Diät-Coach
Ihr Diät-Coach heißt eigentlich Achim, er ist Diplom Ökotrophologe (also Ernährungswissenschaftler), 30 Jahre alt und lebt in Hamburg. Schon als Jugendlicher hatte er mit seinen Kilos zu kämpfen, bis er mit dem Radfahren anfing und mit einer Methode die der 24h-Diät sehr ähnelt, erfolgreich die Pfunde purzeln lies. Heute hat er seine Figur ganz gut im Griff und gibt seine Diät-Erfahrungen gern an Sie weiter. Sein Motto lautet: „yes you can - jeder kann abnehmen, also ran an den Speck"!
Webseite: http://www.24-Stunden-Diaet.de
Beiträge von Diät-Coach
Leichter Abnehmen mit Eiweiß
22. Jan
Eiweiß ist der Joker beim Abnehmen – wer schnell und nachhaltig Gewicht verlieren möchte, sollte deshalb auf eine gute Versorgung achten!
Von Prof. Dr. Michael Hamm
In der Ärzte-Zeitung vom 11. Januar 2012 wird eine aktuelle Studie aus Amerika zitiert, die zum Ergebnis hat, dass ausreichend Protein in der Diät den Ruheumsatz und die Magermasse steigert (G. Bray et al.: Effect of Dietary Protein Content on Weight Gain, Energy Expenditure, and Body Composition During Overeating in: JAMA 2012; 307:86).
Viele aktuelle Studien sowie praktische Erfahrungen aus der Diätberatung belegen, dass ein akzentuiertes Nahrungseiweißangebot im Bereich von 20 bis 25 Prozent der Energiezufuhr das subjektive Gefühl der Sättigung erhöht und das Auftreten von Hungergefühlen verzögert. Bei einer Kalorienrestriktion kann ein höherer Proteingehalt der Kost somit zu einer größeren Compliance und damit auch Bejahung sowie über verschiedene Stoffwechselmechanismen auch zu einem besseren (Langzeit-)Erfolg der jeweiligen Diätmaßnahmen beitragen.
Design your Body mit Protein
In der Praxis führen dagegen strenge Kalorieneinschränkungen und Diäten nach dem Muster „Iss die Hälfte“ zwangsläufig zu einer Proteinminderaufnahme, ebenso die einseitige Bevorzugung von Gemüse und Obst als „Schlankmacher“. Eine solche unzureichende Eiweißzufuhr ist letztlich maßgeblich verantwortlich für den Misserfolg und das Scheitern einer Diätmaßnahme. Beispiele hierfür sind der Jo-Jo-Effekt oder die leidvolle Feststellung: „Ich nehme immer nur dort ab, wo ich es eigentlich gar nicht will.“
Eine weitere Überlegung: Beim Essen sind nicht alle Kalorien gleich, denn obwohl Eiweiß (Protein) und Kohlenhydrate denselben Energiegehalt aufweisen, steht dem Körper bei der Verbrennung von Eiweiß als Energiequelle weniger Energie zur Verfügung als bei der Verwertung von Kohlenhydraten. Wissenschaftler schließen dies aus so genannten thermodynamischen Berechnungen.
Protein erhöht den Energieumsatz
Im Vergleich zu Kohlenhydraten und Fetten sind Proteine im Stoffwechsel die unökonomischten Energielieferanten. Zunächst ist die so genannte „postprandiale Thermogenese“ zu nennen, das heißt die vermehrte Wärmebildung nach dem Essen. Jeder weiß, dass nach der Nahrungsaufnahme die Körpertemperatur steigt und der Körper mehr Wärme abgibt. Die diesem Prozess zugrunde liegende Stoffwechselsteigerung kann mit der Umsetzung, dem Transport und der Speicherung von Nährstoffen im Stoffwechsel erklärt werden. Grundsätzlich entsteht bei allen Stoffwechselprozessen aufgrund des begrenzten Wirkungsgrads Wärme. Die Thermogenese beschreibt also den Energieaufwand, der für die Nahrungsverwertung und -umsetzung erforderlich ist. Sie beträgt etwa zehn Prozent der Gesamtenergieaufnahme.
Im Zusammenhang von Nahrungsaufnahme spricht man auch von der spezifisch dynamischen Wirkung der Nährstoffe. Diese besagt, wie viel Energieverlust ein Nährstoff im Stoffwechsel bewirken kann. Beim Nährstoff Eiweiß ist dieser Effekt am größten, der Proteinstoffwechsel bringt dem Körper also die am wenigsten nutzbare Energie. Insgesamt stellt der Eiweißumsatz eine energetisch aufwändige Prozedur für den Organismus dar. Die nahrungsbedingte Thermogenese hält nach proteinreichen Mahlzeiten etwa doppelt so lange an wie nach kohlenhydrat- und fettbetonten Mahlzeiten mit gleichem Energiegehalt. Sie entspricht immerhin 25 bis 30 Prozent der mit Proteinen aufgenommenen Energiemenge, während es bei Kohlenhydraten sechs bis acht und beim Nahrungsfett lediglich zwei bis drei Prozent sind.
Damit eine proteinbetonte Diät den gewünschten Erfolg hat, muss in der täglichen Ernährungspraxis darauf geachtet werden, dass das Nahrungseiweiß nicht von allzu viel Fett begleitet wird. Darüber gibt die Tabelle rechts Aufschluss.
Gründe zum Abnehmen
20. Jan
Abnehmen bedeutet fitter im Alltag, dazu Gesundheit und ein längeres Leben: Lesen Sie, welche fantastischen Vorteile bereits eine Gewichtsreduktion von fünf Kilo mit sich bringt. Brauchen Sie noch mehr Gründe, um gleich mit der 24-Stunden-Diät abzunehmen?
