Diät-Coach

Ihr Diät-Coach heißt eigentlich Achim, er ist Diplom Ökotrophologe (also Ernährungswissenschaftler), 30 Jahre alt und lebt in Hamburg. Schon als Jugendlicher hatte er mit seinen Kilos zu kämpfen, bis er mit dem Radfahren anfing und mit einer Methode die der 24h-Diät sehr ähnelt, erfolgreich die Pfunde purzeln lies. Heute hat er seine Figur ganz gut im Griff und gibt seine Diät-Erfahrungen gern an Sie weiter. Sein Motto lautet: „yes you can - jeder kann abnehmen, also ran an den Speck"!

Webseite: http://www.24-Stunden-Diaet.de


Beiträge von Diät-Coach

Leichter Abnehmen: Essen Sie besser 3 große Mahlzeiten statt 5 kleine!

Tipp: Essen Sie sich lieber dreimal am Tag richtig satt, statt ständig zwischendurch!

Wenn Sie leichter abnehmen möchten, dann sollten Sie zwischen den Mahlzeiten möglichst lange Esspausen einlegen. Nur so wird der Fettabbau nicht ständig unterbrochen.

Damit die Fettverbrennung auf hohen Touren läuft und Sie somit leichter abnehmen, sollten Sie zwischen den Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) möglichst lange Esspausen einlegen. Denn bei jeder noch so kleinen Mahlzeit, schüttet der Körper das Speicherhormon Insulin aus. Die Folge: der Fettabbau wird vorübergehend blockiert. Demnach lautet die wichtige Faustregel zum leichter Abnehmen: Legen Sie zwischen den großen Hauptmahlzeiten eine Esspause von 4-5 Stunden ein, damit der Körper seine Fettreserven extra lange und intensiv anzapft! Essen Sie sich also lieber dreimal richtig satt, als ständig zwischendurch. Und trinken Sie reichlich Flüssigkeit (bis zu 3 Liter!) – das sorgt für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten die bei einem Gewichtsverlust entstehen, außerdem wird der Hunger zusätzlich reduziert und der Kalorienverbrauch erhöht. Achtung: Auch zuckerhaltige Getränke und Säfte wie z. B. Cola, Limonaden, gesüßte Tees, Apfelsaft etc. fördern die Insulinausschüttung und bringen somit die Fettverbrennung zum erliegen. Am besten sind kalziumreiche Mineralwasser mit Kohlensäure, grüner oder schwarzer Tee den Sie mit etwas Zitronen-Saft abschmecken, Kräuter oder Früchtetee mit etwas Süßstoff und Kaffee mit fettarmer Milch.

Leichter Abnehmen trotz Schlemmen – die Franzosen machen es vor!

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern gibt es in Frankreich lediglich 14,5 Prozent Übergewichtige – in den USA liegt der Anteil bei fast 27 Prozent. Die Wissenschaftler des Zentrums für die Erforschung der Lebensgewohnheiten Crédoc fanden jetzt heraus, dass geregelte Essgewohnheiten der Grund für die schlanke Linie der Franzosen sind. Die Mahlzeiten sind zwar groß und üppig, werden aber zu bestimmten Tageszeiten eingenommen und es wird nicht ständig zwischendurch gegessen! Nur 10 Prozent der Gesamtkalorien nehmen die Franzosen außerhalb der Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) ein. In den USA werden hingegen doppelt so viele Kalorien nebenbei und zwischendurch vertilgt.

Die besten Fatburner

Tipp: Chili peppt nicht nur fade Gerichte auf, sondern zündet auch den Fatburner-Turbo

Tipp: Chili peppt fade Gerichte auf und zündet zusätzlich den Fatburner-Turbo!

Nicht nur Sport und Bewegung kurbeln die Fettverbrennung an, sondern auch bestimmte Lebensmittel haben den Fatburner-Bonus. Hier sind unsere Top Drei!

Fatburner Chili

Bereits geringe Mengen der kleinen feurigen Schoten treiben uns dicke Schweißperlen auf die Stirn. Verantwortlich dafür ist der natürliche Scharfmacher Capsaicin. Ähnlich wie Sport erhöht der Stoff die Wärmebildung (Thermogenese) im Körper um bis zu 25 Prozent. Über die allgemeine Stoffwechselanregung wird der Kalorienverbrauch angekurbelt, und so lassen sich überflüssige Pfunde zusätzlich mobilisieren.

Fatburner Buttermilch

Der Fatburner Buttermilch sagt überschüssigen Pfunden den Kampf an! Wie Untersuchungen aus den USA zeigen, beugt der hohe Kalziumgehalt (109 Milligramm pro 100 Milliliter) Übergewicht vor. Je mehr Kalzium wir aus Milchprodukten zu uns nehmen, desto weniger wird das Übergewicht gefördert. Ein halber Liter Buttermilch deckt bereits 75 Prozent des täglichen Kalziumbedarfs. Buttermilch ist außerdem sehr eiweiß- und lecithinreich und mit weniger als einem Prozent Fett fast in grenzenlosen Mengen genießbar.

Fatburner Wasser

Wasser ist ein Alleskönner: Es löscht den Durst ohne Kalorien, mindert das Hungergefühl und kurbelt darüber hinaus den Energieverbrauch an. Das fanden Wissenschaftler der Berliner Charité in einer Studie heraus. Trinkt man täglich zwei Liter des Fatburners, erhöht sich der Energieumsatz um bis zu 100 Kalorien. Der zusätzliche Kalorienverbrauch pro Jahr entspricht hochgerechnet etwa fünf Kilogramm reinem Körperfett.

Weitere Fatburner finden Sie in unserem E-Book 24-Stunden-Diät!

Gewicht halten: die schwierigen Figur-Phasen einer Frau!

Wenn Ihr Gewicht in die Höhe schnellt, sollten Sie schleunigst die Notbremse ziehen! Bevor die Kilos auf ewig fest sitzen

Es gibt bestimmte Phasen im Leben einer Frau, die besonders kritisch für die Figur sind. Wir sagen Ihnen, wann sie besonders auf die Waage achten sollten und wie Sie sich am besten vor dem Zunehmen schützen.

Gewicht halten in Phase 1: Wer bereits vor der Pubertät allzu pummelig ist, verliert vielleicht später seine Pfunde, aber nicht die falschen Ess- und Bewegungsgewohnheiten, die dazu geführt haben. Es besteht also die Gefahr, ständig Gewichtsprobleme zu haben.

Gewicht halten in Phase 2: Vorsicht aber auch vor allzu frühem Diätbeginn. Viel zu viele Jugendliche haben bereits Diäterfahrung, obwohl die Notwendigkeit dafür gar nicht besteht und eher die Gefahr entsteht, Essstörungen (Anorexie und Bulimie) zu entwickeln.

Gewicht halten in Phase 3: Wer mit zwanzig Jahren fit und schlank ist, hat die besten Chancen, durch ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung seine Figur bis zum dreißigsten Lebensjahr zu halten.

Gewicht halten in Phase 4: Das gefährliche Alter für Gewichtszunahmen liegt im Lebensabschnitt zwischen dreißig und vierzig Jahren. Wer jetzt zunimmt, vergrößert die in der Jugend angelegten typisch weiblichen Fettdepots. Deshalb sind jetzt fettarme Ernährung und fettmobilisierendes Ausdauertraining wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren so wichtig.

Gewicht halten in Phase 5: Zwischen Vierzig und Fünfzig ist der Aufbau stoffwechselaktivierender, körperformender und stützender Muskulatur besonders wichtig, um den beginnenden Stoffwechselveränderungen (Abnahme des Grundumsatzes, Abbau von Muskeln) vorzubeugen.

Gewicht halten in Phase 6: Wenn bei einer Hormonbehandlung Gewichtsprobleme auftreten, sollten Sie in jedem Fall mit ihrem Arzt darüber sprechen. Letztlich muss jede Hormonbehandlung auf die individuellen Verhältnisse der Frau abgestimmt sein.

Fit durch Sonne

Sonne ist nicht nur schädlich – in der richtigen Dosis ist sie sogar äußerst gesund! Wir brauchen Sie nämlich dringend zur Bildung von Vitamin D – also nutzen Sie jetzt im Herbst die letzten Strahlen.

Von Dipl. oec. troph. Franca Mangiameli

Gott sprach „es werde Licht“ und es ward Licht und das war auch gut so, denn so konnten Pflanzen gedeihen. Und wie sieht es bei uns Menschen aus? Was glauben Sie was passiert, wenn Sie morgens Ihre UVB-geschützte Wohnung verlassen, mit dem UVB-geschützten Auto zur Arbeit fahren, tagsüber im UVB-geschützten Büro sitzen, abends im UVB-geschützten Fitnesscenter trainieren, abends in Ihr UVB-geschütztes Heim zurückkehren – und Sie überdies noch in einem Land leben, wo sich die Sonne nur wenige Wochen im Jahr zeigt und Sie diese sogar meiden, weil Sie überall lesen, dass Sonne ungesund ist? Auch der Mensch geht ein, wie die Pflanze. Nur mit den UVB-Strahlen des Sonnenlichts können wir in der Haut das lebenswichtige Vitamin D herstellen. Und ohne Sonne, muss eben Ersatz her. Früher haben Säuglinge zur Rachitis-Vorbeugung ungenießbaren Lebertran bekommen, heute kommt der Schutz überwiegend aus alternativen Vitamin-D-Präparaten.

Sonne sorgt für starke Knochen

Vitamin D wird immer mit starken Knochen in Verbindung gebracht. Senioren sollten Vitamin D einnehmen, um Osteoporose aufzuhalten. Das Sonnen-Vitamin kann aber mehr. Es ist an über 30 Prozessen im Körper beteiligt. Ein Mangel kann erhebliche Folgen für die Gesundheit haben. Dazu gehören die Entwicklung von Alzheimer, Parkinson, Depressionen, Diabetes oder Herz- Kreislauf-Erkrankungen. Aber es wird noch spannender. Forscher fanden heraus, dass Menschen, die sich reichlich draußen in der Sonne aufhalten, ein geringeres Krebsrisiko haben. Jetzt sind Sie baff was? Wurde uns doch Jahre lang gepredigt, die Sonne zu vermeiden weil sie Hautkrebs fördert. Und jetzt soll ausgerechnet sie vor Krebs schützen? Zu viel Sonne ist zwar schlecht, zu wenig Sonne ist aber noch viel mehr. In den letzten Jahren sind dutzende von Studien erschienen, die Vitamin D als effektiven Krebs-Schutz ans Tageslicht gebracht haben. Die größte US-Beobachtungsstudie an 100.000 Krankenschwestern findet z. B. ein um 30 Prozent gesenktes Brustkrebsrisiko bei hohem Vitamin-D-Gehalt im Blut. Auch in der Krebstherapie scheint ein hoher Vitamin-D-Spiegel nützlich zu sein.

