Übergewicht
Diätprodukte
14. Mai
Wir sagen, ob Ihnen Diätprodukte beim Abnehmen helfen oder ob Sie lieber die Finger davon lassen sollten …
Man unterteilt Diätprodukte grob in drei Gruppen: in Arzneimittel, Medizinprodukte und Diätprodukte. Arzneimittel können je nach Wirkungsweise frei verkäuflich oder verschreibungspflichtig sein. Erwägen Sie ein Arzneimittel, beispielsweise einen Appetitzügler, ein Abführ- oder ein Entwässerungsmittel, als Diäthilfe einzusetzen, sollten Sie sich in jedem Fall ausführlich von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Das gilt selbstverständlich auch für Medizinprodukte, wie Quellstoffe zur Magenfüllung. Einen Dauererfolg erzielen Sie jedoch mit jeder Art von medikamentöser Diäthilfe nur dann, wenn Sie Ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umstellen.
Die populärsten Abnehmhilfen sind Diätprodukte. Am häufigsten werden sie als Nährstoffkonzentrate in Pulverform bzw. als kalorienreduzierte Ersatzmahlzeiten angeboten. Auf der einen Seite eignen sie sich durchaus als Einstieg in die Gewichtsreduktion, auf der anderen Seite haben sie ebenso wie Arzneimittel und Medizinprodukte den entscheidenden Nachteil, dass sie ohne eine langfristige Lebensstiländerung nicht zum bleibenden Erfolg führen.
Pro und Kontra von Diätprodukten
Damit Sie selbst entscheiden können, ob ein Diätprodukt zum Abnehmen für Sie infrage kommt, möchten wir Ihnen abschließend in einer kurzen Übersicht wichtigste Vor- und Nachteile solcher Präparate vorstellen. Selbstverständlich treffen die hier im Einzelnen genannten Punkte nicht auf alle im Handel befindlichen Produkte gleichermaßen bzw. in der Summer zu. Darüber hinaus sollten Sie berücksichtigen, dass qualitativ sehr unterschiedliche Diätprodukte auf dem Markt sind und nicht selten mit unseriösen Versprechungen locken. Die wenigsten sind klinisch überprüft!
Pro Diätprodukte
- Guter Einstieg für eine Ernährungsumstellung, sichtbarer Anfangserfolg, Motivation zum Weitermachen
- Hohe Nährstoffdichte auch bei deutlicher Kalorieneinschränkung – wirkt somit vorbeugend gegen Nährstoffmangel
- Günstige Beeinflussung von Stoffwechselparametern (z. B. Cholesterinwerte)
- Niedriger glykämischer Index und hohe Sättigungswirkung
- Schutz vor Eiweißverlusten und Erhaltung der Muskelmasse
Kontra Diätprodukte
- Fehlende geschmackliche Abwechslung
- Kein besonderes Esserlebnis
- Mangelnder Lerneffekt in Bezug auf verändertes Ernährungsverhalten
- Hohe Abbruchrate
- Alibifunktion (Produkt statt Ernährungsumstellung)
- Individuelle Unverträglichkeit
Diätprodukte zum Abnehmen als Starthilfe
Für den einen oder anderen können Diätprodukte zum Abnehmen eine sinnvolle Hilfe zum Einstieg in die Gewichtsabnahme bedeuten. Allerdings sollten sie in diesem Sinne immer als vorübergehende Therapieunterstützung gesehen werden.
Wenn Sie aber eine Gewichtsreduktion planen und sich am Anfang mit einer Abnehmhilfe sicherer fühlen, ist dies völlig in Ordnung. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine Diätnahrung, die einer klinischen Prüfung unterzogen wurde und nur in Apotheken erhältlich ist. Diese sollte zusätzlich zur vordergründigen Gewichtsabnahme eine nachweislich positive Wirkung auf den Stoffwechsel haben und zusätzlich einem Verlust der Muskelmasse entgegenwirken.
Integrieren Sie ein solches Produkt immer in ein ganzheitliches Programm zur Umstellung Ihrer Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Setzen Sie es niemals ausschließlich, sondern nur im Teilaustausch einzelner Mahlzeiten ein. Zum Schluss möchten wir Sie nochmals ermutigen, Ihre Energiebilanz durch ausreichende körperliche Aktivität und eine qualitativ hochwertige Ernährung ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn Sie körperlich gesund sind und schnell abnehmen wollen ganz ohne Diätprodukte, dann probieren Sie doch mal unsere Blitzdiät aus, damit erzielen Sie schon nach kurzer Zeit die maximal mögliche Fettverbrennung und vermeiden außerdem Heißhunger und den gefürchteten Jojo-Effekt.
Was sind Glyx Diäten?
04. Mai
Ein Maßstab für die Qualität von Kohlenhydraten ist der so genannte glykämische Index (Gl oder populär GLYX), der das Ausmaß des Blutzuckeranstiegs nach dem Essen und die damit verbundene Ausschüttung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin beschreibt. Gemüse, Salate, wasserreiches Obst wie Äpfel und Beerenfrüchte, Hülsenfrüchte und möglichst wenig verarbeitete Vollkornprodukte haben einen niedrigen GLYX-Faktor. Verzehren Sie diese, verläuft Ihr Blutzuckeranstieg maßvoll, eine übermäßige Insulinausschüttung bleibt aus und die Weichen für einen schlanken Stoffwechsel sowie gleich bleibende Leistung werden richtig gestellt. Ihr spürbarer Vorteil: Sie sind viel länger satt, als wenn Sie stark verarbeitete und stärkereiche Kohlenhydratlebensmittel zu sich genommen hätten. Übrigens hat auch die Konsistenz eines Lebensmittels Einfluss auf den GLYX: Garen Sie Gemüse und Nudeln mit Biss, so ist der GLYX-Faktor günstiger.
GLYX: Die Menge macht’s
Natürlich muss auch die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate stimmen. In diesem Zusammenhang ist der Begriff glykämische Last (GL) zu sehen. Für die Höhe des Blutzuckeranstiegs nach dem Essen sind sowohl der GLYX-Wert als auch die Kohlenhydratmenge einer tatsächlich verzehrten Portion des Lebensmittels ausschlaggebend. Wenn Sie z. B. Lebensmittel mit einem höheren glykämischen Index (Glyx) wie Zucker, Weißbrot und Süßigkeiten sparsam dosieren, fallen Blutzuckeranstieg und Insulinantwort entsprechend gering aus.
GLYX: Die richtigen Kohlenhydrate auf dem Speiseplan
In der täglichen Ernährungspraxis können Sie Lebensmittel mit einem mittleren bis hohen glykämischen Index in geringer Menge mit einer großen Portion eines Lebensmittels mit niedrigem glykämischem Index kombinieren. Dann fällt das Ergebnis Ihrer gesamten Mahlzeit immer noch günstig aus. Genießen Sie zum Beispiel Fisch oder Geflügel mit reichlich Pfannengemüse und einer kleinen Portion Nudeln oder ein Steak mit üppigem Salat und einer Folienkartoffel mit Kräuterquark.