- Abnehmen und Lebenserwartung: ist um ganze 10 % erhöht
- Abnehmen und Body-Mass-Index (BMI): verringert sich um eine Einheit
- Abnehmen und Blutdruck: sinkt um min. 5 mm Hg
- Abnehmen und Krebsrisiko: um bis zu 20 % vermindert
- Abnehmen und Gelenkbelastung: ist zum Beispiel beim Joggen deutlich geringer
- Abnehmen und Diabetesrisiko: ist um fast 60 % vermindert
- Abnehmen und Nüchternblutzucker: wird um mehr als 20 % gesenkt
- Abnehmen und Lebensqualität: weniger Kurzatmigkeit, Schwitzen und Schwerfälligkeit
- Abnehmen und Cholesterin: gutes HDL wird um 10 % erhöht, schlechtes LDL um 15 % gesenkt
- Abnehmen und Leistungsfähigkeit: nimmt vor allem bei Ausdauersportarten zu
- Abnehmen und Entzündungswerte: können um 40 Prozent gesenkt werden
Richtig gelesen: Dies und noch viel mehr tut sich in und an Ihrem Körper, wenn Sie abnehmen und schlank bleiben. Je ausgeprägter Ihr Übergewicht vorher, desto deutlicher der Effekt. Der einfachste Weg, sich einzuordnen, ist der Body-Mass-Index (BMI): Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Falls die Werte zwischen 18,5 und 25 liegen, ist alles okay – Sie sind im optimalen Gewichtsbereich. Ab 25 aufwärts steigt das gesundheitliche Risiko; jeder, der sich in diesem Bereich befindet, profitiert vom Abnehmen. Ab 30 spricht man von starkem Übergewicht (Adipositas). Hier ist dringend ärztliche Hilfe angeraten. Einen weiteren Anhaltspunkt zur Risikoabschätzung liefert der Bauchumfang (über dem Nabel messen!). Mehr als 88 Zentimeter bei Frauen und 102 bei Männern bedeuten ein erhöhtes Gesundheitsrisiko – mit jedem Kilo, dass Sie mit der 24-Stunden-Diät abnehmen, sinkt auch die Gefahr (Quelle: Prof. Dr. Stephan Jacob).
Sie brauchen noch mehr Tipps zu diesem Thema? Dann lesen Sie auch unsere Tipps zum Abnehmen und unsere Tipps gegen Heißhunger!
Leichter abnehmen mit der Anstatt-Diät?
24. Jul
Iss dies, nicht das – so soll man mit der neuen Anstatt-Diät Kalorien sparen und abnehmen. Hier lesen Sie, was sich außerdem hinter der neuen Diätmethode verbirgt …
Von Prof. Dr. Michael Hamm
Viele Schlankheitsdiäten scheitern, weil sie einfach nicht alltagstauglich sind. Rigide Kontrolle und Essverbote sind dabei ebenso wenig hilfreich wie komplizierte (Trenn-) Kostvorschriften. Damit sind sowohl Diätabbrüche als auch das schlechte Gewissen vorprogrammiert, wenn man die strengen Vorschriften im Ernährungsalltag nicht einhalten kann. Je weiter die Diät von der gewohnten Ernährung abweicht, desto größer ist die Abbruchrate und Rückfallgefahr. Umso mehr drohen auch Verzichtgefühl und Genussverlust. Deshalb muss jede auf Dauer erfolgreiche Diätstrategie mit der Selbstbeobachtung des eigenen Essverhaltens beginnen.
Abnehmen mit dem Notiz-Trick
Schon vor Jahren hieß es: „Die billigste Diät ist ein Schreibstift und ein Blatt Papier“. Bereits das ehrliche Aufschreiben aller von morgens bis abends verzehrten Lebensmittel einschließlich Getränke führt einem schwarz auf weiß vor Augen, was man im Tagesverlauf so alles (meist auch nebenbei) konsumiert. Durch das Bewusstmachen der eigenen Ernährung werden schnell kleinere und größere Schwachstellen im eigenen Essverhalten entlarvt. Oft führt allein das sorgfältige Notieren zur erwünschten Verhaltensänderung. Schließlich ist meistens nicht fehlendes Ernährungswissen Schuld am Übergewicht sondern die Alltagsroutine.
Achtung Diätfalle
Geraten Sie aber jetzt nach Ihrer Selbsterkenntnis bezüglich Ihrer Essgewohnheiten nicht in die Diätfalle Nr. 1: „Alles wird anders – und das sofort“. Solch einen Diätperfektionismus kann kaum jemand lange durchhalten. Schauen Sie Ihr Ernährungstagebuch durch und fangen Sie mit einfachen Veränderungen an. Später können Sie sich langsam steigern. Das Veränderungsprinzip, das von Ihren eigenen Geschmacksgewohnheiten ausgeht, heißt: „anstatt“ „besser“. Und das kann auf vielen Ebenen beginnen – etwa beim Einkauf, in der Küche oder am Arbeitsplatz. Eine besondere effiziente Maßnahme ist der Austausch von zucker-/energiereichen Getränken durch Light-Varianten oder auch das Mischen von Säften mit viel (Mineral-)Wasser. Über Getränke nimmt man rasch relativ viele Kalorien auf ohne den Sättigungseffekt „fester“ Speisen. Ebenso wirksam ist der Austausch fettreicher Wurst- und Käsesorten durch entsprechend fettärmere Varianten oder der Austausch von Streichfett durch mageren Frischkäse, Tomatenmark, Paprikapaste, Senf etc. Statt Sahnequark schmeckt auch Magerquark mit etwas Mineralwasser angerührt cremig und ist obendrein um ein Vielfaches leichter. Salat- und Bratöl sollte stets mit dem Teelöffel dosiert und nicht einfach aus der Flasche dazu gegeben werden. Eine Vinaigrette zum Salat kann mit Gemüsebrühe „gestreckt“ werden. Anstatt Öl und Fett kann man ohne Fettzusatz in einer beschichteten Pfanne braten oder im Backofen fettsparend garen oder grillen.