Nutzen Sie die Mittags-Sonne

Und jetzt zu unserem D-Drama in Deutschland. Eine Erhebung zeigt uns die „dunkle“ Wahrheit: Fast 60 Prozent der Menschen hierzulande haben einem Vitamin-D-Mangel. Über 80 Prozent der Bevölkerung schafft es nicht, sich nicht ausreichend mit Vitamin D zu versorgen. Was können Sie jetzt tun? Lassen Sie z. B. Ihren Vitamin-D-Spiegel messen und dann warten Sie mit der Vitamin D Aufnahme nicht, bis es dunkel wird! Im Sommer sollten Sie ohne Sonnenschutz in die Mittagssonne gehen. Ja, richtig gelesen, Mittagssonne! Da hat sie die größte Kraft für die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Für Hellhäutige reichen ca. 10-15 Minuten, für dunkle Typen ca. 15-30 Minuten. Wegen dieser kurzen Sonnenexposition ist andererseits das Risiko für Hautkrebs noch zu vernachlässigen. ACHTUNG: Es steigt jedoch auch bei exzessivem Sonnenbaden. Meiden Sie deshalb Rötungen und Sonnenbrand. In den lichtarmen Monaten raten einige Experten Vitamin D zu supplementieren, da die Reserven aus den Sommermonaten nicht ausreichen, um auch im Winter damit versorgt zu sein. Regelmäßiger Verzehr von fettem Seefisch sowie täglich Milchprodukte tragen ebenfalls zu einer guten Vitamin-D-Versorgung bei.

Bald bei uns: umfangreiche Datenbank über Nährwerte und Kalorien

Ja, zugegeben, es gibt bestimmt spannenderes als Kalorien zu zählen und Nährwerte zu studieren. Andererseits: Die Kenntnis über die Zusammensetzung von Lebensmitteln hilft bei der Auswahl und Zubereitung geeigneter Diät-Mahlzeiten.

Wir sind momentan dabei eine umfangreiche Datenbank zu erstellen, in der Sie sich exakt über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe schnell und einfach informieren können. In der Datenbank finden Sie außer den Energiegehalten (in Kilokalorien und Kilojoule) der Lebensmittel Angaben zu Cholesterin, Art und Menge der enthaltenen Fette, Vitamine, Mineralstoffe und die Aufschlüsselung der Eiweiße in die verschiedenen Aminosäuren. Plus Alkohol und Koffeingehalt. Hier finden Sie schon mal vorab eine kleine Kostprobe.

Muskeln machen schlank

Muskeln sind richtige Fatburner und heizen den Stoffwechsel an: Es lohnt sich also die Hanteln zu schwingen und ab und zu mal die Muskeln spielen zu lassen.

Von Prof. Dr. Michael Hamm

Je mehr Muskeln, desto höher ist der Kalorienverbrauch – und Sie nehmen leichter ab! Die Umsetzung dieser einfachen Botschaft erfordert aber erst ein Umdenken bei der Beurteilung des Körpergewichts auf der Waage und beim bloßen Betrachten des Körpers im Spiegel. Der Zeiger der Waage darf nicht allein Maßstab für den Erfolg sein, denn er sagt so gut wie nichts über das Verhältnis von Muskelsubstanz und Fettgewebe Ihres Körpers aus.

Muskeln formen den Körper

Muskeln verbrennen nicht nur Fett, sondern formen auch unseren Körper. Für viele ist deshalb auch Figurtraining anstatt Kalorienzählerei die beste Lösung für einen aktiven Stoffwechsel und ein gesundes Aussehen. Beim Figurtraining gilt: Eine eventuelle Gewichtszunahme durch Muskelaufbau kann zwar vorübergehend den Fettabbau auf der Waage verdecken, ein Blick in den Spiegel zeigt jedoch, dass es sich lohnt, nicht nur auf den Zeiger der Waage zu schauen.

Keine Angst vor zu viel Muskeln

Beim Stichwort Figurtraining = Bodybuilding, Bodystyling, Bodyforming oder Bodyshaping – mögen viele Frauen besorgt an männliche Muskelpakete denken. Doch selbst bei vollem Trainingseinsatz ist die Angst vor männlich wirkenden Muskelproportionen unbegründet, da für das Muskelwachstum nicht nur beim Mann, sondern auch bei der Frau, vor allem die Geschlechtshormone (Androgene) verantwortlich sind. Der weibliche Körper produziert Androgene jedoch nur in begrenztem Umfang, so dass allein durch Training ein extremes Muskelwachstum von über zehn Prozent gar nicht zu erreichen ist. In erster Linie geht es darum, einen durch falsche Diät und Bewegungsmangel verursachten Muskelabbau zu verhindern und die Kraft zu erhalten, Ihren Stoffwechsel auf normalen Touren laufen zu lassen. So gesehen ist das Attraktivitätsideal der sportlich-schlanken Frau gerade richtig.

Ein Säure-Basen-Ausgleich kann den Fettabbau zusätzlich beschleunigen!

Erfolgreiches Abnehmen erfordert Disziplin und ein durchdachtes Gewichtsmanagement. Dabei geht es keineswegs nur um die Kalorienbilanz und die richtige Nährstoffakzentuierung Voraussetzung für einen optimalen Stoffwechsel – gerade auch in Bezug zum erwünschten Fettabbau ist ein ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt.

Von Prof. Dr. Michael Hamm

Den Abbau von Fetten und die Freisetzung von Fettsäuren in der Fettzelle nennt man Lipolyse. Diese für den Verschlankungsprozess notwendige Reaktion wird jedoch in der übersäuerten Fettzelle bei heute üblicher Ernährung und erst Recht in den übersäuerten Fettzellen bei einer Diät gebremst. Wie ist das zu verstehen?

Während einer Diät entstehen im Stoffwechsel vermehrt saure Fettabbauprodukte, die so genannten Ketosäuren. Durch die damit verbundene Säurelast gelangen mit zunehmender Zeit weniger Fettsäuren ins Blut mit der Folge, dass der weitere Fettabbau zusätzlich gehemmt wird. Übersäuerung bremst also die Gewichtsabnahme. Gegen diesen Bremseffekt auf den Fettabbau helfen besonders effektiv basische Mineralcitrate (z. B. BasenCitrate Pur von Rudolf Keil aus der Apotheke). Basen Citrate neutralisieren die anfallenden Ketosäuren und sorgen somit wieder für die optimale Voraussetzung einer ungebremsten Lipolyse vergleichbar mit einer voll funktionstüchtigen Fettzelle.

Die im basischen Mineralpulver enthaltenen organischen Mineralverbindungen aus Magnesium-, Kalium- und Calciumcitrat haben neben der entsäuernden Wirkung viele weitere positive Eigenschaften für einen aktiven Stoffwechsel und Verschlankungsprozess. Kalium und Magnesium sind Hochleistungselemente im Stoffwechsel und Calcium spielt selbst eine unterstützende Rolle bei der Fettverbrennung. Im Calciummangel kommt es nämlich ebenfalls zur Hemmung der Lipolyse. Gleichzeitig wird die Thermogenese, also die vermehrte Energieabgabe durch Wärmebildung des Organismus, herabgesetzt. Nicht zuletzt ist der Säure-Basenausgleich mit Calcium-haltigen Citraten auch der beste Schutz vor unerwünschtem Knochenabbau. Übrigens: Citrate erthalten im Gegensatz zu in vielen Basenpräparaten vorhandenen Hydrogencarbonaten den Säureschutz des Magens.

Geschafft: Bauch weg mit der 24h-Diät!

Blitzschnell abnehmen und noch Spass dabei: „Endlich habe ich die ideale Diät für mich gefunden”, schreibt Dagmar Westerheide aus Gehrden auf www.fitforfun.de über die 24-Stunden-Diät. Nachdem Sie die Titelgeschichte zur 24-Stunden-Diät in der Juli-Ausgabe des Magazins FIT FOR FUN gelesen hatte, schlüpfte Sie sofort in ihr Fitnessoutfit und probierte die neue Schlank-Methode aus. Mit Erfolg: „Insgesamt habe ich jetzt drei 24-Stunden-Diät-Tage eingelegt und schon 5 Zentimeter Taillenumfang verloren. Toll!” Außerdem habe sie ein klasse Gefühl beim Klamotten anziehen, weil sie jetzt endlich wieder in ihre Lieblingshose passt. Übrigens, die ganze Schlank-Story von Dagmar Westerheide und ihre Erfahrungen mit der 24-Stunden-Diät lesen Sie hier.

Wir sagen an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch liebe Frau Westerheide für Ihren super Figur-Erfolg und Ihr tolles Feedback! Ihr 24-Stunden-Diät-Team.

Erfolgreich abnehmen

Eins gleich vorweg: Bedenklich ist nicht Ihr Wunsch nach Fitness, Gesundheit und Ihrer individuellen Wohlfühlfigur – sondern die unzähligen Methoden, die versprechen, diese Ziele ohne Disziplin und jegliche Anstrengung zu erreichen. Erfolgreich abnehmen geht einfach anders!

