Bewegung

Schokolade und Diät

Es war ein zähes Ringen! Vier Tage habe ich es durchgehalten, mein Schokoladenverbot. Dann musste ich im Job ein paar Nackenschläge hinnehmen. Abends ging es dann nicht mehr – eine Schokolade musste her. Und ich habe es wirklich versucht! Wollte nur einen einzigen Riegel essen. Naja, ein zweiter macht den Kohl nicht fett. Komm schon, ein dritter geht auch noch. Ok, jetzt lohnt es sich nicht mehr, die Tafel mache ich platt! Viele kennen so einen inneren Dialog. Die Tafel Schokolade ist in Windeseile verputzt. Objektiv betrachtet handelt es sich um ein klares Suchtverhalten. Die Schokolade verschafft eine kurze Befriedigung und unmittelbar anschließend quält bereits das schlechte Gewissen. Man macht sich Vorwürfe, dass man den guten Vorsatz, nur ein Stück Schokolade zu lutschen, in wenigen Sekunden über den Haufen geworfen hat.

Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, dass ich starke Zweifel an der Praktikabilität solch guter Ratschläge wie: “Essen Sie nur ein kleines Stück Schokolade, aber das mit Genuß!”, oder “Lutschen Sie Ihre Schokolade, lassen sie Sie sich auf der Zunge zergehen!” habe. Es ist nun einmal so: Wenn man ein Mensch ist, der Schokolade sehr liebt, dann gehört häufig gerade die gewisse Maßlosigkeit zu dem Genußverhalten, oder – wenn man es so sehen möchte – zu dem Suchtverhalten. Verdammt noch mal: Ich möchte Schokolade nicht sparsam lutschen, sondern verschwenderisch essen! Andererseits möchte ich mich aber auch Gesund ernähren, mein Gewicht halten oder sogar kontinuierlich abnehmen.

Sie müssen selbst entscheiden, wie sie mit Ihrem Hunger auf Süßigkeiten umgehen. Wenn es Ihnen gelingt, Ihren Heisshunger durch das bewusste Genießen kleiner “Sünden” in den Griff zu bekommen, dann ist das super! Sie sind sehr diszipliniert und können stolz darauf sein! Wenn Sie jetzt mit unserem Bewegungs- und Ernährungsprogramm starten, werden sie fantastische Abnehmerfolge mit einem einzigen Diättag in der Woche haben. Wenn Sie aber sind wie ich und gelegentlich einfach einmal uneingeschränkt über die Stränge schlagen wollen, können Sie trotzdem abnehmen. Sie müssen allerdings Ihre sporadische Lust zur Maßlosigkeit auch in der anderen Richtung nutzen. Das geht! Sie können Ihre gelegentliche Schwäche und Disziplinlosigkeit zu einer Stärke machen!

Ein paar Tipps für Ihre neue Stärke: Erstens: Erkennen und akzeptieren Sie, dass Sie nicht ganz so diszipliniert sind wie andere. Sie liegen vielleicht gar nicht so ganz verkehrt, wenn Sie jetzt sagen, dass Sie dafür eben auch nicht ganz so langweilig sind, wie der ein oder andere Rosinenzähler. Zweitens: Kein schlechtes Gewissen mehr, stattdessen werden Sie aktiv! Wer lange feiert, kann auch früh aufstehen, sagt mein Vater. Sie leben gelegentlich in Extremen und dazu gehört, dass Sie auch im Sport reinhauen. Wenn Sie Laufen gehen, dann gehört auch dort eine gewisse Maßlosigkeit dazu. Sie joggen nicht wie ein Fußkranker, sondern legen gelegentlich ein Fahrtspiel ein, Laufen dann bis die Zunge zum Boden hängt und haben Spaß an dieser Leistung. Wenn Sie den 24-Stunden-Diät-Tag machen, bleibt die Schokolade selbstverständlich im Schrank. Sie haben eben kein Problem damit, auch an zwei Tagen in der Woche sehr ehrgeizig (und auch hier ein wenig maßlos) Sport und Diät zu machen. Und Sie wissen, dass sie als Lohn für Ihre Aktivität gelegentlich auch an der Chipstüte oder der Brownies-Schachtel zuschlagen können und trotzdem abnehmen. Sie werden übrigens sehen: Die Lust auf die süße ‘Sünde’ und Maßlosigkeit nimmt auf wundersame Weise ab, wenn Sie aktiv werden. Ich weiss nicht, warum es so ist, aber sie werden es an sich selbst beobachten. Vielleicht genügt Ihnen irgendwann sogar ein einzelnes Stück Schokolade. Ich selbst bin noch nicht so weit. Aber was solls, mit unserem Programm nehme ich trotzdem ab.

Abnehmen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung haben häufig ein besonders genaues Körpergefühl und einen ausgeprägten Ehrgeiz, die eigene Gesundheit und Fitness zu erhalten und zu verbessern. Dass sie dabei möglicherweise einen anderen Maßstab anlegen, als gänzlich gesunde Menschen versteht sich von selbst. Wenn abnehmwillige, behinderte Menschen von Sportlern ohne Handicap auf den Behindertensport verwiesen werden – da würden sie schon abnehmen – dann hat das schnell einen schalen Beigeschmack, klingt arrogant oder gar anmaßend. Ein vollständig gesunder Menschen kann schwerlich einschätzen, welche Schmerzen und Mühen für einige Menschen schon tägliche Aufgaben mit sich bringen, geschweige denn Sport.

Meine Geschichte – Meine Ängste

Ich bin dankbar dafür, verhältnismäßig gesund zu sein. Vielleicht kann ich trotzdem – ohne anmaßend zu klingen – etwas zum Thema “Abnehmen trotz Behinderung” sagen. Ein paar Sätze aus dem Nähkästchen: Vor mittlerweile über sieben Monaten habe ich meinen Nervus Ischiadicus so arg abgeklemmt und nachhaltig geschädigt, dass mein linkes Bein und mein linker Fuß ab dem halben Oberschenkel abwärts komplett gelähmt waren. Es handelte sich um eine schlaffe Lähmung. Gehen war nur noch mit einer Peronäusschiene möglich und an Sport nicht recht zu denken. Die erste Prognose meines Krankenhausarztes belief sich auf möglicherweise drei Jahre Regenerationszeit des Nerven mit ungewissem Ausgang für die Beweglichkeit von Bein und Fuß. Meine erste Angst war ganz klar: “Was, wenn das so bleibt?” Eine meiner nächsten Ängste – diese Eitelkeit muss ich schon zugeben – war tatsächlich: “Was bedeutet die Lähmung für die Fitness meines restlichen Körpers? Werde ich als bisher sportlicher Mensch jetzt aufgrund von Bewegungsmangel aufgehen wie ein Hefekloß?”

Großes Glück

Ich habe unglaubliches Glück gehabt. Die Nervenschädigung war nicht so schwer wie ursprünglich angenommen. Für die Experten: Überwiegend handelt es sich um eine schwere Form der Neurapraxie, weit weniger Nervenfasern waren durch Axonotmesis geschädigt. Nach ca. drei Monaten konnte ich die Peronäusschiene bei kürzeren Gänge stehen lassen. Vor zwei Wochen konnte ich mich darüber freuen, eine erste Joggingrunde gedreht zu haben. Zwar nur 2,5 Kilometer, aber es muss ja auch Luft nach oben bleiben. Ich kann bis heute nicht länger als eine Stunde am Stück auf einem Stuhl sitzen und bin deswegen vor allem bei der Arbeit, aber auch zB bei einem Restaurantbesuch eingeschränkt. Die Erfahrung hat mir einen Heidenrespekt vor allen körperlich eingeschränkten Menschen verschafft, die auf bewundernswerte Weise ihr Leben leben.

Bewegungsdrang

Bin ich in der Zwischenzeit nun aufgegangen wie ein Hefekloß? Nein. Das habe ich möglicherweise neben meinem Glück auch einer gewissen, angeborenen Hartnäckigkeit zu verdanken. Meinen Weg kann ich zwar nicht seriös weiterempfehlen, erzählen möchte ich ihn trotzdem: Ich habe mich nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus über die Empfehlungen meines Arztes und meiner KG hinweg gesetzt und mit leichten Ausdauertraining auf unserem Crosstrainer begonnen. Anfangs habe ich meinen linken Schuh auf dem Pedal noch festgeklebt. Tatsächlich benötigte ich diese Fixierung jedoch nicht, weil die Arbeitsweise des Crosstrainers die Bewegung sehr genau vorgibt. Ich habe diese recht rigide und wegen der Gefahr des Umknickens nicht ganz ungefährliche ‘Therapie’ aus zwei Gründen gestartet: Zum einen forderte mein Körper Bewegung, die mir mit der Schiene schwerfiel, die ich jedoch – zu meinem Glück – auf dem Crosstrainer schmerzfrei ausleben konnte. Zum anderen machte auf mich die Theorie Eindruck, das Bewegungsreize aus dem gelähmten Körperteil das Nervenwachstum bzw. die Nervenregeneration am geschädigten peripheren Nerven beschleunigen können. Ob diese Theorie nun stimmt oder nicht ist für mich heute egal; die Hauptsache ist, dass ich daran glaube.

Abnehmen mit Behinderung

Dieser Artikel ist sehr Ich-Bezogen. Für Sie und Ihre Geschichte sind ja die Kommentare freigeschaltet. Vielleicht sind Sie behindert und möchten abnehmen. Vielleicht haben Sie nicht das Glück, schmerzfrei Sport machen zu können. Wenn das der Fall ist, schränkt dies Ihre Möglichkeiten für das gesunde Abnehmen ein wenig ein. Da müssen wir ehrlich sein. Denn Diät und Bewegung gehören für uns zusammen. Trotzdem möchten wir Ihnen zwei Vorschläge machen:

1. Sie wissen selbst am Besten, wo Ihre Grenzen sind und was Sie ihrem Körper zumuten können. Vielleicht können Sie mit erträglichem Schmerz durch Bewegung ihren Grundumsatz steigern. Dann sollten Sie dies innerhalb Ihrer Grenzen tun. Wie immer gilt: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!

2. Für das Grundprinzip der 24-Stunden-Diät ist nicht zwangsläufig Sport erforderlich. Sport dient lediglich dazu, möglichst schnell die Energiespeicher des Körpers zu leeren, um dann mit einem bestimmten Ernährungsprogramm den Grad der Fettverbrennung über eine möglichst lange Zeit in einem möglichst hohem Bereich zu halten. Wenn Sie wissen möchten wie dies funktioniert, dann tragen Sie direkt rechts oben auf der Seite Ihre E-Mailadresse ein. Sie bekommen dann wertvolle Diättipps zugesandt und werden außerdem über das Erscheinen unseres Buches informiert, von dem jeder Abnehmwillige profitieren kann, gleichgültig welchen Maßstab er an seine Sportlichkeit anlegt.

Bauchfett Reduzierung

„Das Bauchfett muss weg“, denken viele beim Blick in den Spiegel. Wer sich dann aufrafft, macht einige Tage Sit-Ups und Klappmesser, bekommt einen fetten Muskelkater und gibt doch lieber wieder die Couch-Potatoe. Gecruncht wird jetzt allenfalls noch aus der halbliegenden Fernsehstarre heraus zum Couchtisch, denn dort stehen die Chips.

Bauchfett Reduzierung – ist das möglich?

Kann man eigentlich gezielt Fett in bestimmten Körperregionen reduzieren? Nach meiner Erfahrung geht das nicht. Ich bin zwar im 24-Stunden-Diät-Team der einzige, der die Ernährungswissenschaften nicht studiert hat, aber Sie können mir glauben: Ich habe schon vieles versucht, um Bauchfett zu reduzieren. Ich wurde bei meinen Abnehmversuchen immer entweder insgesamt schlanker, oder eben nicht. Gezieltes Abnehmen nur am Bauch? Fehlanzeige! Erfolg hatte ich mit Ausdauersportarten wie Laufen und Radfahren. Nicht dagegen mit Kraftsport und speziellen Bauchmuskelübungen. In den Zeiten, in denen ich meine Ausdauer trainiert habe, konnte ich einen Fettabbau am gesamten Körper beobachten. Unterstützt habe ich das mit Gymnastik, die der allgemeinen Stabilisierung des Körpers dient. Übungen wie Liegestütz und Halteübungen, z.B. zur Stärkung des Rückens und natürlich auch der Bauchmuskulatur. Ich meine Kräftigungsübungen wie sie zum Beispiel hier zu finden sind. Eine solche Kräftigung der Skelettmuskulatur kommt einem, genau wie ein sinnvolles Dehnen, im Ausdauersport sehr zu Gute und hilft, den Körper insgesamt straffer aussehen zu lassen.