Clever getauscht ist halb gewonnen
Ein wichtiges Austauschprinzip der Anstatt-Diät besteht auch in der Veränderung der anteiligen Portionsgrößen bei einer Mahlzeit. Stärkehaltige Beilagen wie Kartoffeln, Reis und Nudeln können gedrittelt und die Gemüseportion verdoppelt werden. Dadurch sinkt die Energiedichte der Mahlzeit und die Vitamin- und Mineralstoffdichte steigt. Weiß- und Mischbrote sollten gegen länger anhaltend sättigende Vollkornbrote („Korn an Korn“) ausgetauscht werden. Das gilt ebenso beim Austausch von gezuckerten Cornflakes gegen kernige Vollkornhaferflocken oder von Schokomüsli gegen Früchtemüsli. Manchmal ist auch Selbermachen besser als nur Fertigprodukte einzukaufen. In ein selbstgemachtes Müsli aus Vollkornhaferflocken, frischem Obst der Jahreszeit und einem fettarmen Milchprodukt braucht kein Zuckerzusatz.
Anstatt Gebäck lieber ein Käse-/Oliven-Snack
Für Zwischendurch empfehlen sich statt Kuchen, Gebäck und Süßigkeiten besser Snacks wie 2-3 Käsewürfel, ein paar Oliven oder eine kleine Handvoll Nüsse – am besten selbst aus der Schale geknackt. Essen Sie lieber „grob“ als „fein“. Der höhere Kauaufwand verlangsamt die Essgeschwindigkeit und erleichtert damit die Registrierung des Sättigungsgefühls. Das „Anstatt-Prinzip“ lässt sich natürlich auch auf den Bewegungsbereich übertragen, der ja für das erfolgreiche Gewichtsmanagement ebenso wichtig ist wie das tägliche Essen und Trinken. Sie kennen solche Tipps wie: „Anstatt Aufzug oder Rolltreppe selbst die Treppenstufen steigen“. Übrigens: Es zählt jede körperliche Aktivierung und Bewegung im Alltag und Beruf anstatt der ständig zunehmenden Sitzzeiten und nicht nur das bewusst durchgeführte Sportprogramm! Eigene Fantasie ist in beiden Bereichen erwünscht. Starten Sie jetzt mit Ihren persönlichen „Anstatt“-Vorsätzen – am besten direkt im Anschluss an die innovative, effiziente und wissenschaftlich geprüfte 24-Stunden-Diät. So nehmen Sie die Motivation durch den raschen Anfangserfolg mit in Ihren Alltag. Damit wird die „Anstatt-Diät“ zum langfristigen Erfolgspartner Ihrer 24-Stunden-Diät.
Kalorienbomben machen weniger satt!
27. Apr
Gerade Übergewichtige bevorzugen oft energiedichte, also kalorienkonzentrierte Nahrung zur Befriedigung ihres Hungers – Männer eher Fettreiches und Deftiges, Frauen dagegen meist Süßes wie figurschädliche Stärke-Fett-Zuckerkombinationen (Gebäck, Kuchen oder Schokolade). ABER: Lebensmittel, die pro Gramm am meisten Kalorien – also die höchste Energiedichte – aufweisen, sättigen leider am schlechtesten.
Von Prof. Dr. Michael Hamm
Übergewicht und seine Folgen treten vor allem in Ländern auf, in denen die Bevölkerung statt natürlicher Sattmacher mit hohem Nahrungsvolumen immer mehr sehr energiedichte Nahrung und Fast Food verzehrt. In den industrialisierten Ländern entfernen sich die Menschen beim täglichen Essen zunehmend von der idealen Kaloriendosis auf das Volumen bezogen. Manche Fast Food-Mahlzeit deckt aufgrund ihrer hohen Energiedichte bereits die Hälfte der täglich benötigten Kalorien!
Während Schokolade, Tiefkühlpizza, Bratwurst mit Pommes frites, Sahnetorte oder Croissants das zwei- bis dreifache der noch akzeptablen Energiedichte der Durchschnittskost ausmachen, haben Gemüse, Salate und wasserreiche Früchte einen gewünsten Verdrängungseffekt hinsichtlich der Gesamtenergiedichte der Kost. Wer also reichlich Grünzeug, buntes Gemüse und Obst genießt, verdrängt damit den Verzehr energiedichter Lebensmittel – insbesondere auch fetthaltiger und stärkehaltiger Lebensmittel. Der hohe Ballaststoff- und Wassergehalt trägt zur Magenfüllung und längeren Sättigung bei. Auch ein moderater Verzehr von kernigen Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten verbessert das Ernährungsmuster der gesamten Kost.
Die Sättigung wird noch erhöht, wenn Gemüsen & Co. durch eiweißreiche Lebensmittel wie fettarmes Fleisch, Fisch und fettarme Milchprodukte ergänzt werden, die ebenfalls eine niedrige Energiedichte auweisen. Proteinbetonung in Kombination mit geringer Energiedichte ist auch das Grundprinzip bei der Lebensmittelauswahl der 24-Stunden-Diät sowohl in der Akut-Abnehmphase als auch zur dauerhaften Haltung des Diäterfolgs. Reichlich Wasser trinken ist beim Aktivprogramm ohnehin Pflicht und trägt zusätzlich zur erwünschten Senkung der Energiedichte der Gesamtkost bei.
Geschafft: Fett weg mit der 24h-Diät!
07. Apr

Um einige Kilos erleichtert: Die glücklichen Teilnehmer des 24-Stunden-Diät-Programms in Nienburg. „Es hat uns allen riesigen Spass gemacht"
Schnell Abnehmen und noch Spass dabei: Beim ersten 24-Stunden-Diät-Kurs in Nienburg, kamen die Teilnehmer unter Anleitung der ausgebildeten Sporttrainerinnen und 24-Stunden-Diät-Coaches Martina Waeber-Linnenbrügger und Ilke Kahl (dieFITMACHER) ihrem Wunschgewicht schon nach kurzer Zeit einen riesen Schritt näher.