Mit zunehmender körperlicher Fitness dürfen Sie Ihr Kohlenhydratniveau insgesamt etwas aufstocken und auch kohlenhydratreiche Lebensmittel mit höherem glykämischem Index genießen. Verlieren Sie aber auch jetzt die Qualität nicht aus den Augen, denn neben einem niedrigen glykämischen Index haben die empfehlenswerten kohlenhydrathaltigen Lebensmittel meistens einen höheren Ballaststoffgehalt und eine hohe Nährstoffdichte an Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem sind sie reich an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen wie Carotinoide, Polyphenole und Glukosinolate.
GLYX-FAZIT
Es lohnt sich für Sie gleich in mehrfacher Hinsicht, auf die Qualität von Kohlenhydraten bzw. auf ihren GLYX-Faktor zu achten. Damit sind Sie nicht nur länger gesättigt, sondern profitieren auch von einem verbesserten Fettabbau durch einen niedrigeren Insulinspiegel. Nebenbei ist Ihr Speiseplan vitamin- und mineralstoffpotimiert. Halten Sie Ihr Insulin daher durch die oben genannte richtige Kohlenhydratauswahl in Schach. Mit etwa 45-60 Prozent der Kalorien sollten die empfehlenswerten Kohlenhydrate mit günstigem glykämischem Index den größten Anteil Ihres Speiseplans stellen.
Tipps gegen Heisshunger
27. Apr
Wir verraten Ihnen die besten Tipps und Tricks, die wirklich sofort gegen Heißhunger helfen!
Heißhunger-Falle 1: Appetit
Schon beim Duft von frischem Kuchen geht’s rund in unserem Gehirn, genauer im Hypothalamus. Folge: Das Wasser läuft uns im Mund zusammen, und wir kriegen Heißhunger – genau auf diesen Kuchen. Die Anregung des Appetits kann durch äußere Faktoren (etwa Duft, Optik) oder innere (Wunsch nach Belohnung) erfolgen, selbst wenn de Magen gefüllt ist. Tipps gegen Heißhunger: Sollten Sie gar nicht widerstehen können, gönnen Sie sich ein kleines (!) Stück und genießen Sie es bewusst.
Heißhunger-Falle 2: Psyche
Allzu häufig versuchen wir, unsere Stimmungslage über Essen zu korrigieren. Das heißt: Bei Stress, aber auch bei Langeweile greifen wir zu süßen oder fettigen Snacks. Wir gewöhnen uns daran mit der Folge, dass wir zu oft und zu viel einfach so nebenbei – also letztlich unkontrolliert – konsumieren. Tipps gegen Heißhunger: Zu den Mahlzeiten statt essen, dann fallen Fressattacken kleiner aus. Außerdem: Auch die kleinen Sünden ritualisieren, also zu festen Zeiten den Riegel Schokolade einplanen. UND GANZ WICHTIG: VERBOTE SIND VERBOTEN!
Heißhunger-Falle 3: Diäten
Jeder zweite Deutsche hat mindestens eine Diät ausprobiert, rund 80 Prozent nur mit mäßigem Erfolg. Der häufigste Grund: Die Diät ist nicht dem jeweiligen Esstyp angepasst. So macht es keinen Sinn, dem Fleischliebhaber eine Gemüsediät zu verordnen. Persönliche Vorlieben müssen berücksichtigt werden, denn eine zu rigide Kontrolle frustriert und führt fast zwangsläufig zu Fressattacken. Tipps gegen Heißhunger: eine flexible Ernährung, die Verbote verbietet und „Sünden” in Maßen erlaubt.
Heißhunger-Falle 4: Zucker
Ein wichtiger Gradmesser für unseren Hunger ist der Blutzuckerspiegel, Sinkt er zu tief, „müssen” wir essen. Ein Problem sind sehr süße Lebensmittel. Damit der Blutzucker nicht zu stark steigt, schüttet die Bauchspeicheldrüse viel Insulin aus, das den Zucker verarbeitet. Oft sinkt der Blutzucker nun jedoch unter Normalniveau. Folge: Heißhunger! Tipps gegen Heißhunger: Mahlzeiten mit komplexen Kohlenhydraten (Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollkorn) und ein kleines Dessert. So hält der Körper die Balance.
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Tipps zum Abnehmen
22. Apr
Mit unseren 11 Tipps zum Abnehmen erreichen Sie Ihre Wunschfigur:
- Tipp zum Abnehmen: Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter, und essen Sie ballaststoffreich.
- Tipp zum Abnehmen: Zählen Sie keine Kalorien, aber sparen Sie bei Fett und Alkohol.
- Tipp zum Abnehmen: Essen Sie regelmäßig, aber nicht ständig zwischendurch.
- Tipp zum Abnehmen: Essen Sie genügend Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß für einen aktiven Stoffwechsel und ein gesundes Aussehen.
- Tipp zum Abnehmen: Verbieten Sie sich nichts. Sie dürfen alles essen, aber von allem das persönlich richtige Maß.
- Tipp zum Abnehmen: Genießen Sie auch eine kleine Mahlzeit. Essen Sie stets bewusst und nicht nebenbei.
- Tipp zum Abnehmen: Bauen Sie Stress nicht mit Essen, sondern mit Bewegung und Entspannungsübungen ab.
- Tipp zum Abnehmen: Führen Sie immer wieder mal ein Ernährungstagebuch.
- Tipp zum Abnehmen: Bleiben Sie realistisch, und setzen Sie sich kleine, positive Ziele. Mißtrauen Sie Wundermitteln – achten Sie auf Diäten, die eine konsequente Ernährungsumstellung bewirken.
- Tipp zum Abnehmen: Aktivieren Sie Ihr hochwirksames Fettverbrennungssystem durch regelmäßiges körperliches Training. Je mehr Muskeln Sie mit Ausdauer bewegen, um so besser!
- Tipp zum Abnehmen: Falls Sie mal über die Stränge schlagen, legen Sie einen Entlastungstag oder die 24h-Diät ein.
Macht abends essen dick?
12. Apr
Macht abends essen dick oder vielleicht doch nicht? Ein Team französischer Arbeitsmediziner der Universität Lille ging der Frage jetzt genauer auf den Grund.