Von Prof. Dr. Michael Hamm

Schlank wird man eben nicht so einfach nebenbei – quasi im Schlaf. Auch mit strengem Diäthalten ist es nicht getan. In Amerika entstand sogar der Slogan: „Je weniger Diät Du machst, desto besser kannst Du abnehmen“. Die Gründe dafür sind hinreichend bekannt. Radikale Diäten sind ein Risiko für eine Unterversorgung mit für einen aktiven Stoffwechsel unverzichtbaren Nährstoffen wie Protein, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Crash-Diäten bauen eher Muskelmasse ab und schonen die Fettreserven. Dadurch verändert sich die Stoffwechselrate, der Grundumsatz nimmt ab und man selbst schnell wieder zu (Jojo-Effekt). Rigide Esskontrolle kann sogar Essstörungen und Magersucht provozieren. Erfolgreich abnehmen geht nur, wenn das Schlankheitsmanagement mit den Erfordernissen des Körpers und des Alltags in Einklang gebracht wird und das Energiebilanzproblem von beiden Seiten angegangen wird, das heißt ungünstige Essgewohnheiten geändert und mangelnder Bewegung aktiv begegnet werden.

Erfolgreich abnehmen: Nichts motiviert mehr als ein schneller Erfolg!

Erfolgreich abnehmen setzt also eine auf Dauer angelegte Strategie zur Änderung des Ess- und Bewegungsverhaltens voraus. Das erfordert Konsequenz und Geduld. Man kann sich den Einstieg in sein persönliches Gewichtsmanagement allerdings erschweren oder im motivierenden Sinne erleichtern. Galten bisher so genannte Diätshakes – also eiweißreiche Trinknahrungen – als erleichternder Start ins leichtere Leben, so kann das jetzt mit der innovativen Entwicklung der 24-Stunden-Diät deutlich optimiert werden. Startschuss für den persönlichen Gewichtserfolg ist ein intensives Trainingsprogramm, das möglichst schnell die Kohlenhydratspeicher der Muskulatur entleert – die entscheidende Voraussetzung dafür, dass am anschließenden 24-Stunden-Diättag im höchst möglichen Umfang Fett zur Energieverbrennung verbrannt wird. Das bestätigt auch der bekannte Sportmediziner Prof. Dr. Aloys Berg nach den Untersuchungen an der Universität Freiburg: „Mit der 24-Stunden-Diät wird in kurzer Zeit eine enorme Fettverbrennung erreicht, die sogar auf bislang nicht für möglich gehaltene Werte ansteigt“.
Das Ernährungsregime an diesem Tag, der von einem moderaten Ausdauertraining begleitet wird, sieht dann eine Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr bei gleichzeitig hohem Eiweißanteil an diesem Tag vor. Der hohe Proteingehalt sorgt für gute Sättigung und ist entscheidend dafür, dass das stoffwechselaktive Muskeleiweiß geschont wird. So wird einem Jo-Jo-Effekt sicher vorgebeugt.

Unsere Untersuchungen zeigen: etwa 2 Kilo pro Tag sind durchaus machbar

Mit dieser optimierten Intensivmaßnahme der 24-Stunden-Diät lassen sich bis zu 2 kg Gewichtsverlust bei höchstmöglichem Anteil der Fettverbrennung ohne den gefürchteten Abbau von Muskelsubstanz erreichen. Dieser Gewichtsverlust kann allein schon geringfügige Überschreitungen des persönlichen Wunschgewichts schnell und sicher ausgleichen oder im motivierenden Sinne einen raschen Gewichtsverlust als Einstieg in ein längerfristig angelegtes Gewichtsreduktions-Programm ermöglichen.
So wird die 24-Stunden-Diät zum Motivationsschub für jede Diät bis zur Anwendung von Diätprodukten zum Abnehmen. Ein idealer Partner bei der Durchführung des Intensivprogramms zur Entleerung der Kohlenhydratspeicher ist Ihr Fitness-Studio. Erfolgreich abnehmen setzt jedoch – wie jeder schon aus eigenen Erfahrungen weiß – auch wirksame und sofort anwendbare Maßnahmen zum Fehlerausgleich oder in der Situation eines frustrierenden Gewichtsstillstands voraus. So können Sie mit der 24-Stunden-Diät auch zwischendurch jederzeit wieder für einen neuen Anschub des Abnahmeerfolgs sorgen.

Die Initialzündung für ein schlankes und gesundes Leben

So gesehen ist die 24-Stunden-Diät Startschuss, Zwischenspurt oder Endspurt auf der Erfolgsstrecke zum persönlich zufrieden stellenden Gewicht. Erfolgreich abnehmen erfordert in jedem Fall ein durchdachtes, physiologisch plausibles und auf Dauer angelegtes Vorgehen in den beiden Bereichen Ernährung und Bewegung. Für die Ernährung bedeutet dies eiweißbetont, kohlenhydratbewusst und fettgesund. Reichlich (Wasser-) Trinken und eine Orientierung am Drei-Mahlzeiten-Rhythmus gehören dazu. Auch dazu finden Sie in der 24-Stunden-Diät die richtigen Anregungen und individuellen Vorschläge sowohl zur Ernährungsplanung als auch Auswahl Ihres Sportprogramms. Das 24-Stunden-Diät-Programm ist also nicht gleich wieder nach dem Fett-weg-Tag vorbei – wir lassen Sie auch auf Ihrem Weg zum Dauererfolg nicht alleine!

Jetzt downloaden und schnell abnehmen und schlank bleiben!

Das wissenschaftlich geprüfte und in der Praxis hundertfach erfolgreich getestete Programm die 24-Stunden-Diät” von Prof. Dr. Michael Hamm und Ernährungswissenschaftler Achim Sam mit 35 schnellen und einfachen Fett-weg-Rezepten, Trainingsplänen (für verschiedene Sportarten und Leistungsklassen – von untrainiert bis Profi!) und allen wichtigen Infos zum Thema maximale Fettverbrennung, können Sie ab sofort als E-Book hier downloaden. 

Schnell abnehmen

Die falsche Diätstrategie schont Fett, greift die Muskeln an und führt Sie direkt in die Jojo-Falle! Mit der wissenschaftlich überprüften 24-Stunden-Diät können Sie hingegen schnell abnehmen ohne die Nachteile üblicher Schnell-Diäten!

Bei absoluter Kalorieneinschränkung (wie bei den meisten Crash-Diäten und beim totalen Fasten) baut der Körper in den ersten Diättagen hauptsächlich Kohlenhydrate und Proteine ab. Dabei wird Wasser freigesetzt, was letztlich der Hauptgrund für den schnellen Gewichtsverlust ist. Erst ab dem dritten Tag verbrennt der Körper zunehmend Fett. Dieser Vorgang wird mit der 24-Stunden-Diät enorm forciert. Durch ein bestimmtes Training werden die Energie-Speicher schneller geleert, sodass frühzeitig auf die Fettdepots zugegriffen werden muss und Sie dadurch besonders schnell abnehmen.

Eiweiß schützt vor dem Jojo-Effekt

Unter Hungerbedingungen, zum Beispiel bei Crashdiäten, sowie extremen Anforderungen im Leistungssport wird auch Körpereiweiß (Muskeln) als Energiequelle herangezogen werden. Es kommt zum Abbau von Eiweiß, zu einer sogenannten katabolen Stoffwechsellage, die hinsichtlich unserer wichtigen Muskelsubstanz ausgesprochen unerwünscht ist. Der Verlust an körperformender aktiver Muskulatur ist aber nicht nur optisch ein Nachteil, er verlangsamt darüber hinaus die Stoffwechselrate – Grundumsatz und Kalorienverbrennung sinken – die Folge: der Jojo-Effekt! Genug Nahrungsproteine bewahren also während der ganzen Diätphase vor dem Raubbau am eigenen Körper. Am stärksten ist dieser Eiweißverlust übrigens beim totalen Fasten bzw. der Nulldiät nur mit Wasser. Deshalb gab es schon sehr früh in der Fastengeschichte das proteinergänzte Fasten, zunächst mit Molke oder Buttermilch als Trinkflüssigkeit, später in Form proteinreicher Trinknahrungen und Formuladiäten. In Verbindung mit körperlicher Aktivität bleibt dabei die Muskulatur am besten erhalten und der Jojo-Effekt wird vermieden. Und die Muskulatur ist der Körperanteil, der für den Energieumsatz am wichtigsten ist. So verbrennen muskulöse Menschen sogar in Ruhephasen mehr Kalorien als Personen mit wenig Muskeln und einem hohen Körperfettanteil.

Schnell abnehmen ohne negative Figur-Folgen

Die 24-Stunden-Diät wurde von der Universität Freiburg überprüft und für äußerst wirksam befunden: sie wirkt sämtlichen Folgen üblicher Schnell-Diäten entgegen und sorgt dafür, dass Sie besonders schnell abnehmen und Ihr neues Gewicht sogar auf Dauer halten können. Das komplette Programm von Prof. Dr. Michael Hamm und Ernährungswissenschaftler Achim Sam mit 35 schnellen Fett-weg-Rezepten, Trainingsplänen (für verschiedene Sportarten und Leistungsklassen) und allen wichtigen Infos mit denen Sie schnell abnehmen, können Sie hier downloaden.

Fatburner Lachs

Fest steht: Der beste Fatburner ist immer noch Sport. Dennoch gibt es auch Lebensmittel, die es dem Körper erleichtern, mehr Fett zu verbrennen. Wie zum Beispiel der ultimative Fatburner Lachs!

Der Meeresbewohner ist mit seinem hohen Jodgehalt ein wahrer Fatburner. Dieser Nährstoff ist nämlich beteiligt an der Bildung von Schilddrüsenhormonen, die wiederum die Höhe des Grundumsatzes regeln. Übrigens ist eine ausreichende Versorgung mit Jod über die Nahrung keineswegs garantiert, da es außer in Seefisch nur noch in jodiertem Speisesalz und den damit hergestellten Lebensmitteln vorkommt. Wichtig für die Gesundheit und die schlanke Linie ist deshalb: mindestens zweimal pro Woche Seefisch essen und Jodsalz verwenden! Außerdem zeigen aktuelle Studien, dass die im Lachs reichlich enthaltenen Omega-3-Fettsäuren die Insulinwirkung verbessern, sodass insgesamt weniger Insulin gebraucht wird. Und weniger Insulin heißt: eine höhere Fettverbrennung und weniger Heißhunger!

Fatburner Rezept: Gebackenes Lachsfilet in Pergament (für 2 Personen)

Zutaten: 160 g Wildreismischung • Jodsalz • 2 Schalotten • 1 Knoblauchzehe • 2 Möhren • 1/2 Stange Porree • 1/2 Bund frischer Koriander • 2 Wildlachsfilets (à 150 g) • Saft von 1/2 Zitrone • Pfeffer • 2 Stücke festes Pergamentpapier • 2 TL Sesamöl.