Die Ergebnisse der Teilnehmer nach 24 Stunden:
• Lena: -2 kg und -2 cm Bauchumpfang
• Thomas: -300 g und -2 cm Bauchumpfang
• Ulrike: -1 kg und -0,5 cm Bauchumpfang
• Lianne: -2 kg und -3 cm Bauchumpfang
• Maria: -2,5 kg und -2 cm Bauchumpfang
• Silke: -400 g und -1 cm Bauchumfang
• Alfred: -3,5 kg und -5 cm Bauchumpfang
• Andreas: -3,4 kg und -3 cm Bauchumpfang
Das 24-Stunden-Diät Team gratuliert allen Teilnehmern zum tollen Gewichtserfolg!
Mehr essen, weniger wiegen!
07. Apr
Wer zu denjenigen gehört, die von sich sagen „Ich esse eigentlich kaum etwas und werde trotzdem nicht schlank”, sollte ab sofort mehr essen! Mehr essen, weniger wiegen? Zugegeben, das klingt nach einem weiteren der vielen unseriösen Diätversprechen. Doch hinter dieser Aussage stecken zwei fundierte wissenschaftliche Konzepte: Das Volumetric-Prinzip aus den USA und das deutsche Konzept der Energiedichte. Letzteres wird vom Ernährungsmediziner Prof. Dr. Volker Schusdziarra aus München entwickelt.
Von Prof. Dr. M. Hamm
Ansatzpunkt beider Strategien ist die Erkenntnis, dass wir auf Dauer nur schlank werden und schlank bleiben können, wenn wir uns satt essen (dürfen). Nichts ist dem Diäterfolg abträglicher als das unangenehme Gefühl des Hungers und sicherlich auch einer der Hauptgründe für einen Diätabbruch. Sich mit Miniportionen auf dem Teller begnügen zu müssen, ist für die meisten Abnehmwilligen besonders frustrierend. Einfach weniger zu essen um weniger zu wiegen oder die Anwendung des FdH-Prinzips sind für den Diäterfolg kontraproduktiv.
Wie viel besser klingt da die Aufforderung, zukünftig nicht weniger sondern mehr zu essen. Wissenschaftlicher Hintergrund für die Einladung zum Mehressen ist die Tatsache, dass Sättigungssignale beim Menschen akut durch Füllung und Dehnung des Magens aktiviert werden. Mehr als der Kaloriengehalt beeinflusst die Menge des Essens, als das Nahrungsvolumen, unsere Nahrungsaufnahme. Lebensmittel, die durch einen hohen Wasser- und/oder Ballaststoff-Gehalt ein großes Volumen bei gleichzeitiger niedriger Energiedichte (Kalorien) aufweisen, sättigen dabei besser als solche mit einer hohen Energiedichte, d. h. so genannten konzentrierten Kalorien. Neueste wissenschaftliche Studien belegen, dass für einen schlanken Essstil die Energiedichte eine große Rolle spielt.
Tipps gegen Heisshunger
16. Mrz
Wir verraten Ihnen die besten Tipps und Tricks, die wirklich sofort gegen Heißhunger helfen!
Heißhunger-Falle 1: Appetit
Schon beim Duft von frischem Kuchen geht’s rund in unserem Gehirn, genauer im Hypothalamus. Folge: Das Wasser läuft uns im Mund zusammen, und wir kriegen Heißhunger – genau auf diesen Kuchen. Die Anregung des Appetits kann durch äußere Faktoren (etwa Duft, Optik) oder innere (Wunsch nach Belohnung) erfolgen, selbst wenn de Magen gefüllt ist. Tipps gegen Heißhunger: Sollten Sie gar nicht widerstehen können, gönnen Sie sich ein kleines (!) Stück und genießen Sie es bewusst.
Heißhunger-Falle 2: Psyche
Allzu häufig versuchen wir, unsere Stimmungslage über Essen zu korrigieren. Das heißt: Bei Stress, aber auch bei Langeweile greifen wir zu süßen oder fettigen Snacks. Wir gewöhnen uns daran mit der Folge, dass wir zu oft und zu viel einfach so nebenbei – also letztlich unkontrolliert – konsumieren. Tipps gegen Heißhunger: Zu den Mahlzeiten statt essen, dann fallen Fressattacken kleiner aus. Außerdem: Auch die kleinen Sünden ritualisieren, also zu festen Zeiten den Riegel Schokolade einplanen. UND GANZ WICHTIG: VERBOTE SIND VERBOTEN!
Heißhunger-Falle 3: Diäten
Jeder zweite Deutsche hat mindestens eine Diät ausprobiert, rund 80 Prozent nur mit mäßigem Erfolg. Der häufigste Grund: Die Diät ist nicht dem jeweiligen Esstyp angepasst. So macht es keinen Sinn, dem Fleischliebhaber eine Gemüsediät zu verordnen. Persönliche Vorlieben müssen berücksichtigt werden, denn eine zu rigide Kontrolle frustriert und führt fast zwangsläufig zu Fressattacken. Tipps gegen Heißhunger: eine flexible Ernährung, die Verbote verbietet und „Sünden” in Maßen erlaubt.
Heißhunger-Falle 4: Zucker
Ein wichtiger Gradmesser für unseren Hunger ist der Blutzuckerspiegel, Sinkt er zu tief, „müssen” wir essen. Ein Problem sind sehr süße Lebensmittel. Damit der Blutzucker nicht zu stark steigt, schüttet die Bauchspeicheldrüse viel Insulin aus, das den Zucker verarbeitet. Oft sinkt der Blutzucker nun jedoch unter Normalniveau. Folge: Heißhunger! Tipps gegen Heißhunger: Mahlzeiten mit komplexen Kohlenhydraten (Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Vollkorn) und ein kleines Dessert. So hält der Körper die Balance.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihr Wunsch-Gewicht auf Dauer halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Gesund Fasten
10. Mrz
Fasten, Saft-Fasten, Molke-Fasten, Heil-Fasten, Entschlacken, Fasten-Wandern,
Buchinger-Fasten und Null-Diäten. Warum Fasten nicht schlank, sondern dick macht und wie Sie es Ihrer Gesundheit zuliebe, besser machen sollten!
Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. warnt nachdrücklich vor unkontrolliertem Fasten, Nulldiät oder Heil-Fasten. Diese Außenseiterkostformen schädigen den Organismus und könnten in Einzelfällen sogar zum Tode führen. Sie sind zur Gewichtsbekämpfung völlig ungeeignet. Für den Organismus bedeutet eine Nullkalorienzufuhr oder eine Energiezufuhr unter 800 Kilokalorien einen bedrohlichen Notstand, der mit dem Abbau von Muskulatur, auch des Herzmuskels, endet. Der menschliche Körper benötigt Energie in Form von Nahrung, um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Bleibt die Energieversorgung aus, beispielsweise während des Fastens, greift der Organismus zunächst auf seine Kohlenhydratspeicher (aus der Muskulatur) zurück. Dieser Speicher ist meist nach 24 bis 48 Stunden, spätestens aber nach dreitägigem Fasten erschöpft. Daraufhin wird die benötigte Energie durch körpereigene Proteine bereitgestellt. Erst dann baut der Körper Fett ab. Unter dem Begriff Fasten werden unterschiedliche Vorgehensweisen zusammengefasst. Man kann zwischen einer Nulldiät, dem Heil- und Saft-Fasten sowie dem modifizierten Fasten unter Einsatz von Proteinkonzentraten, die mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind, unterscheiden.
Der Fasten-Stoffwechsel
Jetzt wird’s etwas kompliziert aber interessant: Während des Fastens greift der Körper zu Herstellung von Zucker (Gluconeogenese) auf glucoplastische Aminosäuren zurück – also solche, die er nicht selbst herstellen kann und somit mit der Nahrung aufnehmen muss und weil beim Fasten keine Nahrung aufgenommen wird, nutzt er dafür primär die eigene Muskulatur.
Das ist für eine gesteigerte Proteolyse im Muskelgewebe und die Abgabe von Aminosäuren an das Blut nötig. Erst zuletzt greift der Körper auf die Fettreserven zurück, um dem Organismus während der Fastenzeit genügend Energie bereit zu stellen. Parallel dazu erfolgt weiterhin eine Mobilisierung von Eiweiß aus der Muskulatur.
Zu Beginn einer Fasten-Periode liegt der Abbau von körpereigenem Protein bei 75 Gramm pro Tag – eine unglaublich hohe Menge. Damit der menschliche Organismus eine längere Fasten-Periode überleben kann, verfügt er über Anpassungsmechanismen, die zu einer Verminderung des Proteinverlustes führen. Nach einer Fasten-Periode von mehr als zwei Wochen reduziert sich die Stickstoffausscheidung über den Urin um 30 bis 50 Prozent des Ausgangswertes, was auf einen Abbau von körpereigenem Protein zwischen 25 und 38 Gramm pro Tag schließen lässt. Bei andauerndem Fasten über fünf bis sechs Wochen hinweg wird immer noch 20 Gramm körpereigenes Protein pro Tag aus der Muskulatur als Energiequelle vom menschlichen Organismus herangezogen.
Entschlackung, Entgiftung und Jo-Jo-Effekt beim Fasten
Die Begriffe „Entschlackung“ und „Entgiftung“, die u. a. neben der Senkung des Körpergewichts als Hauptmotive für Fastenkuren angegeben werden, sind wissenschaftlich nicht haltbar. Der Begriff „Entschlackung“ ist eine Metapher und hat keine wissenschaftliche Grundlage. Der Duden erklärt Schlacke mit „Rückstand beim Verbrennen, besonders von Koks“. Im menschlichen Körper fallen keine Schlacken an. Die aus den Nahrungsbestandteilen entstehenden Abbauprodukte werden normalerweise durch den Organismus ausgeschieden. Eine Anhäufung unerwünschter, toxischer Endprodukte des Metabolismus tritt unter physiologischen Bedingungen nicht ein. Es kommt zwar zur Gewichtsreduktion durch die fehlende Ernährung, gleichzeitig sinkt aber der Ruhe-Nüchtern-Umsatz und damit erhöht sich die energetische Effizienz des Stoffwechsels. Eine Rückkehr zur habituellen Energiezufuhr ist mit einem Wiederanstieg des Körpergewicht zumeist auf Werte oberhalb des Ausgangsgewichts vor der Fasten-Kur verbunden, was als Jo-Jo-Effekt bezeichnet wird. Grundsätzlich sollten Fasten-Kuren, insbesondere bei längerer Dauer, nur unter stationären Bedingungen erfolgen und eine Zeitdauer von maximal 100 Tagen nicht überschreiten. Fasten und Heil-Fasten ist der direkte Weg in den Jo-Jo-Effekt. Ernährungsmedizinisch betrachtet ist eine Fasten-Kur nur für völlig gesunde Menschen kurzfristig über 3-5 Tage geeignet.
Wer auf keinen Fall fasten sollte!
Eine absolute Kontraindikation für eine Fastenkur stellen Schwangerschaft, Stillzeit, psychische Störungen und Krankheiten der Leber, Herz und Nieren dar. Krebskranke oder Menschen, die unter einer Anämie leiden, dürfen ebenfalls unter keinen Umständen fasten. Auch Diabetiker, Kinder und Jugendliche, Senioren, vor allem aber geschwächte oder chronisch kranke Menschen nehmen gesundheitlichen Schaden durch Fasten. Außerdem sollte bei akuten Infekten, Elektrolytstörungen, Vitaminmangelzuständen, Schlaganfall sowie Infektionskrankheiten Fasten vermieden werden.