Neun normalgewichtige junge Männer, die keine Schichtarbeit verrichteten, nahmen an der Studie teil. An drei Terminen aßen sie zu verschiedenen zeiten jeweils die gleiche Mahlzeit, morgens um neun Uhr, nachmittags um siebzehn Uhr und nachts um ein Uhr. Je eine Stunde davor und sechs Stunden danach wurde der Energieverbrauch in Ruhe gemessen. Dabei unterschieden sich der Ruhestoffwechsel vor der Mahlzeit am Nachmittag und vor dem Essen in der Nacht kaum. Dagegen konnte nach der Mahzeit am Morgen ein signifikant höherer Anstieg des Energieverbrauchs beobachtet werden als zu den beiden anderen Zeiten. Umgekehrt wurde nach dem Essen in der Nicht signifikant weniger Nahrung (in der sogenannten Thermogenese) verbrannt als nach den beiden anderen Mahlzeiten – ein erster Nachweis dafür, dass das Essen in der Nacht effektiver im Körper gespeichert werden kann als am Morgen. Die Studie zeigt weiter, dass die Nahrungsverwertung offenbar nach täglich wiederkehrenden Zyklen verläuft. Bekannt sind diese Rhytmen von einer ganzen Reihe von Prozessen im Körper, die auch den Stoffwechsel beeinflussen, zum Beispiel durch die Hormonproduktion oder durch eine deutlich verringerte Magenentleerung im Schlaf. Welche Faktoren die zeitlich unterschiedliche Nahrungsverwertung bewirken, muss erst noch weiter erforscht werden. Fest steht aber nun: nachts oder abends essen sorgt nicht gerade für eine schlanke Figurlinie …
Ihr persönlicher Zeitplan für den richtigen Essrhytmus:
- Essen Sie nur, wenn Sie tatsächlich hungrig sind.
- Essen Sie mindestens dreimal am Tag. Aber essen Sie nicht mehr als zwei Zwischenmahlzeiten, denn ständiges Zwischendurchessen nimmt Ihnen die Chance, auf Ihre internen Hunger-Sättigungs-Signale zu achten. Außerdem kann vor allem durch ständiges Naschen die Insulinausschüttung so stimuliert werden, dass sie einem Fettabbau entgegenwirkt. Beim Abnehmen sollten Sie nur kleine eiweißreiche Mahlzeiten und Kohlenhydratlebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index als Zwischenmahlzeiten wählen; eventuell auch die bisher verzehrten Snacks durch ein Glas Wasser, Buttermilch oder ungezuckerten Tee ersetzen. Auch schluckweises Trinken trägt zur Sättigung bei.
- Wenn Sie Ihr Gewicht halten wollen, gestalten Sie Ihre bisherigen Hauptmahlzeiten kleiner, und essen Sie die eingesparten Kalorien als Zwischenmahlzeiten. Fünf insgesamt kleinere Mahlzeiten anstelle weniger großer Portionen beugen am besten Heißhunger und Übergewicht vor.
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Kann Stress dick machen?
06. Apr
Stresssituationen haben unterschiedlichen Einfluss auf das Essverhalten. Während dem einen Stress auf den Magen schlägt und den Appetit verdirbt, regt er beim anderen den Heißhunger an. Sogenannter inaktivierender Stress, wie Langeweile, Einsamkeit, Kummer und Frust, verleitet zum Mehressen. Der Ausdruck „Kummerspeck” macht das Problem deutlich, das sich bei Frauen wesentlich häufiger findet. Für viele Stressesser ist schließlich das hastige Insichhineinessen ein Problem. Sie sollten sich lieber eine richtige Pause zum Genießen und zur Erholung gönnen. Fettreiche Snacks und Süßigkeiten sowie Alkohol und Nikotin sind übrigens die schlechtesten Stresskiller.
Anti-Stress-Tipp: Laufen Sie dem Stress am besten davon. Bewegung ist die natürliche – biologisch gewünschte – Antwort auf Stress. Regelmäßige ausdauernde körperliche Aktivität erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Stress. Letztlich führt die ausgeübte Bewegung dazu, dass die ausgeschütteten Stresshormone und die freigesetzte Energie der körperlichen Verarbeitung zugeführt werden.
Ihr Energiebedarf: So wird er berechnet! (Gesamtenergiebedarf)
14. Mrz
Wie hoch Ihr Gesamt-Energieverbrauch in 24 Stunden ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen vom Grund- oder Ruheenergieumsatz (GU), also davon, wie viel Energie der Körper im Ruhezustand zur Aufrechterhaltung seiner vitalen Funktionen wie zum Beispiel Atmung, Herz- und Hirntätigkeit benötigt (Hamm et al., 1990). Zum zweiten vom Leistungsumsatz (LU). Dieser ist abhängig davon, wie hoch die körperliche Betätigung ist. Es ist daher wichtig, dass die zugeführte Energie an die körperliche Aktivität (Leistungsumsatz) und die individuellen Bedürfnisse angepasst wird (Götz et al., 1987) Eine genaue und individuelle Messung des Grundumsatzes ist methodisch nicht ohne weiteres umzusetzen. Um die Berechnung für den Alltagsgebrauch zu vereinfachen, stehen mehrere Formeln zur Verfügung, bei denen Alter, Geschlecht und Gewicht zu berücksichtigen sind.
Berechnung Ihres Energiebedarfs
Bewährt hat sich die Formel zur Ermittlung des Grundumsatzes von Harris und Benedict (Kreymann et al., 2007). Der tägliche Gesamtenergiebedarf errechnet sich demnach aus Grundumsatz plus Leistungsumsatz. Die Kalorie beziehungsweise Kilokalorie (kcal) ist eine alte aber immer noch sehr gebräuchliche Einheit für die Nahrungsenergie. Inzwischen wurde sie aber von der Einheit Joule beziehungsweise Kilojoule (kJ) abgelöst. Zum besseren Verständnis sind in dieser Arbeit sämtliche Angaben jeweils in Kilokalorien als auch in Kilojoule angegeben. Zur Umrechnung wurden Kilokalorien mit dem Faktor 4,184 multipliziert (Elmadfa et al., 2001)
Grundumsatz: Berechnung mit der Formel nach Harris und Benedict
Mit der folgenden Formel kann der individuelle Grundumsatz berechnet werden.
Mann: GU [kcal] = 66,5 + 13,8 x Gewicht (kg) + 5,0 x Körperlänge (cm) – 6,8 x Alter (Jahre)
Frau: GU [kcal] = 655 + 9,6 x Gewicht (kg) + 1,8 x Körperlänge (cm) – 4,7 x Alter (Jahre)
Umrechnung von kcal in kJ = GU [kcal] x 4,184
Beispiel: Unsere Beispielperson ist ein sportlicher Mann 1,76 m groß, 74 kg schwer und 32 Jahre alt.
GU [kcal] = 66,5 + 13,8 x 74 + 5,0 x 176 – 6,8 x 32
GU [kcal] = 1750,1 beträgt demnach ungefähr sein Grundumsatz
GU [kJ] = 1750,1 x 4,184
GU [kJ] = 7322,42
Leistungsumsatz: Berechnung mit dem PAL-Faktor
Der Leistungsumsatz ist die Energiemenge, die für zusätzliche Arbeiten über den Grundumsatz hinaus benötigt wird. Da der Leistungsumsatz im Wesentlichen von der physikalischen Aktivität abhängt, wird er auch als „physical activity level“ (PAL) bezeichnet. Der PAL-Faktor gibt den durchschnittlichen täglichen Energiebedarf für körperliche Aktivitäten an (Shetty et al, 1996). Zur Berechnung muss der Grundumsatz je nach Ausmaß der körperlichen Aktivität mit dem jeweiligen PAL-Wert multipliziert werden.
- Beim Schlafen ist der Grundumsatz mit 0,95 zu multiplizieren.
- Bei ausschließlich sitzender Tätigkeit wird multipliziert mit 1,2.
- Bei überwiegend sitzender Tätigkeit wird multipliziert mit 1,6.
- Bei überwiegend gehender und/oder stehender Tätigkeit wird multipliziert mit 1,85.
- Bei körperlich anstrengender Arbeit wird multipliziert mit 2,0 bis 2,4.
Beispiel: Unsere Referenzperson schläft acht Stunden, verbringt 14 Stunden überwiegend sitzend am Tag und zwei Stunden gehend oder stehend. Das ergibt einen durchschnittlichen Multiplikator von 33,7 (8 x 0,95 + 14 x 1,6 + 2 x 1,85). Geteilt durch 24 Stunden lautet der durchschnittliche PAL 1,4. Diesen Stundendurchschnittswert multiplizieren wir mit dem Grundumsatz von 1750 kcal (7322 kJ) und erhalten einen Tagesbedarf von etwa 2450 kcal (10251 kJ). Wer sich zusätzlich Bewegt, muss die dadurch verbrauchten Sport-Kalorien natürlich noch dazu zählen.
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Macht Fett fett?
14. Mrz
Nur bedingt! Schnell zunehmen wird nur, wer insgesamt mehr Kalorien bzw. Energie isst, als er verbraucht. Diesbezüglich spielt es keine Rolle, aus welchen Energieträgern wir die Kalorien beziehen. Da Fett jedoch mit neun Kalorien pro Gramm der kalorienreichste Nährstoff ist (Proteine und Kohlenhydrate liefern pro Gramm lediglich vier Kalorien!), kommt schnell einiges zusammen: In einem gehäuften Esslöffel Mayonnaise stecken beispielsweise etwa 200 kcal (Elmadfa et al., 2001). Daher steht Fett im Verruf, ein „Fett”-macher zu sein. Den Nährstoff grundsätzlich zu meiden, wäre fatal. Fett ist absolut lebensnotwendig. Ohne könnten wir bestimmte Vitamine aus der Nahrung nicht verwerten. Außerdem lagert es sich schützend um die Organe, ist an der Bildung von Hormonen beteiligt und wird für sämtliche Stoffwechselfunktionen benötigt. Das unter Leistungssportlern verbreitete Motto: „je fettarmer desto besser“ ist demnach aus gesundheitlicher Sicht nicht haltbar.
Gesättigte Fettsäuren: „schlechte“ Fette
Gesättigte Fettsäuren, die vor allem versteckt in Wurst, Käse, Butter und Backwaren enthalten sind, gelten allgemein als die „schlechten“ Fette. Im Übermaß verzehrt begünstigen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, fördern Entzündungen und Arterienverkalkung und werden gar mit der Entstehung von Alzheimer in Verbindung gebracht. Obwohl sie maximal ein Drittel (7 bis 10 Prozent) der Fettkalorien ausmachen sollten, werden sie oft in viel zu großen Mengen gegessen (Arbeitskreis „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“, 2000).
Einfach ungesättigte Fettsäuren: „gute“ Fette
Diese Fette sind von flüssiger Konsistenz und hauptsächlich in Pflanzenölen zu finden. Sie werden in der Nahrungsaufnahme häufig vernachlässigt, obwohl ihnen ein großer gesundheitlicher Nutzen zugeschrieben wird. Sie bieten einen Schutzfaktor für das Herz-Kreislauf-System, indem sie dazu beitragen, das „schlechte“ LDL-Cholesterin zu senken. Gut ein Drittel der Fettkalorien sollten Sie mit einfach ungesättigten Fettsäuren decken (Arbeitskreis „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“). Die wichtigen Inhaltsstoffe sind hauptsächlich in Oliven- und Rapsöl enthalten.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: „beste“ Fette
Noch vielseitiger wirksam für Körper und Geist sind allerdings die mehrfach ungesättigten, die in die Gruppe Omega-6 und Omega-3 unterteilt werden. Ein Teil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehört zu den lebenswichtigen, essentiellen Nährstoffen (Hamm, 1999). Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Raps-, Lein- und Walnussöl sowie in biologisch besonders günstiger Form in fetten Seefischen wie Lachs, Hering und Makrele enthalten. Während die Omega-6-Fettsäuren, insbesondere die Linolsäure, in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt und wir deshalb genügend davon aufnehmen, ist die Zufuhr der lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren – vor allem der Alphalinolensäure, Eicosapentaen-säure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) – viel zu gering. Fettreiche Seefische wie Lachs, Hering und Makrele zählen zu den besten Lieferanten dieser wertvollen Fette. Aber auch Pflanzenöle wie zum Beispiel Raps-, Lein- und Walnussöl zählen zu den wichtigen Omega-3-Fettquellen. Der große Nachteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, dass sie bei Hitze oder zu heller Lagerung zu Oxydation neigen, bei der z. B. schädliche Freie Radikale freigesetzt werden.
Die Fett Formel
Experten befürworten vor allem den Verzehr einfach ungesättigter Fettsäuren (zum Beispiel aus Olivenöl) und von Omega-3-Fettsäuren (vorzugsweise marinen Ursprungs). Die Fett-Formel lautet deshalb: Die 30 Prozent der Fettgesamtverzehrsmenge sollten in 7 bis 10 Prozent gesättigte, 10 bis 15 Prozent einfach ungesättigte und 7 bis 10 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren (davon Omega-6 zu Omega-3 im Verhältnis 5:1 oder doch im gleichen Verhältnis zu je 200 – 300 Milligramm siehe „gute Fette, schlechte Fette“) aufgeteilt sein (Arbeitskreis „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“).
Praxisempfehlung
In der Küchen-Praxis heißt das: Mit Butter, Schmalz und Sahne sollten wir sparsam umgehen – und nicht die „versteckten“ Fette, die zum Beispiel in Wurst, Hartkäse, Blätterteig, Keksen, Schokoriegeln und Fertiggerichten enthalten sind. Essen Sie für eine optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren zwei- bis dreimal pro Woche Seefisch, und geizen Sie nicht mit hochwertigen Pflanzenölen. Und, ganz wichtig: Machen Sie öfter einen Ölwechsel in Ihrer Küche! Denn in den verschiedenen Ölen stecken neben den wertvollen Fettsäuren auch sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine, die sich gut ergänzen. Besonders Vitamin E spielt dabei eine bedeutende Rolle: Das hoch antioxidative Vitamin kommt nicht nur unserem Organismus zugute, sondern verhindert auch den schnellen Verderb von Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren – einfach den angebrochenen Flaschen etwas Weizenkeimöl beimischen, der Spitzenreiter an Vitamin E schützt vor Oxidation. Um in den optimalen Genuss aller gesundheitlichen Vorteile zu kommen, sollten Öle ohnehin in kleinen (dunklen!) Flaschen gekauft und schnell verbraucht werden. Übrigens: Je schonender das Öl gewonnen wurde (kaltgepresst, unraffiniert), desto mehr ursprüngliche Power steckt noch drin. Raffinierte Öle halten sich länger, büßen dafür aber an Wirkung ein. Sie sind ideal zum Braten, denn sie verbrennen nicht so leicht wie die Kaltgepressten.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Check: Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten
09. Mrz
Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten gelten als einfache Problemlöser. Mit Wasser angerührt ergeben sich komplette Nährstoffgemische. Eiweiß steht im Mittelpunkt, daneben ist alles enthalten, was Mangelerscheinungen während der mehr oder weniger ausschließlichen Versorgung mit diesen Produkten vorbeugt. Dass es sich hierbei um Ersatzmahlzeiten handelt, fällt spätestens am zweiten Diät-Tag auf. Oft werden drei bis fünf Tütenmahlzeiten als Tagesration mit rund 800 Kilokalorien empfohlen. Die Hersteller entwickeln daher je nach Zusammensetzung des Produkts Vorschläge zur geschmacklichen Abwandlung und Verbesserung oder stellen Rezepte für Ergänzungsspeisen vor. Es gibt Schlankheitsmahlzeiten auch als komplette Fertiggerichte in Dosen. So wird auf einfache Weise Energiekontrolle bei gleichzeitiger Mindestnährstoffversorgung möglich. Eine wirksame Starthilfe, aber keine Dauerlösung könnte man sagen. Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher stellt zu diesem Thema zusammenfassend fest: „Der erhebliche Nachteil maßgeschneiderter Mahlzeiten ist derselbe wie bei einseitigen Diätformen: Der Verbraucher lernt nicht, was er bisher falsch gemacht hat und wie er sich auf Dauer richtig, das heißt bedarfsgerecht ernähren soll. Je „künstlicher“ die Mahlzeiten sind, desto weniger geben sie Beispiele für richtige Ernährung. Der Erfolg ist dann, trotz Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten nicht von Dauer.
Auch kalorienarme Lebensmittel machen als solche nicht schlank …
… wenn man sie nicht im Rahmen einer insgesamt bewusst zusammengestellten Ernährung verwendet. Um die Zusammensetzung eines Lebensmittels bzw. dessen Nährwert zu verändern, werden beispielsweise Fett und Kohlenhydrate durch Eiweiß, Wasser, Ballaststoffe und gegebenenfalls Süßstoffe, im technologisch und geschmacklich möglichen Rahmen, ersetzt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind nährwertveränderte Lebensmittel aber nur sinnvoll, wenn der Verbraucher die verringerte Energiezufuhr nicht durch mehr Essen ausgleicht. Der vermehrte Verzehr von ballaststoffreichen Vollkornprodukten und Gemüse, der Genuss von Frischkost oder das schluckweise Trinken von einem Glas Wasser zu Beginn einer Mahlzeit sind natürliche und wirksame Maßnahmen zur Kontrolle der Gesamtenergiezufuhr.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu Formula-Diäten und Diät-Mahlzeiten:
Nach Bestimmungen der Diät-Verordnung hergestellte ausgewogene Nährstoffgemische als Pulver, Granulate, Flocken etc. zum Austausch einzelner Tagesmahlzeiten oder als komplette Tagesration zur Durchführung von Schlankheitskuren; oft einseitig im Geschmack; Rezeptbeispiele erforderlich (auch für Tagespläne, falls nur einzelne Mahlzeiten ersetzt werden sollen); einfache Zubereitung hilft Diätfehler zu vermeiden; keine Mangelerscheinungen; gut als Einstieg in eine Diät geeignet; müssen aber langfristig ovn einer bewussten, vollwertigen Ernährung abgelöst werden.
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Check: Trennkost-Diät
08. Mrz
Die Trennkost ist eine komplizierte Diät, die von ihrem Erfinder Dr. Howard Hay ursprünglich gar nicht zum Abnehmen gedacht war. Hay ging bei seiner Trennkost davon aus, das sich eiweiß- und kohlenhydratreiche Nahrung, zusammen genossen, in ihrer Verdauung behindern. So wurde bei der Trennkost eben fleißig getrennt, was normalerweise eine gemischte Ernährung auch geschmacklich verbessert. Hays Trennkost-Prinzip ist die „Entmischung“ unserer Ernährung. Kernpunkt dieser Trennkost-Regel: Eiweiß und Kohlenhydrate getrennt verzehren, während Fette als neutral gelten und deshalb zu allen Mahlzeiten erlaubt sind. Das Mittagessen soll bei der Trennkost z. B. eine Eiweißmahlzeit, das Abendessen eine Kolenhydratmahlzeit sein – bei dem Schlank im Schlaf-Prinzip ist das übrigens genau umgekehrt. Zur selben Mahlzeit soll jeweils nur eine Art von Eiweiß bzw. von Kohlenhydraten gegessen werden, beispielsweise Fleisch oder Fisch, Brot oder Kartoffeln. Acht Prozent der Nahrung sollen bei der Trennkost aus Obst und Gemüse bestehen, davon der größte Teil als Rohkost. Da eine Vielzahl unserer üblichen Lebensmittel Kohlenhydrate und Eiweiß enthalten, müssen auch die Vertreter der Trennkost-Lehre Kompromisse eingehen und können nur nach dem vorwiegenden Anteil entscheiden. Die Interpretation der „chemischen Verdauungsgesetze“ von Dr. Hay hat sich als falsch erwiesen. So werden beispielsweise im Dünndarm parallel eiweiß- fett- und kohlenhydratspaltende Enzyme (Verdauungswirkstoffe) freigesetzt. Mangelerscheinungen sind bei der Trennkost weniger zu befürchten, die Vorschriften jedoch, die bei der Nahrungsauswahl zu berücksichtigen sind, lassen sich nur schwer einhalten. Trennen Sie sich in Ihrer Ernährung lieber vom täglichen „Zuviel“ – das heißt den konzentrierten Fett-, Zucker- und Alkoholkalorien – und von allem, was Sie persönlich nicht vertragen. Genießen Sie eine phantasievoll zusammengestellte Mischkost auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilt. Und wenn Sie schnell und gesund abnehmen möchten, dann empfehlen wir die 24-Stunden-Diät.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zur Trennkost: Praktisch schwer durchführbar; eigentlich für spezifische Stoffwechselprobleme entwickelt. Keine typische Reduktionsdiät; Indikationsstellung erfordert eine ärztliche Beurteilung.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Check: Fasten, Nulldiät und Schalttage
07. Mrz
Gefastet wird längst nicht nur, um einfach abzuspecken. Das Fasten gibt es seit Urzeiten. Der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung hatte zunächst mehr rituelle und religiöse Gründe – an Gewichtsprobleme dachte damals zumindest noch keiner. Heilfasten in Verbindung mit einer ärztlichen Betreuung kann (Zivilisations-) Krankheiten zumindest positiv beeinflussen. Im Vordergrund steht eine Regulierung des Körpergewichts, denn Fasten ist Ernährung aus den körpereigenen Energievorräten. Fasten ist aber auch ein tiefgreifender Umstellungsprozess des gesamten Stoffwechsels. Zum Beispiel bei der Nulldiät ist der Effekt des totalen Fastens auf seine gewichtsreduzierende Wirkung extrem eingeschränkt. Ziel einer jeden Gewichtsreduktion ist der Abbau von Körperfett unter Schonung der Proteinbestände (damit sind vor allem die Muskeln gemeint). Gerade unter dieser Zielsetzung zeigen sich bei der Nulldiät oder beim Fasten besonders große Nachteile: In den ersten ein, zwei Wochen wird beim Fasten die Neubildung des für einige Stoffwechselleistungen unersetzbaren Blutzuckers aus körpereigenem Muskel- und Organeinweiß stark beansprucht. Eiweißbausteine werden bei Kohlenhydratmangel in Energie umgewandelt. In dieser Umstellungszeit kommt es anfänglich zu ausgeprägten Eiweißverlusten – also Muskelverlusten, die durch Stoffwechselanpassungen erst allmählich geringer werden. Der Körper lernt dann, seine Fettreserven und die Fettabbauprodukte, in begrenztem Umfang allerdings, besser als Energiequelle zu nutzen. Während der gesamten Nulldiät kommt es aber neben dem erwünschten Abbau der Fettdepots vor allem zu ungewollten Einbußen der Muskeln. Unter totalem Fasten können bis zu knappe 40 Prozent des Gesamtgewichtsverlustes durch Muskelabbau bedingt sein – das ist eine extrem hohe Menge! Das wirkt sich zwangsläufig negativ auf die Leistungsfähigkeit und letztlich durch den Verlust der Muskeln auch auf das Aussehen aus und fördert zudem den unerwünschten Jojo-Effekt wie bei keiner anderen Diät.
Weitaus komplizierter sind die zusätzlichen Nachteile einer Nulldiät zu erklären. Wir versuchen es trotzdem: Bei einer Nulldiät kommt es zu einer Anhäufung von Zwischenprodukten im Blut, die negativ auf die Gesundheit wirken. Das kann man nur umgehen, wenn man die Nulldiät entsprechend lockert. Wasser, Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiße (Proteine) sind beim Fasten ein absolutes Muss. Das sogenannte Saftfasten, man kann es als erste Abwandlung bezeichnen, bietet geringe Mengen an Kohlenhydraten, aber so gut wie kein Eiweiß. Die Proteinverluste und die nachteiligen Folgen aus dem Fettabbau (sogenannte Ketoacidose = Anhäufung von sauren Fettabbauprodukten) lassen sich jedoch erst durch geringe Gaben von Kohlenhydraten und Eiweißen in Schach halten.
Hersteller von diätetischen Lebensmitteln entwickelten entsprechende Nährstoffgemische zum Anrühren als Getränke. Von der Nährstoffzusammensetzung her geeignet sind auch Trinkkuren mit Molke oder Buttermilch, die mit Frucht- oder Gemüsesäften ergänzt werden. Die verschiedenen Fastenvarianten bedürfen einer ärztlichen Abstimmung bzw. Überwachung. Aber auch hier gilt: Die 24-Stunden-Diät ist die schnellste und sicherste Methode um Gewicht zu verlieren und nur mit einer anschließenden Ernährungsumstellung ist Ihnen der Langzeiterfolg auch sicher.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu Schalttagen und zum Fasten:
Schalttage: Einzelne Tage im normalen Ernährungsfahrplan, an denen man bewusst anders isst, z. B. einen Saftfastentag einhält oder einen sogenannten Reistag einschaltet. Obstsäfte oder Reis nur mit Obst zubereitet wirken aufgrund ihres Kaliumüberschusses entwässernd und kochsalzausschwemmend. Wenn man entsprechend wenig isst, auch geeignet, um kleine Ernährungssünden auszugleichen.
Nulldiäten, proteinmodifiziertes Fasten und andere Fastenkuren: Erfordern ärztliche Beratung und Beobachtung; bei extremem Übergewicht angewendet; Wasser, Vitamine und Mineralstoffe müssen in jedem Falls ausreichend aufgenommen werden; können in Kliniken und Sanatorien mit Ernährungsseminaren zum Erlernen eines bedarfsangemessenen Essverhaltens durchgeführt werden.
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Check: FdH – Friss die Hälfte
06. Mrz
Dieses simple Energieeinsparprogramm „Friss die Hälfte“ kurz FdH, gehört sicherlich immer noch zu den häufigsten Diäten. Einfach weniger zu essen kann funktionieren, wenn die anderen Mahlzeiten abwechslungsreich zusammengestellt sind. Durch bewusst langsames Essen kann man lernen, auch mit kleineren Portionen satt zu werden. Doch oft wird FdH auch so praktiziert: man lässt einfach eine Mahlzeit – meistens das Mittagessen – ausfallen. Aber das Energiedefizit wird schon bald durch ein Stück Kuchen am Nachmittag wieder aufgeholt – und die Kalorienersparnis ist wieder dahin. Der Grund: Wenn man längere Zeit nichts gegessen hat, sinkt der Blutzuckerspiegel, und es stellt sich Heißhunger ein – und es muss schnell was energiespendendes Süßes her. Und sogar das Frühstück ausfallen zu lassen, ist bei FdH die schlechteste Lösung. Wer schnell und trotzdem gesund Gewicht verlieren möchte findet hier die geeignete Methode.
Das sagt der Diät-Experte Prof. Dr. Michael Hamm zu FdH:
Oft planlos, unsicher; Gefahr von Mangelerscheinungen; kein Lernerfolg in Richtung „bewusster Essen”; häufig schnelle Aufgabe.
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Eiweißdiät
05. Mrz
Wir sagen, warum Sie mit einer Eiweißdiät schneller satt werden und leichter abnehmen!
Gegenüber den Hauptenergielieferanten, Kohlenhydrate und Fette, sind die Proteine – so die Fachbezeichnung für Eiweiße – in der Schlankheitsdiskussion der letzten Jahre etwas ins Hintertreffen geraten. Dabei gab es schon mal die Ära der Eiweißdiät mit Steak und Salat, Eiern, Magerquark und Proteinshakes. Dabei hat Eiweiß beim Abnehmen entscheidende Vorteile. Was aber macht Eiweiß beim Abnehmen so unverzichtbar? Ganz einfach – wenn Sie beim Abnehmen hungrig machende Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index einsparen möchten, sollten Sie die entstandene Lücke mit gut sättigenden und stoffwechselaktivem Eiweiß füllen. Während des Abnehmens dürfen Sie durchaus etwas mehr Eiweiß zu sich nehmen. Schließlich sind Eiweiße also Proteine die Bodybuilder unseres Körpers und beugen in Verbindung mit körperlichem (Kraft-)Training dem unerwünschten Abbau bzw. Verlust von stoffwechselaktiver Muskelmasse vor. Körperliches Training und eiweißbetonte Ernährung sind daher ein unschlagbares Team, wenn es darum geht, Ihren Körper ins energetische Gleichgewicht zu bringen.