Zubereitung: Reis in Salzwasser ca. 20 Min. lang garen. Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Möhren und Porree waschen und schälen bzw. putzen. Gemüse in feine Streifen schneiden. Korianderblättchen von den Stielen zupfen. Lachs waschen, trochentupfen und mit Zitronensaft beträufeln. Salzen und pfeffern. Je 1 Filet auf ein Stück Pergament legen. Gemüse und die Hälfte vom Koriander darum verteilen. Mit Sesamöl beträufeln. Papier fest zusammendrehen. Fisch auf ein Backblech setzen und bei 200°C im Ofen (Umluft 180°C, Gas Stufe 3-4) für ca. 15 Min. backen. Fisch mit Reis auf Tellern anrichten. Restlichen Koriander darüber streuen.

Nährstoffe: Kilokalorien: 760 • Eiweiß: 39 Gramm • Kohlenhydrate: 73 Gramm • Fett: 29 Gramm • Magnesium: 185 Gramm • Zink: 4 Milligramm • Vitamine: B1, B2, B6, C und E.

Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über Fatburner wissen möchten, und wie Sie außerdem mit einfachen Tricks Ihre Fettverbrennung noch weiter erhöhen können, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.

Ihre Körperfett-Waage sagt nicht immer die Wahrheit!

Körperfett-Waagen werden immer beliebter. Aber verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Ergebnisse solcher Geräte. Denn die Daten unterliegen beachtlichen Schwankungen und können eher verunsichern, als dass sie motivieren.

Nach dem sogenannten Bioimpedanz-Verfahren wird der Gewebswiderstand in den Beinen mit einem elektrischen Signal gemessen. Unter der Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Körpergröße wird daraus ungefähr der Fettgehalt berechnet. Das Körperfett-Ergebnis ist jedoch entscheidend vom Flüssigkeitsgehalt des Körpers abhängig. Schon kleinste Schwankungen führen zu unzuverlässigen Werten. Sogar feuchte oder trockene Füße können das Ergebnis beeinflussen. Zum Beispiel zeigt die Waage nach dem Sport in der Regel einen höheren Fettgehalt an als zuvor, da der Körper Wasser verliert. Hingegen verbessern sich die Werte sogar, wenn Sie gegessen oder getrunken haben. Wenn Sie solche Waagen zum Körperfett messen benutzen, sollten Sie deshalb folgendes beachten:

  • Die Körperfett-Werte unterliegen beachtlichen Schwankungen und sind in der Regel ungenau.
  • Verlassen Sie sich lieber auf das Gewicht, Ihr Körpergefühl und Ihren Spiegel.
  • Wenn Sie stets unter exakt identischen Bedingungen messen, können Sie damit aber grob einen Verlauf beobachten.
  • Messen Sie aber auch nicht zu oft, denn kurzzeitige Schwankungen verunsichern eher, als dass sie motivieren.
  • Wenn Sie sich ein solches Gerät zulegen möchten, sollten Sie eine Waage kaufen, die auch zusätzlich zu den Beinen den Widerstand im Oberkörper misst. Dann werden die Ergebnisse zumindest etwas genauer.

Schnell 2 Kilo abnehmen

Die 24-Stunden-Diät: der revolutionäre Fett-weg-Trick, mit dem Sie an einem Tag sicher und schnell bis zu 2 Kilo abnehmen können!

Was für eine Diät! Bis zu 2 Kilo abnehmen in 24 Stunden – im Sprint zur Traumfigur! Der Ernährungsexperte Professor Dr. Michael Hamm und der ehemalige Leistungssportler Achim Sam, heute Ernährungswissenschaftler und Redakteur eines großen Fitness- und Lifestyle-Magazins, konnten die ersten Ergebnisse selbst kaum glauben: „Wir waren zunächst auch skeptisch, ob wir unserer 24-Stunden-Diät und der Waage tatsächlich trauen können.” Doch unabhängige Untersuchungen an der Universität Freiburg, wo ihre Fett-weg-Formel auf den Prüfstand gestellt wurde, bestätigen die ersten Resultate: Es funktioniert – 2 Kilo abnehmen in 24 Stunden sind durchaus möglich.

2 Kilo abnehmen mit maximaler Fettverbrennung
Selbst renommierte Wissenschaftler waren verwundert: „Ich hätte niemals gedacht, dass es möglich ist, den Körper schon nach so kurzer Zeit dazu zu zwingen, seine Energie fast ausschließlich aus Fett zu gewinnen. Solche hohen Fettverbrennungswerte kannte man bislang nur aus der Theorie. Mit der 24-Stunden-Diät wird schon nach kurzer Zeit eine enorme Fettverbrennung erreicht, die sogar auf bislang nicht für möglich gehaltene Werte ansteigt” – sagt der Freiburger Professor Aloys Berg.

Das Schlankheitsrezept der 24-Stunden-Diät beschreiben die Autoren so: „Die 24-Stunden-Diät kombiniert eine kalorienreduzierte, aber eiweißreiche Kost mit einem speziellen Sportprogramm – und ist deshalb so effektiv.” Eine Schlüsselfunktion kommt dabei dem Insulin zu: „Es steht wie eine Mauer vor den Fettzellen. Wenn der Zuckergehalt im Blut nach kohlenhydratreichem Essen steigt, wird Insulin ausgeschüttet und dadurch der Fettabbau vorübergehend blockiert.” Folglich gehe es darum, den Insulinspiegel so gering wie möglich zu halten um den Fettpolstern schnellstmöglich zu Leibe zu rücken.

Dennoch soll die 24-Stunden-Diät am Ende keine Eintagesfliege bleiben: „Wir möchten mit Ihnen in ein nachhaltiges, schlankes Leben starten. Der Fett-weg-Tag ist dafür die Initialzündung oder ein wöchentlicher Zwischensprint. Dazu erklären wir Ihnen genau, wie Sie es – ohne Verzicht – schaffen, dauerhaft schlank zu bleiben und Ihre Traumfigur zu halten. Schon während der Abnehmphase werden Sie lernen, so zu essen, dass Ihr Gewicht konstant bleibt” – versichern die Autoren.

Das E-Book „24-Stunden-Diät – Der revolutionäre Fett-weg-Trick mit dem Sie blitzschnell abnehmen und schlank bleiben” können Sie ab sofort hier downloaden.

Wie viele Kalorien verbraucht Sport?

Hier erfahren Sie, welcher Sport die meisten Kalorien verbraucht: Schnelles Joggen steht mit 440 Kalorien/30 Minuten auf Platz 1 der sportlichen Kalorien-Killer!

In unserer Tabelle finden Sie eine Übersicht mit dem Kalorienverbrauch verschiedener Sportarten (in Kilokalorien „kcal” pro 30 Minuten für eine 70 Kilogramm schwere Person und mittlerem Trainingsniveau; Quelle: Institut für Prävention und Nachsorge IPN).

Sportart kcal
Joggen (schnell; 1 km/5 Min.) 440
Joggen (langsam; 1 km/7 Min.) 285
Biken (20 km/h) 260
Inline-Skaten, Freizeit 250
Schwimmen (Kraul) 285
Schwimmen (Brust) 290
Skilanglauf, zügig 320
Tennis 210
Skifahren (Alpin) 180
Spinning 245
Crosstrainer 285
Stepper 260
Walken (7 km/h) 230
Aqua-Jogging 275
Kräftigungsgymnastik 140
Pilates 130
Power-Yoga 110
Nordic Walking 260
Wandern 200

So vermeiden Sie heimliche Dickmacher

Kalorien sparen ist eigentlich ganz leicht: wir sagen, wie heimliche Dickmacher schmackhafte Schlankmacher werden!

Dickmacher: Brötchen mit Butter und Leberwurst. Schlankmacher: Brötchen mit Corned beef oder Geflügelwurst.

Dickmacher: Brot mit Margarine und Schnittkäse (50 % Fett i. Tr.). Schlankmacher: Brot mit Schnittkäse (30 % Fett i. Tr.).

Dickmacher: 1 Stück Sahnetorte. Schlankmacher: 1 Stück Obstkuchen mit etwas Schlagsahne.

Dickmacher: 2 Spiegeleier mit Butter und Schinken zum Frühstücksbrot. Schlankmacher: 1 gekochtes Ei und 50 g Kräuterquark.

Dickmacher: 150 g Sahnequark (40 % Fett i. Tr.) und 200 g frische Erdbeeren. Schlankmacher: 150 g Magerquark mit 1 EL Mineralwasser verrührt und 200 g frischen Erdbeeren.

Dickmacher: 200 g paniertes Fischfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat. Schlankmacher: 200 g Fisch vom Grill mit Kräutern und Pfeffer, Salzkartoffeln und Blattsalat mit Joghurtdressing.

Dickmacher: Thunfisch in Öl. Schlankmacher: Thunfisch in Wasser konserviert.

Dickmacher: 1 Portion Knuspermüsli mit Trockenobst und 200 ml Vollmilch. Schlankmacher: 1 Portion Vollkornflocken mit 150 g frischen Früchten und 150 g fettarmem Joghurt oder fettarmer Milch.

Dickmacher: 1 paniertes Schweineschnitzel mit Röstkartoffeln und Dosengemüse. Schlankmacher: 1 Putensteak mit Reis und Salat mit Joghurtdressing.

Dickmacher: Sahneeis. Schlankmacher: Früchtesorbet.

Dickmacher: 50 g Erdnüsse. Schlankmacher: 1 Müsliriegel oder 1 Fruchtschnitte. Brötchen mit Corned beef oder Geflügelwurst

Diätprodukte

Wir sagen, ob Ihnen Diätprodukte beim Abnehmen helfen oder ob Sie lieber die Finger davon lassen sollten …

Man unterteilt Diätprodukte grob in drei Gruppen: in Arzneimittel, Medizinprodukte und Diätprodukte. Arzneimittel können je nach Wirkungsweise frei verkäuflich oder verschreibungspflichtig sein. Erwägen Sie ein Arzneimittel, beispielsweise einen Appetitzügler, ein Abführ- oder ein Entwässerungsmittel, als Diäthilfe einzusetzen, sollten Sie sich in jedem Fall ausführlich von Ihrem Hausarzt beraten lassen. Das gilt selbstverständlich auch für Medizinprodukte, wie Quellstoffe zur Magenfüllung. Einen Dauererfolg erzielen Sie jedoch mit jeder Art von medikamentöser Diäthilfe nur dann, wenn Sie Ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umstellen.