Nebenwirkungen von Fasten-Kuren
Fasten kann zu verschiedenen Komplikationen führen. Bei totalem Fasten sind Todesfälle dokumentiert. Man konnte Veränderungen am Herzmuskel feststellen, die möglicherweise durch den extremen Eiweißmangel hervorgerufen wurden. Eine sehr niedrige Energiezufuhr kann zu Herzrhythmusstörungen mit plötzlichem Herztod führen. Weitere Komplikationen bzw. Nebenwirkungen sind Kreislaufregulationsstörungen, Reduktion der Leistungsfähigkeit und des Grundumsatzes, Hypotonie, Durchblutungsstörungen, Ketoazidose, Nierensteine bis hin zum Nierenversagen, Übelkeit und Erbrechen. Die Nutzung von freien Fettsäuren zur Energiebereitstellung durch den Körper führt zur Bildung von Ketonkörpern. Bei der Ausscheidung von Ketonkörpern über die Niere wird die Harnsäureausscheidung gehemmt und es kommt zum Anstieg der Harnsäurekonzentration im Serum. Diese Erhöhung kann bei bestehender Gicht zum Gichtanfall führen.
Intelligent und richtig Fasten zum Abnehmen
Zum Abnehmen ist herkömmliches Fasten ungeeignet. Gut geeignet ist hingegen proteinmodifiziertes Fasten. Es ist eine aus ernährungsmedizinischer Sicht einwandfreie Variante des Fastens, die den negativen Folgen einer totalen Fastenkur wie Abbau des körpereigenen Proteins, also Muskulatur, aufgrund des Eiweißmangels entgegenwirkt. Insbesondere ärztlich durchgeführte und wissenschaftlich evaluierte Abnehm-Programme wie proteinmodifizierte Diäten aus der Apotheke oder Reformhaus die der Diätverordnung 14a entsprechen. Dabei erfolgt ein schrittweiser Übergang zu einer kalorienreduzierten, ballaststoffreichen aber fettarmen Mischkost. Proteinmodifiziertes Fasten ist auch unter den Begriffen proteinsubstituiertes und protein-sparendes modifiziertes Fasten bekannt. Das bedeutet, dem Körper wird eine bestimmte Energie- und Proteinmenge pro Tag zugeführt. Als Indikationen beschreibt der ehemalige Präsident der Deutschen Adipositas Gesellschaft Prof. Dr. Alfred Wirth, die Notwendigkeit einer raschen Gewichtsreduktion vor Operationen sowie die rasche Behebung von Gesundheitsstörungen und das Scheitern einer energie- beziehungsweise fettreduzierten Kost. Ursprünglich handelte es sich bei proteinmodifiziertem fasten um eine Very-low-calorie-diet (sehr kalorienarme Diät) mit weniger als 700 Kilokalorien. Es wurde erstmalig in der Universitätsklinik Ulm von Herrn Universitätsprofessor Dr. Ditschuneit als Ulmer Trunk sowie in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik von Herrn Universitätsprofessor Dr. Hanefeld entwickelt und ernährungswissenschaftlich sowie ernährungsmedizinisch in Studien als hochwirksam beschrieben. Inzwischen wird proteinmodifiziertes Fasten weltweit erfolgreich bei Übergewicht angewendet. Heute kann das proteinmodifizierte Fasten mit Hilfe von Formuladiäten durchgeführt werden. Diese sind in Apotheken oder Reformhäusern zu beziehen und müssen der Diätverordnung 14a entsprechen. Dabei kommen Eiweißpräparate zum Einsatz, die als Tagesenergie 800 bis 1200 Kilokalorien liefern. Sie erhalten neben biologisch hochwertigem Protein auch Kohlenhydrate, essenzielle Fettsäuren Vitamine und Mineralstoffe sowie sättigende Ballaststoffe. Es sind diätetische Lebensmittel zur Gewichtsreduktion, deren Zusammensetzung in der deutschen Diätverordnung (§ 14a/b) festgelegt war und nun durch die entsprechende Richtlinien der Europäischen Union geregelt wird. Formuladiäten zur Gewichtsreduktion, die in Apotheken und im Rahmen ärztlich geleiter, strukturierter Adipositasprogramme erhältlich sind, enthalten als Tagesration 50 Gramm Protein, 90 Gramm Kohlenhydrate, 10 Gramm Fett und 7 Gramm Linolsäure. Insgesamt werden bei einer Formuladiät pro Tag 800 bis 1200 Kilokalorien beziehungsweise 400 Kilokalorien pro Mahlzeit nicht überschritten.
Positive Wirkungen von proteinmodifiziertem Fasten auf den Körper
Nationale und internationale Studien weisen nach, dass Proteinmodifiziertes Fasten einen relativ raschen Verlust von Fettgewebe bei bestmöglicher Erhaltung der Muskulatur ermöglicht. Dadurch sinkt der Ruhe-Nüchtern-Umsatz und der Jo-Jo-Effekt ist eingeschränkt oder bleibt sogar aus. Das proteinmodifizierte Fasten verbessert im Gegensatz zum Fasten oder Heil-Fasten das Fett-Muskel-Verhältnis deutlich und senkt damit die Krankheitsrisiken. Bei den letzt genannten Methoden bleibt das Fett weitgehend unberührt, das Fett-Muskel-Verhältnis verschlechtert sich und das Herzinfarkt-, Schlaganfall- sowie Diabesesrisiko steigt. Muskulatur ist stoffwechselaktiv und verbraucht Energie, Fettgewebe dagegen kaum. Zudem erhöht die hormonelle Aktivität des Fettgewebes die hormonelle Aktivität des Fettgewebes die Krankheitsrisiken. Es ist notwendig, Muskeln zu erhalten, langfristig zu stärken und Fett abzubauen. Dazu tragen proteinmodifiziertes Fasten und Bewegung bei.