Eiweiß setzt weniger an
Nehmen Sie während des Abnehmens eiweißreiche Nahrung zu sich, profitieren Sie zusätzlich vom so genannten thermogenen Effekt der Proteine: Durch die Umsetzung im Proteinstoffwechsel gehen nämlich zirka 20 Prozent der Energie, die im Eiweiß steckt, als Wärmeenergie verloren. Bei Kohlenhydraten und Fetten spielt die nahrungsbedingte Thermogenese dagegen eine wesentlich geringere Rolle.
Eiweiß als Sattmacher
Die Vorteile von Eiweiß beziehen sich also auf verschiedene, für das Abnehmen relevante Aspekte: Sattheit, Thermogenese, Körperzusammensetzung (Erhalt der Muskulatur) und Energieaufnahme. Auch die Einleitung bzw. Steigerung der Thermogenese, d. h. Wärmebildung nach dem Essen, die ja bei Eiweiß besonders ausgeprägt ist, scheint mit der guten Sättigungswirkung dieses Nährstoffs zusammenzuhängen. Letztlich ist das Erfolgsgeheimnis eiweißbetonter Speisepläne hauptsächlich mit dem besseren Sättigungseffekt von Proteinen und der Vermeidung übermäßig insulinstimulierender Nahrungskohlenhydrate verbunden. Am erfolgreichsten funktioniert Ihre Sättigung daher, wenn Sie neben der richtigen Eiweißbetonung konsequent die Blutzuckerwirksamkeit Ihres Kohlenhydratverzehrs im Auge behalten.
Fazit Eiweißdiät
Eiweiß sättigt, bringt Ihren Körper in Verbindung mit Bewegung in Form und hält Ihren Stoffwechselbetrieb auf hohem Niveau. Machen Sie Eiweiß in Form von Milch, Joghurt, Quark, fettarmem Käse, Fleisch, Geflügel, Eiern, Fisch und Hülsenfrüchten zum Aktivposten Ihres schlanken Speiseplans – jedoch stets in Verbindung mit reichlich Gemüse, Salaten und (Mineral-)Wasser sowie anderen kalorienfreien bzw. -armen Getränken. Damit unterstützen Sie die Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe, die bei vermehrter Eiweißzufuhr auch verstärkt anfallen und den Säure-Basen-Ausgleich.
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Energieverbrauch
05. Mrz
Unser täglicher Energieverbrauch setzt sich aus Grundumsatz (auch: Ruheumsatz), nahrungsbedingter Thermogenese (Wärmeentwicklung) und körperlicher Aktivität (auch: Arbeitsumsatz) zusammen.
Der Grundumsatz bezeichnet den Energieverbrauch (Energiemenge), den wir zur Aufrechterhaltung unserer lebenswichtigen Organfunktionen wie Atmung, Herz- und Nierentätigkeit sowie Gehirnfunktion benötigt. Die von unserem Körper zur Verstoffwechselung verwendete Energie, die für die Umbauvorgänge der Nährstoffe anfällt, beschreibt die Thermogenese. Der Arbeitsumsatz wird schließlich durch körperliche Beanspruchungen in unserem täglichen Leben (in Alltag, Beruf und Freizeit) erreicht. Durch körperliche Aktivität können wir den Energieverbrauch gezielt und entscheidend erhöhen, während der Einfluss auf Grundumsatz und Thermogenese durch unseren Lebensstil geringer ist.
Muskeln erhöhen den Energieverbrauch
Der Grundumsatz ist jedoch flexibler als es auf den ersten Blick scheint, wird er doch vom Muskelanteil unserer Körpermasse maßgeblich beeinflusst. Damit haben wir die einmalige Chance, ihn während einer Gewichtsabnahme durch günstige Körperzusammensetzung zu stabilisieren oder ihn mit einem gezielten Muskelaufbau durch Krafttraining sogar zu erhöhen. Nebenbei können wir auf diese Weise einer Begleiterscheinung des Älterwerdens entgegenwirken: Denn ab dem 20. Lebensjahr nimmt unsere Muskelmasse um zirka 2 Prozent pro Lebensjahr ab, was gleichzeitig wiederum einen Abfall unseres Energieverbrauchs bedeutet. Da Frauen im Vergleich zu Männern einen kleineren Anteil an Muskelmasse haben, ist ihr Grundumsatz Energieverbrauch um zirka 200 Kilokalorien am Tag geringer. Frauen haben also einen niedrigeren Energieverbrauch und dürfen daher weniger essen bzw. nehmen bei gleichem Körpergewicht und gleicher Nahrungsaufnahme schneller an Gewicht zu.
Fasten und falsche Diäten senken den Energieverbrauch
Einseitige Diäten wie längeres Fasten, die mit unzureichender Energiezufuhr zu einer Gewichtsabnahme führen, können den Grundumsatz langfristig senken. Durch eine drastische Kürzung der Kalorienaufnahme meint der Körper, es sei für ihn eine Hungersnot ausgebrochen; er spart deshalb Energie ein, mobilisiert seine Reserven und baut körpereigene Eiweiße, in erster Linie Muskelmasse, ab. Nach der Abmagerungskur bleibt der niedrige Energiebedarf bestehen und man nimmt schon durch „normales” Essen schneller zu als vor der Diät. Hier macht sich dann der unerwünschte „Jojo-Effekt” bemerkbar. Aus diesem Grund sollten Sie, wenn Sie planen abzunehmen, immer auch einen Mehrverbrauch an Energie üb er zusätzliche Ausdaueraktivitäten anstreben sowie einen Abbau Ihrer Muskelmasse durch Krafttraining und einer guten Eiweißversorgung entgegenwirken. Denn Ihre Muskulatur ist hauptverantwortlich für die Kalorienverbrennung.
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Body-Mass-Index (BMI)
01. Mrz
Allein der Gang auf die Waage reicht nicht aus. Das Gewicht muss in Relation zur Größe betrachtet werden. Als Anhaltspunkt für die Beurteilung des Körpergewichts hat sich der Body Mass-Index (BMI) bewährt. Mit dem BMI wird allerdings nicht die Körperzusammensetzung ermittelt. Mit stetigem Training wird in der Regel Muskelmasse auf- und Fettgewebe abgebaut. So kann es durchaus sein, dass ein trainierter Sportler mit hohem Muskelanteil einen Body-Mass-Index von 25 erreicht, ohne dass er dabei übergewichtig ist. Im Gegensatz dazu kann eine sehr schlanke und untrainierte Frau mit einem niedrigen MBI einen hohen Körperfett-Anteil haben. Der Body-Mass-Index dient lediglich der groben Einschätzung des Ernährungsstatus. Ein besserer Indikator zur Einschätzung der Körperzusammensetzung ist die Messung des Körperfett-Anteils – siehe dazu Artikel „Körperfett”. Einen schnellen und zuverlässigen BMI-Rechner finden Sie hier.
BMI = Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat
- < 19: Achtung, Sie sind untergewichtig
- 19 bis 25: Sie sind normalgewichtig
- 25 bis 30: Sie sind leicht übergewichtig
- > 30:Achtung, eine Gewichtsabnahme ist dringend anzuraten
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Körperfett messen
28. Feb
So messen Sie Ihr Körper-Fett
Das Körperfett ist ein besserer Indikator für den Ernährungs- und Trainingsstatus als der Body-Mass-Index. Mit den verschiedenen Analyseverfahren wird die genaue Körperzusammensetzung beziehungsweise der Fettanteil ermittelt. Sportmediziner verwenden in der Regel den so genannten Caliper eine Art Körperfettzange. Bei diesem bewährten Verfahren wird die Dicke der Hautfalten an mehreren Körperstellen gemessen und daraus der Gesamt Fettanteil errechnet. Die Messung sollte stets in der Hand einer einzigen Person bleiben, die ausreichend Erfahrung mit der Caliper-Methode hat. Eine weitere Möglichkeit ist die Messung über Infrarot (NIR, Futrex) die in vielen Arztpraxen und Fitness-Studios angewendet wird. Das Prinzip: Die Durchlässigkeit des Gewebes für einen Lichtstrahl bestimmter Frequenz lässt Rückschlüsse auf die Körperzusammensetzung zu. Einziges Manko, vom Fettgehalt des Oberarms wird auf den des gesamten Körpers geschlossen.
Immer beliebter werden Körperfett-Waagen für zu Hause. Nach dem Bioimpedanz-Verfahren messen sie den Körperwiderstand auf ein nicht spürbares elektrisches Signal und ermitteln daraus den Fettanteil. Eine wichtige Regel: Verlassen Sie sich nicht allein auf das Ergebnis der Heimgeräte. Eine Ausgangsmessung mit dem Caliper bei einem Sportmediziner gibt Ihnen Auskunft über Ihren reellen Fettgehalt. Mit dem Caliper-Ergebnis haben Sie einen optimalen Vergleichswert. Beobachten Sie dann vor allem die Tendenz des Heimgeräts, so liefern die Geräte brauchbare Ergeb nisse. Messen Sie aber stets unter gleichen Bedingungen. Denn der Fettanteil unterliegt beachtlichen Schwankungen. Je nach Tageszeit, ob Sie gerade gegessen oder Sport getrieben haben. Messen Sie aber auch nicht zu oft, denn kurzzeitige Schwankungen verunsichern eher, als dass sie motivieren.
Wer hat wie viel Fett?
Männer: mager < 8; schlank 8 bis 15; normal 16 bis 19
Frauen: mager < 15; schlank 15 bis 22; normal 23 bis 27
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Übergewicht geht an die Nieren
23. Feb
Es spielt überhaupt keine Rolle, wie hoch das Übergewicht ist – mit jedem Kilo zu viel, steigt auch das Risiko an Nierensteinen zu erkranken. Das fanden Amerikanische Wissenschaftler der Johns Hopkins University heraus. Die Forscher untersuchten die Daten von circa 100.000 Patienten. Dabei stellten die Forscher fest, dass sich das Risiko bei Übergewicht, also bei einem Body-Mass-Index (BMI) über 30, gegenüber normalgewichtiger Personen verdoppelt. Über den Zusammenhang von Übergewicht und Nierensteinen rätseln die Forscher allerdings noch – wahrscheinlich sind hormonelle Veränderungen und eine salzreiche Ernährung dafür verantwortlich (Quelle: Journal of Urology; apotheken-umschau.de).
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Gründe zum Abnehmen
22. Feb
Abnehmen bedeutet fitter im Alltag, dazu Gesundheit und ein längeres Leben: Lesen Sie, welche wunderbaren Vorteile bereits eine Gewichtsreduktion von fünf Kilo mit sich bringt. Brauchen Sie noch mehr Gründe, um gleich mit der 24-Stunden-Diät abzunehmen?
- Abnehmen und Lebenserwartung: ist um ganze 10 % erhöht
- Abnehmen und Body-Mass-Index (BMI): verringert sich um eine Einheit
- Abnehmen und Blutdruck: sinkt um min. 5 mm Hg
- Abnehmen und Krebsrisiko: um bis zu 20 % vermindert
- Abnehmen und Gelenkbelastung: ist zum Beispiel beim Joggen deutlich geringer
- Abnehmen und Diabetesrisiko: ist um fast 60 % vermindert
- Abnehmen und Nüchternblutzucker: wird um mehr als 20 % gesenkt
- Abnehmen und Lebensqualität: weniger Kurzatmigkeit, Schwitzen und Schwerfälligkeit
- Abnehmen und Cholesterin: gutes HDL wird um 10 % erhöht, schlechtes LDL um 15 % gesenkt
- Abnehmen und Leistungsfähigkeit: nimmt vor allem bei Ausdauersportarten zu
- Abnehmen und Entzündungswerte: können um 40 Prozent gesenkt werden
Richtig gelesen: Dies und noch viel mehr tut sich in und an Ihrem Körper, wenn Sie abnehmen und schlank bleiben. Je ausgeprägter Ihr Übergewicht vorher, desto deutlicher der Effekt. Der einfachste Weg, sich einzuordnen, ist der Body-Mass-Index (BMI): Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Falls die Werte zwischen 18,5 und 25 liegen, ist alles okay – Sie sind im optimalen Gewichtsbereich. Ab 25 aufwärts steigt das gesundheitliche Risiko; jeder, der sich in diesem Bereich befindet, profitiert vom Abnehmen. Ab 30 spricht man von starkem Übergewicht (Adipositas). Hier ist dringend ärztliche Hilfe angeraten. Einen weiteren Anhaltspunkt zur Risikoabschätzung liefert der Bauchumfang (über dem Nabel messen!). Mehr als 88 Zentimeter bei Frauen und 102 bei Männern bedeuten ein erhöhtes Gesundheitsrisiko – mit jedem Kilo, dass Sie mit der 24-Stunden-Diät abnehmen, sinkt auch die Gefahr (Quelle: Prof. Dr. Stephan Jacob)
Dick durch Crash-Diäten
02. Feb
Die Maus auf Diät bekommt leichter Grippe als die satte Kollegin. Das berichtete Anfang letzten Jahres die Zeitschrift essen & trinken. Man solle mit den guten Vorsätzen für eine Diät ruhig bis zum Frühling warten. Der Tipp geht zurück auf eine Diät-Studie der Michigan State University. Diese hatte zum Ergebnis, dass Mäuse die im Tierversuch auf Diät gesetzt wurden, sich schneller mit Grippe anstecken ließen als eine wohlgenährte Kontrollgruppe. Das Ergebnis lasse sich auch auf Menschen übertragen. Wirklich überraschend kommt es nicht. Deswegen plädieren wir auch für nur einen Diät-Tag in der Woche. Mit der 24-Stunden-Diät läuft man keine Gefahr, sich durch eine langfristige Mangelversorgung zu schwächen, sondern tut eben alles dafür, an einem einzigen Diät-Tag der Woche die maximale Fettverbrennung zu erreichen. Dabei wird man nicht schwächer, sondern schlanker und gesünder.
Bestandteil der 24-Stunden-Diät ist eine ausgewogene Ernährung bei der Sie auf nichts verzichten müssen. Wir bauen gerade eine Datenbank mit Nährwerten auf, in der Sie sich genau über die Nährwerte einzelner Lebensmittel infomieren können.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.