Mein Tipp zur Reduzierung von Bauchfett: Starten Sie so schnell wie möglich – am Besten heute – mit Ausdauertraining. Wenn Sie untrainiert sind und selber den Eindruck haben, dass es um Ihre Fitness schlecht bestellt ist, sollten Sie ganz langsam beginnen (nach Rücksprache mit Ihrem Arzt): Machen Sie einen schnellen Spaziergang in lockerer Kleidung und mit Joggingschuhen. Atmen Sie ruhig und entspannt. Während Ihres Gangs legen Sie kurze Läufe ein, so wie Sie gelegentlich Laufen, um einen Bus zu erreichen. Sie werden merken: Nach und nach werden Sie längere Laufphasen durchhalten können. Sobald Sie Ihre Grundfitness so weit gesteigert haben, dass Sie in der Lage sind, 30 – 45 min Ausdauersport durchzuhalten, sollten Sie unser Programm, die 24-Stunden-Diät nutzen. Ihr Körper wird zu diesem Zeitpunkt bereits von Ihrer neuen sportlichen Aktivität profitiert haben. Den Fettabbau und damit natürlich auch die Reduzierung Ihres Bauchfetts werden Sie nun mit unserem speziellen Bewegungs- und Ernährungsprogramm maximieren.

Wenn Sie bereits recht fit sind und es Ihnen darum geht, endlich das ersehnte Sixpack zu bekommen: Umso besser, Sie können sofort mit unserem Programm loslegen. Tragen Sie sich am besten gleich rechts in unsere Newsliste ein. Sie bekommen dann Bescheid, sobald unser Programm wieder erhältlich ist. Ihr Bauchfett werden Sie dann mit einem einzigen Diättag wöchentlich und einem ausgeklügelten Bewegungs- und Ernährungsprogramm los!

Was bringt L-Carnitin wirklich?

Versprochene Wirkung: L-Carnitin soll ein guter Fatburner sein –  also die Fettverbrennung steigern und außerdem die Ausdauerleistung erhöhen.

Fakt: L-Carnitin ist zwar tatsächlich für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zelle zuständig, allerdings nur dann, wenn durch andauernde körperliche Belastung ein zunehmender Bedarf für die Fettverbrennung entsteht. Eine L-Carnitin-Pille alleine ohne Sport macht also weder schlank noch schnell. Darüber hinaus wurde trotz aller Werbeversprechen bislang nicht eindeutig nachgewiesen, ob zusätzliches L-Carnitin die Fettverbrennung beschleunigen kann. Im Normalfall stellt der Körper sowieso L-Carnitin in ausreichenden Mengen selbst her. Außerdem wird insbesondere über tierische Produkte L-Carnitin schon in fertiger Form aufgenommen – je dunkler das Fleisch (z. B. Rind oder Wild), desto höher der Gehalt (Hamm, 2001). Einen erhöhten Bedarf haben also wenn überhaupt nur strikt vegan (Verzicht auf tierische Produkte) lebenden Sportler und Menschen mit einem genetischen Defekt. Von besonderer Bedeutung könnte allerdings die gefäßerweiternde Wirkung von L-Carnitin haben; es käme demnach zu einer verbesserten Blutversorgung und somit zu einer Leistungssteigerung. Allerdings konnte dieser positive Effekt bislang nur bei klinischen Herzpatienten beobachtet werden (Löster, 1999). Interessant außerdem die positive Wirkung des L-Carnitins auf das Immunsystem, demnach soll die physische Belastbarkeit erhöht und die Regeneration beschleunigt werden (Neumann, 1995).

L-Carnitingehalte pro 100 Gramm: Schaffleisch: 210 mg; Lammfleisch: 80 mg; Rindfleisch: 60 mg; Schweinefleisch: 30 mg; Kaninchenfleisch: 20 mg; Hühnerfleisch: 7,5 mg.

Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihre Wunsch-Figur erfolgreich halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.

Sport zum Abnehmen – schnell oder langsam?

Oft wird darauf hingewiesen, dass körperliche Aktivitäten mit niedriger Intensität mehr Fett verbrennen als mit hoher Intensität. Um den Fettverlust zu erhöhen, soll demnach weniger intensiv trainiert werden. Streng nach der Devise: Sport ist erst dann ein optimaler Fatburner wenn lang und locker statt kurz und hart trainiert wird! Wissenschaftliche Berechnungen haben allerdings ergeben, dass trotz der hohen Fettverbrennung bei niedrigen Intensitäten die absolute Fettmenge, die verbrannt wird, bei hochintensiven Belastungen größer ist, so Professor Jack Willmore aus Texas. Das liegt daran, dass bei schnellen Einheiten insgesamt mehr Energie umgesetzt wird. Außerdem werden die Kohlenhydratspeicher in der Muskulatur schneller aufgebraucht und der Körper greift schließlich vermehrt auf seine Fette als Energielieferanten zurück.

Als praktische Konsequenz folgt daraus: Wer schnell abnehmen will und körperlich fit und gesund ist, kann zunächst eine etwas intensivere Sporteinheit einlegen, um viele Kalorien zu verbrauchen und die Energiespeicher zu leeren. In den darauffolgenden Tagen forcieren moderate und ausdauernde Bewegungseinheiten (z. B. durch Radfahren, Schwimmen oder Laufen) die Fettverbrennung. Aber egal welches Sport-Prinzip Sie sich aussuchen: Jeder Mensch nimmt grundsätzlich nur dann ab, wenn er insgesamt mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt!

Kann Stress dick machen?

Stresssituationen haben unterschiedlichen Einfluss auf das Essverhalten. Während dem einen Stress auf den Magen schlägt und den Appetit verdirbt, regt er beim anderen den Heißhunger an. Sogenannter inaktivierender Stress, wie Langeweile, Einsamkeit, Kummer und Frust, verleitet zum Mehressen. Der Ausdruck „Kummerspeck” macht das Problem deutlich, das sich bei Frauen wesentlich häufiger findet. Für viele Stressesser ist schließlich das hastige Insichhineinessen ein Problem. Sie sollten sich lieber eine richtige Pause zum Genießen und zur Erholung gönnen. Fettreiche Snacks und Süßigkeiten sowie Alkohol und Nikotin sind übrigens die schlechtesten Stresskiller.

Anti-Stress-Tipp: Laufen Sie dem Stress am besten davon. Bewegung ist die natürliche – biologisch gewünschte – Antwort auf Stress. Regelmäßige ausdauernde körperliche Aktivität erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Stress. Letztlich führt die ausgeübte Bewegung dazu, dass die ausgeschütteten Stresshormone und die freigesetzte Energie der körperlichen Verarbeitung zugeführt werden.

Sport- und Fitnessernährung: Essen vor dem Sport

Leistungssportler wissen es längst: Neben dem richtigen Training ist die Ernährung das Wichtigste. Am Tag der sportlichen Aktivität sind gut angelegte Energie- und Nährstoffdepots das solide Fundament des angestrebten Erfolgs. Das gute Gefühl um den Magen herum unterstützt die Leistungsbereitschaft. Hier ist die individuelle Bekömmlichkeit von Speisen und Getränken angesprochen. Auch im Sport gilt die Empfehlung: lieber mehrere kleine Imbisse über den Tag verteilt als wenige üppige Mahlzeiten. Ebenso sollten Aktive und Sportler sparsam mit Fett sein. Nach dem Sport verzögert eine fettreiche Kost die Regeneration.

Freizeit- und Fitnesssport sollen Spass machen. Ein gesteigertes Wohlbefinden, die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie ein gesundes Aussehen sind die positiven Auswirkungen. Unter dieser Zielsetzung sollten Ernährung und Bewegung sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Wer hungrig trimmt, darf sich nicht wundern, wenn er nach kurzer Zeit schlapp macht. Die Bewegung intensivieren und die Ernährung kontrollieren, heißt die Erfolgs-Devise im Sport. Das bedeutet konkret, versteckte Fette, konzentrierte Zucker- und Alkohol meiden.

Für Sportler und Aktive gilt: Kohlenhydrate first!

Ausdauerfördernde Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Brot, Pasta, Reis und Müslis sind dagegen zu bevorzugen. Für Getreide gilt, stets die Lebensmittel aus Vollkorn in den Speiseplan einzubauen; sie sorgen für B-Vitamine, Magnesium und verdauungsfördernde Ballaststoffe. In Kombination mit mageren Eiweißträgern aus Milch, Fleisch und Fisch wird das Durchhaltevermögen gestärkt und einem leistungsmindernden Blutzuckertief (der von Rad-Sportlern gefürchtete sog. “Hungerast”) vorgebeugt. Frische Früchte und Salate ergänzen die Fitnesskost mit gesundheitsschützenden Vitaminen und Mineralstoffen.

Die gute alte Apfelsaftschorle

Ebenso gefragt sind energiearme, isotonische Durstlöscher. Diesen Anspruch erfüllen sie um so mehr, je weniger Zucker in ihnen steckt. Vorteilhaft ist Mineralwasser, eine einfache Apfelsaftschorle (Mix-Verhaltnis: 2 Teile Mineralwasser; 1 Teil Fruchtsaft mit 100 Prozent Fruchtgehalt) oder ein Früchtetee, ganz wenig mit Honig gesüßt.

Zum Thema Schwitzen muss noch gesagt werden: Unmittelbare Gewichtsverluste nach dem Sport oder der Sauna sind Wasserverluste. Sie zählen jedoch nicht wirklich bei dem angestrebten Ziel des Abbaus von Übergewicht in Form von Fett. Im Gegenteil, nicht aufgefüllte Schweiß- oder, genauer, Wasser- und Mineralsalzverluste bergen rasch die Gefahr von Kreislaufbeeinträchtigung und Muskelkrämpfen in sich. Deshalb lieber rechtzeitig und regelmäßig in kleinen Schlucken trinken, um nicht vorschnell ins Flüssigkeitsdefizit zu geraten.

Und was müssen Sportler und Aktive konkret vor dem Sport essen?

Je höher Ihr sportliches Ziel gesteckt ist und je länger die Belastung dauert, desto genauer muss die Ernährung bereits im Vorfeld auf die sportliche Belastung abgestimmt werden. Dauert eine Belastung oder ein Wettkampf länger als 90 Minuten, sollte bereits zwei bis drei Tage vorher auf eine kohlenhydratreiche Ernährung geachtet werden. Ideal ist dann eine Zufuhr von 8-10 Gramm Kohlenhydraten pro Kilogramm Körpergewicht und Tag (Jeukendrup, 2002). Sportgerechte und kohlenhydratreiche Mahlzeiten sind zum Beispiel fettarme Nudel- oder Reisgerichte mit Gemüse und zum Nachtisch Milchreis mit Fruchtsoße oder Rote Grütze. Wettkampf-Sportler verbringen den Abend vor dem Startschuss deshalb oft beim Italiener oder auf einer Pasta-Party.

Am Morgen des großen Tages ist optimal Frühstücken angesagt, zum Beispiel Müsli mit Obst, Brot oder Brötchen mit fettarmem Belag (Magerkäse, Geflügelaufschnitt). Zwischendurch knabbert man am besten Müsliriegel, Fruchtschnitten, Trockenobst (ungeschwefelt) sowie Bananenstückchen und trinkt kohlenhydrathaltige Getränke.

Etwa drei Stunden vor der langen Sporteinheit oder Wettkampf sollte die letzte große Mahlzeit eingenommen werden, die idealerweise etwa 1-4 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht enthält (Jeukendrup, 2002). Hier sollten vor allem Nudeln (al dente zubereitet) und Reis auf dem Speiseplan stehen.

Grundsätzlich gilt: Je weniger Zeit zwischen der letzten Mahlzeit und dem Startschuss liegt, desto leichter verdaulich sollte die Nahrung sein. Fett-, Eiweiß- und Ballaststoffgehalt bestimmen im Wesentlichen, wie lange die Verweildauer der Speisen im Magen ist – je höher ihr Anteil, desto länger braucht die Verdauung. Das kann sehr unanggenehm werden und sich in Seitenstechen oder weitaus schlimmeren Beschwerden bemerkbar machen. Deshalb immer daran denken: Weder mit überfülltem noch mit hungrigem Bauch lässt sich gut Sport treiben! Oder wie Sporternährungsexperte Nr. 1 Professor Michael Hamm stets zu sagen pflegt: „Das gute Gefühl um den Magen herum ist ein nicht zu unterschätzender Leistungs- und Erfolgsfaktor!” Wie sich Sportler und Aktive während der Belastung ernähren, lesen Sie in unserem nächsten Blog Eintrag.

Diät-Tipp: Sportler und Aktive haben oft ein Problem – sie wollen abnehmen, müssen aber trotzdem leistungsfähig bleiben. Und das ist ehrlich gestanden nicht leicht, denn mit einem Gewichtsverlust geht auch immer ein Kraftverlust einher. Die 24-Stunden-Diät ist jedoch eine neue Methode, mit der Sportler und Aktive schnell aber enorm muskelschonend Körperfett verlieren und somit die maximale Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Buch-Tipp: In „Die richtige Ernährung für Sportler” erfahren Aktive alles, wie sie die Leistung durch eine gezielte Ernährung verbessern können.

Kosmetik von innen

Ein gesunder Mensch strahlt Lebensfreude, Zuversicht und Elan aus. Gesundes Aussehen fängt beim Essen an – quasi die Kosmetik von innen. Die wichtigsten Grundlagen für ein attraktives Erscheinungsbild sind vollwertige Ernährung, genügend Bewegung in frischer Luft, sorgfältige Hygiene und Körperpflege, Selbstbeschränkung bei Genussmittel (z. B. Alkohol und Nikotin) und  – wer würde das bezweifeln – Harmonie zwischen Körper und Seele.

Die Ernährung wirkt sich vielfältig auf den Gesamtorganismus aus: auf Figur und Haltung, auf die gesunde Hautfunktion und den Verdauungsstoffwechsel (z. B. mit Ballaststoffen), auf Beweglichkeit und Aktivität und letztendlich auch auf die seelische Verfassung. Diese wird wiederum durch gesundes Aussehen, durch das ”Sich-wohl-Fühlen” in seiner Haut beeinflusst.

Wenn wir heute von ”innerer Kosmetik“ sprechen, so bedeutet das eine strahlend frische Haut als Ergebnis eines gesunden Stoffwechsels. Dieser wird gefördert durch vitaminreiche Frischkost, Vollkornerzeugnisse und fettarme Milcherzeugnisse. Sauermilchprodukte, wie Buttermilch, Kefir, Dickmilch und Joghurt, sind hier besonders zu empfehlen. Aktive innere Kosmetik profitiert besonders von den Vitaminen des B-Komplexes sowie den Vitaminen A und E einschließlich der mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Sie wollen schell besser Aussehen? Mit der 24-Stunden-Diät sind Sie auf dem besten Weg in eine schönere Zukunft!

Frühsport: besser nüchtern trainieren?

Aufstehen, raus aus dem Bett und ohne Frühstück zum Sport – bringt das was? Um herauszufinden ob nüchtern trainieren den Fettstoffwechsel beeinflusst, untersuchte Professor Hottenrott von der Universität Halle-Wittenberg elf Triathleten beim Radfahren. Mindestens zehn Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme absolvierten diese dabei ein 90-minütiges aerobes Biketraining mit einer Intensität von 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz. nach einem kohlenhydratreichen Frühstück fuhren sie dieselbe Strecke nochmals unter den gleichen Vorgaben. Jeweils 30 Minuten vor und nach dem Radfahren wurden die Laktatkonzentration und der Gehalt der freien Fettsäuren im Blut gemessen.

Ergebnisse des Versuchs „Nüchtern trainieren”

Nach dem Frühstück war die Konzentration der freien Fettsäuren in Ruhe und während des Radfahrens dabei deutlich niedriger als vor dem Frühstück. Demnach lässt sich die Aktivierung des Fettstoffwechsels durchaus von der Nahrungsaufnahme beeinflussen. Besteht ein glykogenarmer – also kohlenhydratarmer – Zustand in der belasteten Muskulatur, wie etwa direkt nach dem Aufstehen, werden vermehrt freie Fettsäuren zur Energiegewinnung genutzt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass dadurch der Kalorienverbrauch erhöht oder sogar schneller abgenommen wird. Sport oder Bewegung bei leerem Magen sorgt lediglich für ein Training des Fettstoffwechsels – die Muskeln lernen die Kohlenhydratreserven zu schonen und leichter auf die Fettreserven zurückzugreifen – dadurch wird die Ausdauerleistungsfähigkeit gesteigert. Es sollte aber auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum gehungert und zusätzlich Sport getrieben werden (wie z. B. häufig beim Fasten empfohlen), denn dann wird vermehrt das wertvolle Muskelprotein zur Energiegewinnung herangezogen. Die ideale Möglichkeit für Sportler muskel- und kraftschonend abzunehmen ist ein proteinmodifiziertes Fasten.

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Los jetzt! Bewegung!

Mit Sit-ups den Bauch weg trainierenÜberflüssige Pfunde loszuwerden und eine schlanke Linie zu halten, fällt nicht leicht. Umso wichtiger ist es, Diätfallen aus dem Weg zu gehen und die übelsten Diätfehler von Anfang an zu vermeiden.

Ein üblicher Fehler von Bewegungsmuffeln ist es, nur auf die Diät zu setzen und die Bewegung zu vernachlässigen. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Schweinehund zu überwinden, um in ein bewegteres Leben zu starten. In unseren Programm werden wir Ihnen zeigen, wie es Ihnen gelingt, sich mit Spass mehr zu bewegen. Und wer sich mehr bewegt, vergrößert seinen persönlichen Spielraum für “Essen-dürfen” und “Genießen-können”.

Eine Diät im Sinne eines ausgewogenen und bedarfsangepassten Essens SOWIE regelmäßige körperliche Aktivität sind die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Abnehmen. Wer die Bewegung vernachlässigt, muss sich beim Essen so stark zügeln, dass Hunger und Vitamin- sowie Mineralstoffdefizite zu lästigen Diätbegleitern werden. Allerdings können wir unter modernen Lebens- und Arbeitsbedingungen auch nicht soviel Sport und Bewegung in unseren Alltag unterbringen, dass wir damit allein erfolgreich abspecken könnten. Daher gilt nach wie vor: Essen und Trimmen – beides muss stimmen!

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Fettverbrennung erhöhen mit Kaffee

Mit Kaffee die Fettverbrennung erhöhen und den Kalorienverbrauch steigern!

Koffein und das Vitamin Niacin sind verantwortlich dafür, dass die Fettverbrennung erhöht und der Energieumsatz am Tag um bis zu 100 Kalorien gesteigert wird. Für diesen Effekt sind zwei Tassen Filterkaffee oder ein doppelter Espresso nötig. Außerdem ist Espresso meist besser verträglich als Filterkaffee und eine Schutzstoffbombe gegen freie Radikale, und er aktiviert die Verdauung. Wichtig: ohne Milch und Zucker genießen, sonst sind alle Vorteile dahin - in der 24-Stunden-Diät lesen Sie, wie Sie Koffein gezielt einsetzen, um eine noch effizientere Fettverbrennung zu erreichen.

Koffein zum Sport?

Lange Zeit war Koffein Bestandteil der Dopingliste, denn der in Getränken wie Kaffee, Tee und Cola enthaltene Stoff stimuliert das Zentralnervensystem und wirkt somit belebend und stimmungsaufhellend. Die stimulierende Wirkung erfolgt über die Ausschüttung von Adrenalin. Eine leistungssteigernde Wirkung konnte mit einer Dosierung von drei bis sechs Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht nachgewiesen werden; höhere Einnahmen bringen keinen zusätzlichen Effekt (Mannhart, 2003). Für Sportler ist weiterhin die Steigerung der Fettverbrennung interessant. Koffein fördert den Abbau von Fett zu freien Fettsäuren während sportlicher Aktivität, allerdings nur dann, wenn es – wie oben im Text schon erwähnt – ohne Zucker eingenommen wird. Das beim Konsum von Zucker produzierte Insulin verhindert ansonsten den Effekt. Schließlich wurde in Studien nachgewiesen, dass Koffein die Aufnahme von Kohlenhydraten erhöhen kann und es dadurch zusätzlich zu einer Verbesserung der Ausdauerfähigkeit kommt (Jeukendrup). nach wie vor gilt als gesichert: Ein einmaliger (bzw. nicht chronischer) Koffeinkonsum beispielsweise durch reichlich Kaffee hat eine diuretische (entwässernde) Wirkung (Adam, 2005, S. 14). Wer allerdings nicht mehr als vier Tassen Kaffee am Tag zu sich nimmt, muss keine wirklich nennenswerten Wasser- und Mineralstoffverluste befürchten. Sportler sollten bei einer Einnahme von Koffein dennoch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (z. B. mit Mineralwasser und Fruchtsaftschorlen) achten. Wer mehr als 9 bis 13 mg/kg Körpergewicht Koffein aufnimmt, muss mit einer Verschlechterung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit rechnen. Es können Symptome wie Kopfschmerzen, Muskelzittern, Probleme im Magen-Darm-Bereich, Schwindel, Schlaflosigkeit auftreten. Vor übertrieben hohen Einnahmen muss ausdrücklich gewarnt werden, da sie zu ernsthaft gesundheitlichen Störungen (Geschwüre, Koma) und sogar zum Tod führen können (Jeukendrup et al.). Bei einem häufigen Konsum gewöhnt sich der Körper allmählich an Koffein, und die Wirkung wird geringer – deshalb sollte die Einnahme nicht allzu häufig und gezielt eingesetzt werden.

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