Hoher Fettverlust beim proteinmodifizierten Fasten
Eine Studie berichtet von einem mittleren Gewichtsverlsut von 11 bis 14 Kilogramm innerhalb einer 4-Wochen-Kur. Die tägliche Gewichtsabnahme bei modifiziertem Fasten unterscheidet sich nicht von der bei Nulldiät. Der Fettverlust bei modifiziertem Fasten ist der höchste bei bekannten energiereduzierten Diäten. Im Vergleich zu totalem Fasten ist der Fettverlust bei modifiziertem Fasten annähernd doppelt so hoch. Bei proteinmodifiziertem fasten wurde 79 Prozent Fettgewebe abgebaut und mit drei Prozent nur eine geringe Menge körpereigenes Protein. Das Fett-Muskel-Verhältnis verbessert sich deutlich. Das Stickstoff-Gleichgewicht wurde bereits nach drei Wochen erreicht, das heißt, die zugeführte Proteinmenge ist gleich der Proteinmenge, die der Körper abbaut. Dies verhindert schwerwiegende Folgen, die bei höherem Proteinverlust auftreten. Eine weitere Studie hat die Stickstoffbilanzen von modifiziertem Fasten und totalem Fasten miteinander verglichen. Das Ergebnis zeigte bei modifiziertem Fasten zwar eine negative Stickstoffbilanz nach vier Wochen – der Proteinverlust betrug mit 442 Gramm jedoch nur ein Drittel im Vergleich zum Proteinverlust bei totalem Fasten. Da sich die Stickstoffbilanz bei proteinmodifiziertem Fasten nach drei Wochen stabilisiert, ist diese Fastenform auch für längere Perioden als vier Wochen geeignet, totales Fasten hingegen nicht. Mit biologisch hochwertigem Protein lässt sich eine ausgeglichene Stickstoffbilanz erzielen. Die Stickstoffbilanz bei Formuladiäten ist günstiger als bei einer Mischkost mit der gleichen Kalorienzufuhr pro Tag. Bei einer Formuladiät mit 700 Kilokalorien wird innerhalb von 4 Wochen 169 Gramm körpereigenes Protein abgebaut, bei einer Mischkost mit 700 Kilokalorien sind es dagegen 386 Gramm Protein.
Fasten-Fazit
Das heute häufig praktizierte Fasten zur Gewichtsreduktion schadet der Gesundheit und ist zur Erfüllung seines Zwecks gänzlich ungeeignet. Eine Nulldiät oder eine Fasten-Kur ohne Energiezufuhr bedeutet für den Organismus eine lebensgefährliche Bedrohung. Wer dem Körper länger als fünf Tage keine Energie und Protein zu Verfügung stellt, betreibt Raubau am eigenen Körper. Das proteinmodifizierte Fasten ist nur dann umstritten, wenn anschließend keine Ernährungsumstellung erfolgt und die alten Ernährungsgewohnheiten, die bereits zum Übergewicht geführt haben, weiter beibehalten werden. Durch den geringen Verlust von Körperprotein und dem hohen Verlust von Fettgewebe stellt das proteinmodifizierte Fasten eine besonders effektive und sichere Therapie von Übergewicht dar (Quelle: modifiziert nach Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik Nr.1).
Unser Tipp zum Thema: Die 24-Stunden-Diät ist ein Komplettprogramm, das den Ansprüchen vom gesunden Fasten entspricht. Mit der 24-Stunden-Diät kann ein schneller Gewichtsverlust erreicht werden, mit einem maximal möglichen Fettabbau bei gleichzeitig extrem geringem Muskelabbau. Im Anschluss an die Gewichtsabnahme liefert die 24h-Diät ein Programm, wie der Gewichtsverlust auf Dauer gehalten werden kann.
Fitness-Profis präsentieren die 24-Stunden-Diät
16. Feb
Die ausgebildeteten Sporttrainerinnen Ilke Kahl und Martina Waeber-Linnenbrügger (dieFITMACHER) haben die 24-Stunden-Diät bereits mehrfach erfolgreich getestet. Sie waren von den Ergebnissen ihrer Teilnehmer so begeistert, dass sie die 24-Stunden-Diät jetzt in ihren Kursplan integrieren und Coachings zur Diät-Methode anbieten.
Die FITMACHER: „Als begeisterte Fitnesstrainerinnen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, unseren Kunden dabei behilflich zu sein herauszufinden, welche Sportart ihnen richtig Spaß macht. Viele von Ihnen üben beruflich eine überwiegend sitzende Tätigkeit aus, haben die üblichen Beschwerden wie Rücken- und Knieschmerzen und allgemeine Verspannungen. Hinzu kommt das ein oder andere Kilo zuviel auf der Waage. Als wir die 24-Stunden-Diät kennengelernt haben, waren wir gleich begeistert, da diese zu einem gesunden und schnellen Erfolg führt und somit einen enormen Motivationsschub garantiert. Wir bieten auch da ein dosierbares Training für jeden an und erreichen so viele, die sich alleine zu Bewegung und gesunder Ernährunsgweise nicht aufraffen können. Viele genießen es, sich mal wieder so richtig auszupowern und zu erleben, daß eine anschließende ausgewogene Ernährung, die bei der 24-Stunden-Diät in vielen Rezepten zu finden ist, sehr lecker und sättigend ist. Schon viele unserer Kursteilnehmer haben so schon beachtliche Erfolge erzielt und den Einstieg in eine gesündere und figurbewusste Lebensweise geschafft. Deshalb haben wir uns entschieden mit dem Team der 24-Stunden-Diät zu kooperieren und die Methode als Abnehm-Programm in unseren Kursplan zu integrieren. Außerdem bieten wir zukünftig Sportvereinen, Firmen und Fitnessstudios ein professionelles Coaching zur 24-Stunden-Diät an”.
Weitere Infos und Anfragen zu 24-Stunden-Diät-Kursen oder zum Coaching-Programm für Sport- und Fitnesstrainer finden Sie unter www.diefitmacher.com.
Wir wünschen Ihnen einen super Figurerfolg mit der 24-Stunden-Diät – Ihre Fitmacher Ilke und Martina.
Wichtiger Hinweis: Sie möchten das geschützte Konzept der 24-Stunden-Diät in Ihre Ernährungs- und Diätberatung einbeziehen, als Kurs in Ihrem Fitnessstudio anbieten, gewerblich nutzen oder einzelne Inhalte weiterverbreiten? Dann kontaktieren Sie uns bitte. Wir werden sicher einen Weg für eine Zusammenarbeit finden. Bitte beachten Sie, dass sie Nutzung oder Vervielfältigung des Konzeptes (auch einzelner Inhalte) ohne die Zustimmung und Nennung der Urheber unzulässig ist.
Neue Studie: Eiweiß killt den Jojo-Effekt
14. Feb
Eine proteinbetonte Ernährung mit weniger kohlenhydratreichen Sättigungsbeilagen und Süßigkeiten ist das beste Rezept nicht nur zum Abnehmen sondern auch zum Halten des Gewichtserfolgs – wie jetzt eine Studie beweist. Das ist auch ein Grundprinzip der 24-Stunden-Diät! (Von Prof. Dr. Michael Hamm)
In der bisher umfangreichsten Diätstudie überhaupt – der so genannten Diogenes-Studie – wurde der Einfluss von Nährstoffverteilung und Zusammensetzung der Ernährung auf die bekanntlich besonders schwierige Zeit nach einer erfolgreichen Gewichtsabnahme bei 773 Diätteilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Dabei variierte die Ernährung im Proteingehalt und im glykämischen Index als Maß für den Blutzuckeranstieg nach dem Kohlenhydratverzehr. Stärkereiche Lebensmittel wie Weißbrot, Kartoffelbrei oder Reis erhöhten den Blutzucker stark, während Gemüse, kernige Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte ihn nur maßvoll anteigen lassen. Letzteres wirkt sich günstig auf die Regulation von Hunger und Sättigung sowie die Fettverbrennung aus.
Schneller schlank mit Fisch, Fleisch, Milchprodukten und Co.
Das Ergebnis war eindeutig: Eine optimale Ernährung, um abzunehmen und vor allem um das Gewicht langfristig zu halten, besteht demzufolge aus Fisch, magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Sojaprodukten ohne die üblichen großen Portionen der stärkehaltigen Sättigungsbeilagen. An deren Stelle sollten die vorteilhaften Eiweißlieferanten besser mit reichlich Gemüse und Salat verzehrt werden. Die Kombination aus einem erhöhten Eiweißgehalt (etwa 25 Prozent der Kalorien gegenüber durchschnittlich 13 Energieprozent) und einem niedrigen glykämischen Index kann aus Sicht der Ende 2010 im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlichten und von der EU geförderten Studie als erfolgversprechend für die Haltung des Gewichtserfolgs wissenschaftlich bestätigt werden. Besonders aufschlussreich ist auch, dass es in der Gruppe mit mehr Eiweiß weniger Diätabbrecher als bei den Teilnehmern mit wenig Eiweiß gab. Eiweißbetontes Essen ist also offensichtlich besser in der Lage, das erneute Ansetzen unerwünschter Pfunde zu vermeiden und das ganz besonders, wenn auch der Kohlenhydratverzehr bewusst gestaltet wird.
Mehr Infos zum Thema „Abnehmen ohne Jojo-Effekt” lesen Sie hier
QUELLE: Larsen, T. M. et al.: Diets with High or Low Protein Content and Glycemic Index for Weight-Loss Maintenance. N. Engl. J. Med. (2010) 363:1202-2113
Abnehmen ohne Jojo-Effekt
01. Feb
Haben Sie auch genug von dem lästigen Fettpölsterchen, die sich nach einer Diät gerne doppelt so stark auf die Hüften setzen? Dann haben wir hier genau das Richtige für Sie: Wir zeigen Ihnen, wie man mit der richtigen Strategie ohne Jojo-Effekt abnimmt.
Von Prof. Dr. Michael Hamm
Je strenger und je länger eine Diät ist, desto mehr aktiviert der Körper seine Verteidigungsmechanismen gegen einen Angriff auf seine Energiereserven. Er schränkt seinen Energieverbrauch ein, indem Schilddrüsenfunktion und Grundumsatz abnehmen. Besonders nachteilig erweist sich dabei der diätbedingte Muskelabbau infolge falscher Diätzusammensetzung und allzu strenger Kalorienbeschränkung, vor allem aber zu wenig Eiweiß in der Reduktionsdiät und gleichzeitig mangelnde Bewegung. Dabei ist die Muskulatur unsere eigentliche stoffwechselaktive Substanz zur Verbrennung von Kalorien! Deshalb muss das oberste Ziel jedes auf Dauer erfolgreichen Gewichtsmanagements die Gewichtsabnahme und der Fettabbau ohne Verlust von Muskulatur sein. Dies gelingt nur durch clevere Abstimmung und Optimierung von Ernährung und Bewegung.
Mit Kurzdiäten abnehmen ohne Jojo-Effekt
Deutlich ist aber auch, dass die unerwünschten Folgen herkömmlichen Diätverhaltens auf Körperzusammensetzung und Stoffwechselrate nicht unabhängig von der Anwendungsdauer sind. Zur Vermeidung des Jojo-Effekts wurden deshalb schon lange Kurzzeitmaßnahmen empfohlen wie ein bis zwei Schalttage, an denen man bewusst wenig isst oder sich nur mit Flüssigmahlzeiten ernährt sowie das so genannte Intervallprinzip, bei dem nach drei bis vier strengen Diättagen wieder ein „normaler“ Esstag eingelegt wird. