuhr auch verstärkt anfallen und den Säure-Basen-Ausgleich.
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Energieverbrauch
05. Mrz
Unser täglicher Energieverbrauch setzt sich aus Grundumsatz (auch: Ruheumsatz), nahrungsbedingter Thermogenese (Wärmeentwicklung) und körperlicher Aktivität (auch: Arbeitsumsatz) zusammen.
Der Grundumsatz bezeichnet den Energieverbrauch (Energiemenge), den wir zur Aufrechterhaltung unserer lebenswichtigen Organfunktionen wie Atmung, Herz- und Nierentätigkeit sowie Gehirnfunktion benötigt. Die von unserem Körper zur Verstoffwechselung verwendete Energie, die für die Umbauvorgänge der Nährstoffe anfällt, beschreibt die Thermogenese. Der Arbeitsumsatz wird schließlich durch körperliche Beanspruchungen in unserem täglichen Leben (in Alltag, Beruf und Freizeit) erreicht. Durch körperliche Aktivität können wir den Energieverbrauch gezielt und entscheidend erhöhen, während der Einfluss auf Grundumsatz und Thermogenese durch unseren Lebensstil geringer ist.
Muskeln erhöhen den Energieverbrauch
Der Grundumsatz ist jedoch flexibler als es auf den ersten Blick scheint, wird er doch vom Muskelanteil unserer Körpermasse maßgeblich beeinflusst. Damit haben wir die einmalige Chance, ihn während einer Gewichtsabnahme durch günstige Körperzusammensetzung zu stabilisieren oder ihn mit einem gezielten Muskelaufbau durch Krafttraining sogar zu erhöhen. Nebenbei können wir auf diese Weise einer Begleiterscheinung des Älterwerdens entgegenwirken: Denn ab dem 20. Lebensjahr nimmt unsere Muskelmasse um zirka 2 Prozent pro Lebensjahr ab, was gleichzeitig wiederum einen Abfall unseres Energieverbrauchs bedeutet. Da Frauen im Vergleich zu Männern einen kleineren Anteil an Muskelmasse haben, ist ihr Grundumsatz Energieverbrauch um zirka 200 Kilokalorien am Tag geringer. Frauen haben also einen niedrigeren Energieverbrauch und dürfen daher weniger essen bzw. nehmen bei gleichem Körpergewicht und gleicher Nahrungsaufnahme schneller an Gewicht zu.
Fasten und falsche Diäten senken den Energieverbrauch
Einseitige Diäten wie längeres Fasten, die mit unzureichender Energiezufuhr zu einer Gewichtsabnahme führen, können den Grundumsatz langfristig senken. Durch eine drastische Kürzung der Kalorienaufnahme meint der Körper, es sei für ihn eine Hungersnot ausgebrochen; er spart deshalb Energie ein, mobilisiert seine Reserven und baut körpereigene Eiweiße, in erster Linie Muskelmasse, ab. Nach der Abmagerungskur bleibt der niedrige Energiebedarf bestehen und man nimmt schon durch „normales” Essen schneller zu als vor der Diät. Hier macht sich dann der unerwünschte „Jojo-Effekt” bemerkbar. Aus diesem Grund sollten Sie, wenn Sie planen abzunehmen, immer auch einen Mehrverbrauch an Energie üb er zusätzliche Ausdaueraktivitäten anstreben sowie einen Abbau Ihrer Muskelmasse durch Krafttraining und einer guten Eiweißversorgung entgegenwirken. Denn Ihre Muskulatur ist hauptverantwortlich für die Kalorienverbrennung.
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Body-Mass-Index (BMI)
01. Mrz
Allein der Gang auf die Waage reicht nicht aus. Das Gewicht muss in Relation zur Größe betrachtet werden. Als Anhaltspunkt für die Beurteilung des Körpergewichts hat sich der Body Mass-Index (BMI) bewährt. Mit dem BMI wird allerdings nicht die Körperzusammensetzung ermittelt. Mit stetigem Training wird in der Regel Muskelmasse auf- und Fettgewebe abgebaut. So kann es durchaus sein, dass ein trainierter Sportler mit hohem Muskelanteil einen Body-Mass-Index von 25 erreicht, ohne dass er dabei übergewichtig ist. Im Gegensatz dazu kann eine sehr schlanke und untrainierte Frau mit einem niedrigen MBI einen hohen Körperfett-Anteil haben. Der Body-Mass-Index dient lediglich der groben Einschätzung des Ernährungsstatus. Ein besserer Indikator zur Einschätzung der Körperzusammensetzung ist die Messung des Körperfett-Anteils – siehe dazu Artikel „Körperfett”. Einen schnellen und zuverlässigen BMI-Rechner finden Sie hier.
BMI = Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat
- < 19: Achtung, Sie sind untergewichtig
- 19 bis 25: Sie sind normalgewichtig
- 25 bis 30: Sie sind leicht übergewichtig
- > 30:Achtung, eine Gewichtsabnahme ist dringend anzuraten
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Körperfett messen
28. Feb
So messen Sie Ihr Körper-Fett
Das Körperfett ist ein besserer Indikator für den Ernährungs- und Trainingsstatus als der Body-Mass-Index. Mit den verschiedenen Analyseverfahren wird die genaue Körperzusammensetzung beziehungsweise der Fettanteil ermittelt. Sportmediziner verwenden in der Regel den so genannten Caliper eine Art Körperfettzange. Bei diesem bewährten Verfahren wird die Dicke der Hautfalten an mehreren Körperstellen gemessen und daraus der Gesamt Fettanteil errechnet. Die Messung sollte stets in der Hand einer einzigen Person bleiben, die ausreichend Erfahrung mit der Caliper-Methode hat. Eine weitere Möglichkeit ist die Messung über Infrarot (NIR, Futrex) die in vielen Arztpraxen und Fitness-Studios angewendet wird. Das Prinzip: Die Durchlässigkeit des Gewebes für einen Lichtstrahl bestimmter Frequenz lässt Rückschlüsse auf die Körperzusammensetzung zu. Einziges Manko, vom Fettgehalt des Oberarms wird auf den des gesamten Körpers geschlossen.
Immer beliebter werden Körperfett-Waagen für zu Hause. Nach dem Bioimpedanz-Verfahren messen sie den Körperwiderstand auf ein nicht spürbares elektrisches Signal und ermitteln daraus den Fettanteil. Eine wichtige Regel: Verlassen Sie sich nicht allein auf das Ergebnis der Heimgeräte. Eine Ausgangsmessung mit dem Caliper bei einem Sportmediziner gibt Ihnen Auskunft über Ihren reellen Fettgehalt. Mit dem Caliper-Ergebnis haben Sie einen optimalen Vergleichswert. Beobachten Sie dann vor allem die Tendenz des Heimgeräts, so liefern die Geräte brauchbare Ergeb nisse. Messen Sie aber stets unter gleichen Bedingungen. Denn der Fettanteil unterliegt beachtlichen Schwankungen. Je nach Tageszeit, ob Sie gerade gegessen oder Sport getrieben haben. Messen Sie aber auch nicht zu oft, denn kurzzeitige Schwankungen verunsichern eher, als dass sie motivieren.
Wer hat wie viel Fett?
Männer: mager < 8; schlank 8 bis 15; normal 16 bis 19
Frauen: mager < 15; schlank 15 bis 22; normal 23 bis 27
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Übergewicht geht an die Nieren
23. Feb
Es spielt überhaupt keine Rolle, wie hoch das Übergewicht ist – mit jedem Kilo zu viel, steigt auch das Risiko an Nierensteinen zu erkranken. Das fanden Amerikanische Wissenschaftler der Johns Hopkins University heraus. Die Forscher untersuchten die Daten von circa 100.000 Patienten. Dabei stellten die Forscher fest, dass sich das Risiko bei Übergewicht, also bei einem Body-Mass-Index (BMI) über 30, gegenüber normalgewichtiger Personen verdoppelt. Über den Zusammenhang von Übergewicht und Nierensteinen rätseln die Forscher allerdings noch – wahrscheinlich sind hormonelle Veränderungen und eine salzreiche Ernährung dafür verantwortlich (Quelle: Journal of Urology; apotheken-umschau.de).
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Gründe zum Abnehmen
22. Feb
Abnehmen bedeutet fitter im Alltag, dazu Gesundheit und ein längeres Leben: Lesen Sie, welche wunderbaren Vorteile bereits eine Gewichtsreduktion von fünf Kilo mit sich bringt. Brauchen Sie noch mehr Gründe, um gleich mit der 24-Stunden-Diät abzunehmen?
- Abnehmen und Lebenserwartung: ist um ganze 10 % erhöht
- Abnehmen und Body-Mass-Index (BMI): verringert sich um eine Einheit
- Abnehmen und Blutdruck: sinkt um min. 5 mm Hg
- Abnehmen und Krebsrisiko: um bis zu 20 % vermindert
- Abnehmen und Gelenkbelastung: ist zum Beispiel beim Joggen deutlich geringer
- Abnehmen und Diabetesrisiko: ist um fast 60 % vermindert
- Abnehmen und Nüchternblutzucker: wird um mehr als 20 % gesenkt
- Abnehmen und Lebensqualität: weniger Kurzatmigkeit, Schwitzen und Schwerfälligkeit
- Abnehmen und Cholesterin: gutes HDL wird um 10 % erhöht, schlechtes LDL um 15 % gesenkt
- Abnehmen und Leistungsfähigkeit: nimmt vor allem bei Ausdauersportarten zu
- Abnehmen und Entzündungswerte: können um 40 Prozent gesenkt werden
Richtig gelesen: Dies und noch viel mehr tut sich in und an Ihrem Körper, wenn Sie abnehmen und schlank bleiben. Je ausgeprägter Ihr Übergewicht vorher, desto deutlicher der Effekt. Der einfachste Weg, sich einzuordnen, ist der Body-Mass-Index (BMI): Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Falls die Werte zwischen 18,5 und 25 liegen, ist alles okay – Sie sind im optimalen Gewichtsbereich. Ab 25 aufwärts steigt das gesundheitliche Risiko; jeder, der sich in diesem Bereich befindet, profitiert vom Abnehmen. Ab 30 spricht man von starkem Übergewicht (Adipositas). Hier ist dringend ärztliche Hilfe angeraten. Einen weiteren Anhaltspunkt zur Risikoabschätzung liefert der Bauchumfang (über dem Nabel messen!). Mehr als 88 Zentimeter bei Frauen und 102 bei Männern bedeuten ein erhöhtes Gesundheitsrisiko – mit jedem Kilo, dass Sie mit der 24-Stunden-Diät abnehmen, sinkt auch die Gefahr (Quelle: Prof. Dr. Stephan Jacob)