Die populärsten Abnehmhilfen sind Diätprodukte. Am häufigsten werden sie als Nährstoffkonzentrate in Pulverform bzw. als kalorienreduzierte Ersatzmahlzeiten angeboten. Auf der einen Seite eignen sie sich durchaus als Einstieg in die Gewichtsreduktion, auf der anderen Seite haben sie ebenso wie Arzneimittel und Medizinprodukte den entscheidenden Nachteil, dass sie ohne eine langfristige Lebensstiländerung nicht zum bleibenden Erfolg führen.

Pro und Kontra von Diätprodukten

Damit Sie selbst entscheiden können, ob ein Diätprodukt zum Abnehmen für Sie infrage kommt, möchten wir Ihnen abschließend in einer kurzen Übersicht wichtigste Vor- und Nachteile solcher Präparate vorstellen. Selbstverständlich treffen die hier im Einzelnen genannten Punkte nicht auf alle im Handel befindlichen Produkte gleichermaßen bzw. in der Summer zu. Darüber hinaus sollten Sie berücksichtigen, dass qualitativ sehr unterschiedliche Diätprodukte auf dem Markt sind und nicht selten mit unseriösen Versprechungen locken. Die wenigsten sind klinisch überprüft!

Pro Diätprodukte

  • Guter Einstieg für eine Ernährungsumstellung, sichtbarer Anfangserfolg, Motivation zum Weitermachen
  • Hohe Nährstoffdichte auch bei deutlicher Kalorieneinschränkung – wirkt somit vorbeugend gegen Nährstoffmangel
  • Günstige Beeinflussung von Stoffwechselparametern (z. B. Cholesterinwerte)
  • Niedriger glykämischer Index und hohe Sättigungswirkung
  • Schutz vor Eiweißverlusten und Erhaltung der Muskelmasse

Kontra Diätprodukte

  • Fehlende geschmackliche Abwechslung
  • Kein besonderes Esserlebnis
  • Mangelnder Lerneffekt in Bezug auf verändertes Ernährungsverhalten
  • Hohe Abbruchrate
  • Alibifunktion (Produkt statt Ernährungsumstellung)
  • Individuelle Unverträglichkeit

Diätprodukte zum Abnehmen als Starthilfe

Für den einen oder anderen können Diätprodukte zum Abnehmen eine sinnvolle Hilfe zum Einstieg in die Gewichtsabnahme bedeuten. Allerdings sollten sie in diesem Sinne immer als vorübergehende Therapieunterstützung gesehen werden.

Wenn Sie aber eine Gewichtsreduktion planen und sich am Anfang mit einer Abnehmhilfe sicherer fühlen, ist dies völlig in Ordnung. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine Diätnahrung, die einer klinischen Prüfung unterzogen wurde und nur in Apotheken erhältlich ist. Diese sollte zusätzlich zur vordergründigen Gewichtsabnahme eine nachweislich positive Wirkung auf den Stoffwechsel haben und zusätzlich einem Verlust der Muskelmasse entgegenwirken.

Integrieren Sie ein solches Produkt immer in ein ganzheitliches Programm zur Umstellung Ihrer Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Setzen Sie es niemals ausschließlich, sondern nur im Teilaustausch einzelner Mahlzeiten ein. Zum Schluss möchten wir Sie nochmals ermutigen, Ihre Energiebilanz durch ausreichende körperliche Aktivität und eine qualitativ hochwertige Ernährung ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn Sie körperlich gesund sind und schnell abnehmen wollen ganz ohne Diätprodukte, dann probieren Sie doch mal unsere Blitzdiät aus, damit erzielen Sie schon nach kurzer Zeit die maximal mögliche Fettverbrennung und vermeiden außerdem Heißhunger und den gefürchteten Jojo-Effekt.

Tipps zum Abnehmen

Sie wollen schlank werden? Wir haben 11 einfache Tipps, die Ihnen beim Abnehmen helfen:

  1. Tipp zum Abnehmen: Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter, und essen Sie ballaststoffreich.
  2. Tipp zum Abnehmen: Zählen Sie keine Kalorien, aber sparen Sie bei Fett und Alkohol.
  3. Tipp zum Abnehmen: Essen Sie regelmäßig, aber nicht ständig zwischendurch.
  4. Tipp zum Abnehmen: Essen Sie genügend Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß für einen aktiven Stoffwechsel und ein gesundes Aussehen.
  5. Tipp zum Abnehmen: Verbieten Sie sich nichts. Sie dürfen alles essen, aber von allem das persönlich richtige Maß.
  6. Tipp zum Abnehmen: Genießen Sie auch eine kleine Mahlzeit. Essen Sie stets bewusst und nicht nebenbei.
  7. Tipp zum Abnehmen: Bauen Sie Stress nicht mit Essen, sondern mit Bewegung und Entspannungsübungen ab.
  8. Tipp zum Abnehmen: Führen Sie immer wieder mal ein Ernährungstagebuch.
  9. Tipp zum Abnehmen: Bleiben Sie realistisch, und setzen Sie sich kleine, positive Ziele. Mißtrauen Sie Wundermitteln – achten Sie auf Diäten, die eine konsequente Ernährungsumstellung bewirken.
  10. Tipp zum Abnehmen: Aktivieren Sie Ihr hochwirksames Fettverbrennungssystem durch regelmäßiges körperliches Training. Je mehr Muskeln Sie mit Ausdauer bewegen, um so besser!
  11. Tipp zum Abnehmen: Falls Sie mal über die Stränge schlagen, legen Sie einen Entlastungstag oder die 24h-Diät ein.

Weitere wichtige Infos und Tipps wie Sie schnell abnehmen und auch schlank bleiben, lesen Sie im Artikel „erfolgreich abnehmen” von Prof. Dr. Michael Hamm.

Figur-Knigge für Geschäftsessen

Besondere Stolpersteine sind für viele Berufstätige Geschätsessen und bei Reisen Restaurantessen. Wenn diese Anlässe häufig sind, können sie leicht zu Kalorienfallen werden. Für häufiges Außerhausessen gebe ich den Tip: Gehen Sie italienisch (Antipasti, Salate, gegrillter Fisch, Gemüsebeilagen) oder japanisch (Fisch, Gemüse in leichter Zubereitung mit Reis) essen. Beide Küchen gelten als herzgesunde und kulinarisch anspruchsvolle Fitnesskost. Für das Geschäftsessen gelten einfache Tipps:

  • Vor der Mahlzeit und dem Genuss von Alkohol schluckweise ein Glas Wasser/Mineralwasser trinken.
  • Auf Brot und Butter zur Überbrückung der Wartezeit vor dem Essen verzichten. Besser sind Rohkost/Gemüsestifte mit Kräuterquarkdip oder ein kleiner leichter „Gruss aus der Küche”.
  • Hochprozentige alkoholische Getränke meiden; halbvolle Gläser schützen etwas vor unerwünschtem und unkontrolliertem Nachschenken; immer wieder zwischendurch reichlich Mineralwasser trinken.

Und was die Auswahl von Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise beim Geschäftsessen betrifft, so können Sie sich nach unseren folgenden „leichten” Vorschlägen richten:

  • Salat der Jahreszeit mit Sprossen und einer Kräutervinaigrette oder Rindercarpaccio oder klare Bouillon mit Gemüsebeilage
  • Gedünsteter oder gegrillter Fisch
  • Gemüsebeilage der Saison
  • Frisches Obst oder Sorbet

Gehobene Restaurants bieten heute leichte dreigängige Geschäftsessen an, und je besser das Restaurant, desto eher wird man individuelle Wünsche erfüllt bekommen!

Macht abends essen dick?

Macht abends essen dick oder vielleicht doch nicht? Ein Team französischer Arbeitsmediziner der Universität Lille ging der Frage jetzt genauer auf den Grund.

Neun normalgewichtige junge Männer, die keine Schichtarbeit verrichteten, nahmen an der Studie teil. An drei Terminen aßen sie zu verschiedenen zeiten jeweils die gleiche Mahlzeit, morgens um neun Uhr, nachmittags um siebzehn Uhr und nachts um ein Uhr. Je eine Stunde davor und sechs Stunden danach wurde der Energieverbrauch in Ruhe gemessen. Dabei unterschieden sich der Ruhestoffwechsel vor der Mahlzeit am Nachmittag und vor dem Essen in der Nacht kaum. Dagegen konnte nach der Mahzeit am Morgen ein signifikant höherer Anstieg des Energieverbrauchs beobachtet werden als zu den beiden anderen Zeiten. Umgekehrt wurde nach dem Essen in der Nicht signifikant weniger Nahrung (in der sogenannten Thermogenese) verbrannt als nach den beiden anderen Mahlzeiten – ein erster Nachweis dafür, dass das Essen in der Nacht effektiver im Körper gespeichert werden kann als am Morgen. Die Studie zeigt weiter, dass die Nahrungsverwertung offenbar nach täglich wiederkehrenden Zyklen verläuft. Bekannt sind diese Rhytmen von einer ganzen Reihe von Prozessen im Körper, die auch den Stoffwechsel beeinflussen, zum Beispiel durch die Hormonproduktion oder durch eine deutlich verringerte Magenentleerung im Schlaf. Welche Faktoren die zeitlich unterschiedliche Nahrungsverwertung bewirken, muss erst noch weiter erforscht werden. Fest steht aber nun: nachts oder abends essen sorgt nicht gerade für eine schlanke Figurlinie …

Ihr persönlicher Zeitplan für den richtigen Essrhytmus:

  • Essen Sie nur, wenn Sie tatsächlich hungrig sind.
  • Essen Sie mindestens dreimal am Tag. Aber essen Sie nicht mehr als zwei Zwischenmahlzeiten, denn ständiges Zwischendurchessen nimmt Ihnen die Chance, auf Ihre internen Hunger-Sättigungs-Signale zu achten. Außerdem kann vor allem durch ständiges Naschen die Insulinausschüttung so stimuliert werden, dass sie einem Fettabbau entgegenwirkt. Beim Abnehmen sollten Sie nur kleine eiweißreiche Mahlzeiten und Kohlenhydratlebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index als Zwischenmahlzeiten wählen; eventuell auch die bisher verzehrten Snacks durch ein Glas Wasser, Buttermilch oder ungezuckerten Tee ersetzen. Auch schluckweises Trinken trägt zur Sättigung bei.
  • Wenn Sie Ihr Gewicht halten wollen, gestalten Sie Ihre bisherigen Hauptmahlzeiten kleiner, und essen Sie die eingesparten Kalorien als Zwischenmahlzeiten. Fünf insgesamt kleinere Mahlzeiten anstelle weniger großer Portionen beugen am besten Heißhunger und Übergewicht vor.

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Was bringt L-Carnitin wirklich?

Versprochene Wirkung: L-Carnitin soll ein guter Fatburner sein –  also die Fettverbrennung steigern und außerdem die Ausdauerleistung erhöhen.

Fakt: L-Carnitin ist zwar tatsächlich für den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zelle zuständig, allerdings nur dann, wenn durch andauernde körperliche Belastung ein zunehmender Bedarf für die Fettverbrennung entsteht. Eine L-Carnitin-Pille alleine ohne Sport macht also weder schlank noch schnell. Darüber hinaus wurde trotz aller Werbeversprechen bislang nicht eindeutig nachgewiesen, ob zusätzliches L-Carnitin die Fettverbrennung beschleunigen kann. Im Normalfall stellt der Körper sowieso L-Carnitin in ausreichenden Mengen selbst her. Außerdem wird insbesondere über tierische Produkte L-Carnitin schon in fertiger Form aufgenommen – je dunkler das Fleisch (z. B. Rind oder Wild), desto höher der Gehalt (Hamm, 2001). Einen erhöhten Bedarf haben also wenn überhaupt nur strikt vegan (Verzicht auf tierische Produkte) lebenden Sportler und Menschen mit einem genetischen Defekt. Von besonderer Bedeutung könnte allerdings die gefäßerweiternde Wirkung von L-Carnitin haben; es käme demnach zu einer verbesserten Blutversorgung und somit zu einer Leistungssteigerung. Allerdings konnte dieser positive Effekt bislang nur bei klinischen Herzpatienten beobachtet werden (Löster, 1999). Interessant außerdem die positive Wirkung des L-Carnitins auf das Immunsystem, demnach soll die physische Belastbarkeit erhöht und die Regeneration beschleunigt werden (Neumann, 1995).

L-Carnitingehalte pro 100 Gramm: Schaffleisch: 210 mg; Lammfleisch: 80 mg; Rindfleisch: 60 mg; Schweinefleisch: 30 mg; Kaninchenfleisch: 20 mg; Hühnerfleisch: 7,5 mg.

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Enzyme zum Abnehmen?

Enzymhaltige Präparate zur Abmagerung sind in den letzten Jahren vermehrt angeboten und kräftig beworben worden. In den Mitteln stecken Extrakte aus tropischen Früchten wie Ananas, Papaya und Mango. Diese Früchte enthalten eiweißspaltende Enzyme, wie Bromalin und Papain. Die Wirkung dieser Enzyme besteht in der Unterstützung der Eiweißverdauung im Magen-Darm-Trakt. Dadurch wird aber die „Futterverwertung” erst gefördert, auf keinen Fall aber Übergewicht in Form der körpereigenen Fettdepots abgebaut.

Ich glaube, denen, die hier solche Spekulationen verbreiten, ist Begriff und Vorgang der Verdauung nicht ganz klar. Verdauung heißt Zerlegung größerer, mit der Nahrung aufgenommener Nährstoffkomplexe wie Proteine, Kohlenhydrate und Fett mit Hilfe körpereigener Verdauungsenzyme. Die so freigesetzten kleineren Bausteine Zucker, Amino- und Fettsäuren können dann durch die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf bzw. die Lymphe gelangen. Mit Hilfe dieses Transportsystems werden die Nährstoffe dann zu den Zellen geschafft, wo sie entweder zu körpereigenen Substanzen aufgebaut oder zur Energiegewinnung „verbrannt” werden. Auch auf die Gefahr einer Wiederholung, es muss noch einmal deutlich gesagt werden: Der Muskel und nicht der Darm und dort vorhandene Enzyme ist unser wirksamster Fettverbrenner. Kein Nährstoff kann im Verdauungstrakt so weit abgebaut werden, dass null Kalorien übrig bleiben.

Das beste Vollkornbrot

Deutschland ist das Land der meisten Brotsorten. Auch bei Vollkornbrot gibt es längst nicht mehr nur Rheinisches Schwarzbrot.  Vollkornbrote aus Weizen- oder Roggenschrot können grobkörnig oder feingemahlen sein. Wertvolle, nährstoffreiche Zutaten sind Sesam, Sonnenblumenkerne, Soja und Leinsaat. Besonders schmackhaft ist auch Knäckebrot aus Vollkorn.

Manche Brotsorten werden ihrer Rezeptur entsprechend mit Zuckercouleur oder Sirup dunkel gefärbt, ohne Vollkornbrot zu sein. Deshalb empfehlen wir heute, nicht einfach nur dunkles Brot zu essen. Richtig muss es heißen: Essen Sie mehr Vollkornbrot. Eine Brotzeit ist die beste Zwischenmahlzeit; mit einem Milchprodukt und etwas rohem Gemüse ergänzt (z. B. Gurke oder Tomate), kann sie ein meist fettreiches Mittagessen auf die gesunde Art ersetzen.

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Schwangerschaft und Gewichtsprobleme

Neben den wichtigen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft kann die Notwendigkeit einer regelmäßigen Gewichtskontrolle gar nicht deutlich genug herausgestellt werden. Sie hilft, verstärkte Wasseransammlungen in den Geweben frühzeitig zu erkennen, und schützt vor Überernährung, die zahlreiche Schwangerschafskomplikationen begünstigt.

Auf keinen Fall aber sollte während einer Schwangerschaft eine drastische Gewichtsabnahme vorgenommen werden (deshalb bitte in dieser Zeit auch nicht die 24-Stunden-Diät anwenden!). Es ist bekannt, dass übergewichtige Frauen, die während der Schwangerschaft hungerten oder sich einer bestimmten Reduktionsdiät unterzogen, ein halbes Jahr nach der Geburt wieder ihr altes Gewicht hatten. Die Entwicklung des Kindes aber wird dadurch beeinträchtigt. Normal- bis Idealgewicht (hier nicht als Zielvorgabe) und eine bedarfsgerechte, vollwertige Mischkost sind die besten Voraussetzungen für einen guten Schwangerschaftsverlauf. Sprechen Sie bei allen Gewichtsproblemen während dieser Zeit mit Ihrem Arzt.

Vorsicht vor Magersucht (Anorexia nervosa)!

Anorexia nervosa ist eine aus einer psychischen Störung entstehenden Form der Magersucht, die fast ausschließlich bei Frauen und vorzugsweise während der Pubertät auftritt. Man bezeichnet diese Krankheit deshalb auch als Pubertätsmagersucht. Folgende Merkmale liegen vor:

  • Intensive Angst, dick zu werden, auch bei abnehmendem Gewicht (Untergewicht).
  • Vorliegen einer Körperschemastörung: Die Betroffenen fühlen sich auch bei Untergewicht noch viel zu dick.
  • Weigerung, das Körpergewicht auf ein akzeptables Maß zu bringen.
  • Die Anorexia nervosa ist entwicklungspsychologisch zu verstehen und nicht nur Untergewicht, sondern auch eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen, wie Protein, Calcium, Eisen, B-Vitamine, die für eine gesunde Entwicklung im Jugendlichenalter unverzichtbar sind.

Das Bild eines klinischen Nährstoffmangels bei Untergewicht erschwert es zusätzlich, durch eigene Kraft aus diesem Dilemma herauszufinden. Ernährungsmaßnahmen, die langsam wieder aufbauen, greifen nur, wenn ärztliche und psychologische Zusammenarbeit gewährleistet sind. Die Verteilung der täglichen Energiezufuhr auf mehrere kleinere Mahlzeiten sollte versucht werden; ebenso eiweißreiche Zulagen, phantasievolles Anrichten der Speisen, appetitanregendes Würzen. Ein gleichzeitiges, vorsichtig begonnenes Gymnastikprogramm kann Magersüchtigen ebenfalls helfen, die Figur und auch die Hunger-Sättigungs-Regulation positiv zu beeinflussen.

Bulimie

Bulimie bzw. Bulimia nervosa ist wie die Anorexia nervosa eine Erkrankung, bei der die Betroffenen Angst vor zu hohem Körpergewicht haben. Typisches Kennzeichen dieser Verhaltensstörung sind Phasen exzessiver Nahrungsaufnahme, also regelrechte Fressattacken. Bulimia bedeutet „Stierhunger“. Die Betroffenen versuchen dann, nach einer solchen Fressphase die drohende Gewichtszunahme durch selbst herbeigeführtes Erbrechen zu verhindern. Dies erscheint als „einfachste“ Möglichkeit der Kalorienkontrolle. Die Gewichtsschwankungen bei Bulimie-Erkrankten, die durch Fasten bzw. Diätperioden und exzessives Essen entstehen, können häufig mehr als fünf Kilogramm betragen. Die Fressattacke zielt meist auf den Verzehr hochkalorischer, leicht zuzuführender Nahrung ab. Oft besteht ein regelrechter Kohlenhydrat- bzw. Süßigkeitenheißhunger, der möglicherweise auch als Reaktion auf eiweißreiche Diäten zurückzuführen ist (sogenannte Wurtmann-Hypothese).

Bei dieser Erkrankung ist vordringlichste Maßnahme, den Betroffenen an ein regelmäßiges Essen mit mehreren kleineren Mahlzeiten am Tag, die langsam und bewusst eingenommen werden sollten, zu gewöhnen, um die gestörte Hunger-Sättigungs-Regulation wieder zu normalisieren. Die Angst vor dickmachenden Lebensmitteln ist durch ihre Einplanung in den Speiseplan abzubauen. Bewusst zu genießen ist besser, als sich ständig Verbote aufzuerlegen. Da Heißhunger und Fressattacken häufig aus Hungerperioden bzw. Diäten mit extremen Nährstoffrelationen (eiweiß- und fettreich, kohlenhydratarm) resultieren, muss auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr (mindestens 50 Prozent Kohlenhydratanteil in der täglichen Energiebereitstellung) geachtet werden.

Wichtiger Hinweis: Die 24-Stunden-Diät ist zwar eine gesunde aber hocheffektive Abnehm-Methode, die zu einem massiven Gewichtsverlust führt. Bitte verwenden Sie die 24-Stunden-Diät daher nicht, bei einem Body-Mass-Index unter 20, also wenn Sie bedenklich Untergewichtig sind – In diesem Fall sollten Sie einen Arzt konsultieren! Die Voraussetzung für die 24-Stunden-Diät ist eine gute gesundheitliche Verfassung! Bitte berücksichtigen Sie diesen Hinweis.

Kosmetik von innen

Ein gesunder Mensch strahlt Lebensfreude, Zuversicht und Elan aus. Gesundes Aussehen fängt beim Essen an – quasi die Kosmetik von innen. Die wichtigsten Grundlagen für ein attraktives Erscheinungsbild sind vollwertige Ernährung, genügend Bewegung in frischer Luft, sorgfältige Hygiene und Körperpflege, Selbstbeschränkung bei Genussmittel (z. B. Alkohol und Nikotin) und  – wer würde das bezweifeln – Harmonie zwischen Körper und Seele.

Die Ernährung wirkt sich vielfältig auf den Gesamtorganismus aus: auf Figur und Haltung, auf die gesunde Hautfunktion und den Verdauungsstoffwechsel (z. B. mit Ballaststoffen), auf Beweglichkeit und Aktivität und letztendlich auch auf die seelische Verfassung. Diese wird wiederum durch gesundes Aussehen, durch das ”Sich-wohl-Fühlen” in seiner Haut beeinflusst.

Wenn wir heute von ”innerer Kosmetik“ sprechen, so bedeutet das eine strahlend frische Haut als Ergebnis eines gesunden Stoffwechsels. Dieser wird gefördert durch vitaminreiche Frischkost, Vollkornerzeugnisse und fettarme Milcherzeugnisse. Sauermilchprodukte, wie Buttermilch, Kefir, Dickmilch und Joghurt, sind hier besonders zu empfehlen. Aktive innere Kosmetik profitiert besonders von den Vitaminen des B-Komplexes sowie den Vitaminen A und E einschließlich der mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Sie wollen schell besser Aussehen? Mit der 24-Stunden-Diät sind Sie auf dem besten Weg in eine schönere Zukunft!

Richtig Trinken

Der menschliche Körper besteht je nach Alter, Geschlecht und Trainingszustand aus 60 bis 70 Prozent Wasser (D-A-CH, 2000). Diese Menge muss durcheine ausreichende Flüssigkeitszufuhr konstant gehalten wer­den. Wenn nicht, finden lebensnotwendige Vorgänge nur eingeschränkt oder erst gar nicht statt. Zu den Aufgaben des Wassers im Organismus zählen vor allem die Beteiligung am Nähr- ­und Sauerstofftransport und die Regulierung der Körpertemperatur.

Ein erwachsener Mensch hat unter „normalen Bedingungen“ – also ohne zusätzliche sportliche Betätigung – einen Wasser­bedarf von etwa 2,5 Liter pro Tag. Diese Menge sollte hauptsächlich durch Getränke aufge­nommen werden (mindestens 1,4 Liter). Der Rest wird durch feste Nahrungsmittel, die teilweise einen hohen Wassergehalt aufweisen (z. B. Obst und Gemüse), gedeckt.

Ein erhöhter Flüssig­keitsbedarf entsteht zum Beispiel beim Radfahren, dabei werden bis zu 1,5 Liter pro Stunde zusätzlich verbraucht. Das kann bei einer längeren Radtour locker vier bis fünf Liter ausmachen. Wenn es zudem noch sehr heiß ist, steigt der Flüssigkeitsverlust zusätzlich an. So verliert man bei 32 Grad im Durchschnitt circa 2,5 Liter pro Stunde (Schmidt, 2007).

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Ballaststoffe: wie viele sind gesund?

Eigentlich gehören Ballaststoffe zur Gruppe der Kohlenhydrate. Aber sie sind zum größten Teil unverdaulich, daher werden sie auch als nicht verwertbare Kohlenhydrate“ bezeichnet. Sie kommen ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Für unsere Gesundheit besonders günstig, sind die so genannten löslichen Ballaststoffe (Quellstoffe), die wir in Obst, Gemüse, Haferprodukten, Kartoffeln und Hülsenfrüchten finden. Durch die hohe Wasseraufnahme quellen sie im Darm auf und vergrößern das Volumen des Nahrungsbreis. Dadurch wird ein erhöhter Reiz auf die Darmwand ausgeübt, die Darmtätigkeit angeregt und die Verdauung beschleunigt. Weil der Speisebrei weniger lange im Darm verweilt, verringert sich das Risiko von Verstopfungen, Hämorrhoiden, Divertikulose (Ausstülpungen in der Darmwand, die zu Entzündungen führen können). Es wird sogar vermutet, dass dadurch auch das Dickdarmkrebsrisiko gesenkt werden kann (Keul et al., 1998). Außerdem dienen Darmbakterien (probiotische Mikroorganismen), die als natürliche Darmflora den Darm besiedeln, als Nahrung. Und wenn die kleinen Helfer gut mit Ballaststoffen gefüttert werden, sondern sie bestimmte Schutzstoffe (wie Buttersäure) ab, die wiederum das Darmkrebsrisiko reduzieren können (Hamm, 2003). Gleichzeitig sorgt eine gesunde Darmflora für ein fittes Immunsystem. Und noch ein Plus: Lösliche Ballaststoffe haben die Fähigkeit, den Cholesterinspiegel zu senken (Brown, 1999, S. 30) – somit schützen sie auf natürliche Weise vor Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Damit Sie rundum top versorgt sind, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), täglich insgesamt dreißig Gramm Ballaststoffe aufzunehmen (D-A-CH, 2000). Gar nicht so viel? Dennoch landen auf den Tellern der deutschen Bevölkerung im Durchschnitt lediglich zwanzig Gramm Ballaststoffe – also ein Drittel zu wenig (Gahl, 2008).

So schaffen Sie Ihren Ballaststoff-Soll im Alltag:
  • Täglich vier bis sechs Scheiben Brot (vorzugsweise Vollkornbrot) verzehren.
  • Vollkornprodukte wie Naturreis, Vollkornnudeln oder Getreideflocken einplanen.
  • Pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse essen.
  • Kartoffeln und Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) auf den Speiseplan setzen.
  • Weitere Ballaststoffbringer sind: Weizenkleie (45 g Ballaststoffe / 100 g), Bohnen (17 g), getrocknete Aprikosen (9 g), Vollkornnudeln (8 g), Vollkornbrot (8 g)
  • Dabei ist immer wichtig: zur Ballaststoffaufnahme reichlich Flüssigkeit tanken!
  • Die Faustregel lautet: pro 10 Gramm Ballaststoffe 0,5 Liter Wasser trinken.
  • Das gilt auch für Kleie und Leinsamen – denn sonst drohen Verstopfungen!

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Ihr Energiebedarf: So wird er berechnet! (Gesamtenergiebedarf)

Wie hoch Ihr Gesamt-Energieverbrauch in 24 Stunden ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen vom Grund- oder Ruheenergieumsatz (GU), also davon, wie viel Energie der Körper im Ruhezustand zur Aufrechterhaltung seiner vitalen Funktionen wie zum Beispiel Atmung, Herz- und Hirntätigkeit benötigt (Hamm et al., 1990). Zum zweiten vom Leistungsumsatz (LU). Dieser ist abhängig davon, wie hoch die körperliche Betätigung ist. Es ist daher wichtig, dass die zugeführte Energie an die körperliche Aktivität (Leistungsumsatz) und die individuellen Bedürfnisse angepasst wird (Götz et al., 1987) Eine genaue und individuelle Messung des Grundumsatzes ist methodisch nicht ohne weiteres umzusetzen. Um die Berechnung für den Alltagsgebrauch zu vereinfachen, stehen mehrere Formeln zur Verfügung, bei denen Alter, Geschlecht und Gewicht zu berücksichtigen sind.

Berechnung Ihres Energiebedarfs

Bewährt hat sich die Formel zur Ermittlung des Grundumsatzes von Harris und Benedict (Kreymann et al., 2007). Der tägliche Gesamtenergiebedarf errechnet sich demnach aus Grundumsatz plus Leistungsumsatz. Die Kalorie beziehungsweise Kilokalorie (kcal) ist eine alte aber immer noch sehr gebräuchliche Einheit für die Nahrungsenergie. Inzwischen wurde sie aber von der Einheit Joule beziehungsweise Kilojoule (kJ) abgelöst. Zum besseren Verständnis sind in dieser Arbeit sämtliche Angaben jeweils in Kilokalorien als auch in Kilojoule angegeben. Zur Umrechnung wurden Kilokalorien mit dem Faktor 4,184 multipliziert (Elmadfa et al., 2001)

Grundumsatz: Berechnung mit der Formel nach Harris und Benedict

Mit der folgenden Formel kann der individuelle Grundumsatz berechnet werden.
Mann: GU [kcal] = 66,5 + 13,8 x Gewicht (kg) + 5,0 x Körperlänge (cm) – 6,8 x Alter (Jahre)
Frau: GU [kcal] = 655 + 9,6 x Gewicht (kg) + 1,8 x Körperlänge (cm) – 4,7 x Alter (Jahre)
Umrechnung von kcal in kJ = GU [kcal] x 4,184
Beispiel: Unsere Beispielperson ist ein sportlicher Mann 1,76 m groß, 74 kg schwer und 32 Jahre alt.
GU [kcal] = 66,5 + 13,8 x 74 + 5,0 x 176 – 6,8 x 32
GU [kcal] = 1750,1 beträgt demnach ungefähr sein Grundumsatz
GU [kJ] = 1750,1 x 4,184
GU [kJ] = 7322,42

Leistungsumsatz: Berechnung mit dem PAL-Faktor

Der Leistungsumsatz ist die Energiemenge, die für zusätzliche Arbeiten über den Grundumsatz hinaus benötigt wird. Da der Leistungsumsatz im Wesentlichen von der physikalischen Aktivität abhängt, wird er auch als „physical activity level“ (PAL) bezeichnet. Der PAL-Faktor gibt den durchschnittlichen täglichen Energiebedarf für körperliche Aktivitäten an (Shetty et al, 1996). Zur Berechnung muss der Grundumsatz je nach Ausmaß der körperlichen Aktivität mit dem jeweiligen PAL-Wert multipliziert werden.

  • Beim Schlafen ist der Grundumsatz mit 0,95 zu multiplizieren.
  • Bei ausschließlich sitzender Tätigkeit wird multipliziert mit 1,2.
  • Bei überwiegend sitzender Tätigkeit wird multipliziert mit 1,6.
  • Bei überwiegend gehender und/oder stehender Tätigkeit wird multipliziert mit 1,85.
  • Bei körperlich anstrengender Arbeit wird multipliziert mit 2,0 bis 2,4.

Beispiel: Unsere Referenzperson schläft acht Stunden, verbringt 14 Stunden überwiegend sitzend am Tag und zwei Stunden gehend oder stehend. Das ergibt einen durchschnittlichen Multiplikator von 33,7 (8 x 0,95 + 14 x 1,6 + 2 x 1,85). Geteilt durch 24 Stunden lautet der durchschnittliche PAL 1,4. Diesen Stundendurchschnittswert multiplizieren wir mit dem Grundumsatz von 1750 kcal (7322 kJ) und erhalten einen Tagesbedarf von etwa 2450 kcal (10251 kJ). Wer sich zusätzlich Bewegt, muss die dadurch verbrauchten Sport-Kalorien natürlich noch dazu zählen.

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Macht Fett fett?

Nur bedingt! Schnell zunehmen wird nur, wer insgesamt mehr Kalorien bzw. Energie isst, als er verbraucht. Diesbezüglich spielt es keine Rolle, aus welchen Energieträgern wir die Kalorien beziehen. Da Fett jedoch mit neun Kalorien pro Gramm der kalorienreichste Nährstoff ist (Proteine und Kohlenhydrate liefern pro Gramm lediglich vier Kalorien!), kommt schnell einiges zusammen: In einem gehäuften Esslöffel Mayonnaise stecken beispielsweise etwa 200 kcal (Elmadfa et al., 2001). Daher steht Fett im Verruf, ein „Fett”-macher zu sein. Den Nährstoff grundsätzlich zu meiden, wäre fatal. Fett ist absolut lebensnotwendig. Ohne könnten wir bestimmte Vitamine aus der Nahrung nicht verwerten. Außerdem lagert es sich schützend um die Organe, ist an der Bildung von Hormonen beteiligt und wird für sämtliche Stoffwechselfunktionen benötigt. Das unter Leistungssportlern verbreitete Motto: „je fettarmer desto besser“ ist demnach aus gesundheitlicher Sicht nicht haltbar.

Gesättigte Fettsäuren: „schlechte“ Fette

Gesättigte Fettsäuren, die vor allem versteckt in Wurst, Käse, Butter und Backwaren enthalten sind, gelten allgemein als die „schlechten“ Fette. Im Übermaß verzehrt begünstigen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, fördern Entzündungen und Arterienverkalkung und werden gar mit der Entstehung von Alzheimer in Verbindung gebracht. Obwohl sie maximal ein Drittel (7 bis 10 Prozent) der Fettkalorien ausmachen sollten, werden sie oft in viel zu großen Mengen gegessen (Arbeitskreis „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“, 2000).

Einfach ungesättigte Fettsäuren: „gute“ Fette

Diese Fette sind von flüssiger Konsistenz und hauptsächlich in Pflanzenölen zu finden. Sie werden in der Nahrungsaufnahme häufig vernachlässigt, obwohl ihnen ein großer gesundheitlicher Nutzen zugeschrieben wird. Sie bieten einen Schutzfaktor für das Herz-Kreislauf-System, indem sie dazu beitragen, das „schlechte“ LDL-Cholesterin zu senken. Gut ein Drittel der Fettkalorien sollten Sie mit einfach ungesättigten Fettsäuren decken (Arbeitskreis „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“). Die wichtigen Inhaltsstoffe sind hauptsächlich in Oliven- und Rapsöl enthalten.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: „beste“ Fette

Noch vielseitiger wirksam für Körper und Geist sind allerdings die mehrfach ungesättigten, die in die Gruppe Omega-6 und Omega-3 unterteilt werden. Ein Teil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehört zu den lebenswichtigen, essentiellen Nährstoffen (Hamm, 1999). Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Raps-, Lein- und Walnussöl sowie in biologisch besonders günstiger Form in fetten Seefischen wie Lachs, Hering und Makrele enthalten. Während die Omega-6-Fettsäuren, insbesondere die Linolsäure, in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt und wir deshalb genügend davon aufnehmen, ist die Zufuhr der lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren – vor allem der Alphalinolensäure, Eicosapentaen-säure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) – viel zu gering. Fettreiche Seefische wie Lachs, Hering und Makrele zählen zu den besten Lieferanten dieser wertvollen Fette. Aber auch Pflanzenöle wie zum Beispiel Raps-, Lein- und Walnussöl zählen zu den wichtigen Omega-3-Fettquellen. Der große Nachteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, dass sie bei Hitze oder zu heller Lagerung zu Oxydation neigen, bei der z. B. schädliche Freie Radikale freigesetzt werden.

Die Fett Formel

Experten befürworten vor allem den Verzehr einfach ungesättigter Fettsäuren (zum Beispiel aus Olivenöl) und von Omega-3-Fettsäuren (vorzugsweise marinen Ursprungs). Die Fett-Formel lautet deshalb: Die 30 Prozent der Fettgesamtverzehrsmenge sollten in 7 bis 10 Prozent gesättigte, 10 bis 15 Prozent einfach ungesättigte und 7 bis 10 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren (davon Omega-6 zu Omega-3 im Verhältnis 5:1 oder doch im gleichen Verhältnis zu je 200 – 300 Milligramm siehe „gute Fette, schlechte Fette“) aufgeteilt sein (Arbeitskreis „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“).

Praxisempfehlung

In der Küchen-Praxis heißt das: Mit Butter, Schmalz und Sahne sollten wir sparsam umgehen – und nicht die „versteckten“ Fette, die zum Beispiel in Wurst, Hartkäse, Blätterteig, Keksen, Schokoriegeln und Fertiggerichten enthalten sind. Essen Sie für eine optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren zwei- bis dreimal pro Woche Seefisch, und geizen Sie nicht mit hochwertigen Pflanzenölen. Und, ganz wichtig: Machen Sie öfter einen Ölwechsel in Ihrer Küche! Denn in den verschiedenen Ölen stecken neben den wertvollen Fettsäuren auch sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine, die sich gut ergänzen. Besonders Vitamin E spielt dabei eine bedeutende Rolle: Das hoch antioxidative Vitamin kommt nicht nur unserem Organismus zugute, sondern verhindert auch den schnellen Verderb von Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren – einfach den angebrochenen Flaschen etwas Weizenkeimöl beimischen, der Spitzenreiter an Vitamin E schützt vor Oxidation. Um in den optimalen Genuss aller gesundheitlichen Vorteile zu kommen, sollten Öle ohnehin in kleinen (dunklen!) Flaschen gekauft und schnell verbraucht werden. Übrigens: Je schonender das Öl gewonnen wurde (kaltgepresst, unraffiniert), desto mehr ursprüngliche Power steckt noch drin. Raffinierte Öle halten sich länger, büßen dafür aber an Wirkung ein. Sie sind ideal zum Braten, denn sie verbrennen nicht so leicht wie die Kaltgepressten.

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Frühsport: besser nüchtern trainieren?

Nüchtern zu trainieren fördert zwar die Fettverbrennung, aber das bedeutet noch lange kein Minus auf der Waage

Aufstehen, raus aus dem Bett und ohne Frühstück zum Sport – bringt das was? Wir haben die Antwort …

Um herauszufinden ob nüchtern trainieren den Fettstoffwechsel beeinflusst, untersuchte Professor Hottenrott von der Universität Halle-Wittenberg elf Triathleten beim Radfahren. Mindestens zehn Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme absolvierten diese dabei ein 90-minütiges aerobes Biketraining mit einer Intensität von 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz. nach einem kohlenhydratreichen Frühstück fuhren sie dieselbe Strecke nochmals unter den gleichen Vorgaben. Jeweils 30 Minuten vor und nach dem Radfahren wurden die Laktatkonzentration und der Gehalt der freien Fettsäuren im Blut gemessen.

Ergebnisse des Versuchs „Nüchtern trainieren”

Nach dem Frühstück war die Konzentration der freien Fettsäuren in Ruhe und während des Radfahrens dabei deutlich niedriger als vor dem Frühstück. Demnach lässt sich die Aktivierung des Fettstoffwechsels durchaus von der Nahrungsaufnahme beeinflussen. Besteht ein glykogenarmer – also kohlenhydratarmer – Zustand in der belasteten Muskulatur, wie etwa direkt nach dem Aufstehen, werden vermehrt freie Fettsäuren zur Energiegewinnung genutzt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass dadurch der Kalorienverbrauch erhöht oder sogar schneller abgenommen wird. Sport oder Bewegung bei leerem Magen sorgt lediglich für ein Training des Fettstoffwechsels – die Muskeln lernen die Kohlenhydratreserven zu schonen und leichter auf die Fettreserven zurückzugreifen – dadurch wird die Ausdauerleistungsfähigkeit gesteigert. Es sollte aber auf keinen Fall über einen längeren Zeitraum gehungert und zusätzlich Sport getrieben werden (wie z. B. häufig beim Fasten empfohlen), denn dann wird vermehrt das wertvolle Muskelprotein zur Energiegewinnung herangezogen. Die ideale Möglichkeit für Sportler muskel- und kraftschonend abzunehmen ist ein proteinmodifiziertes Fasten.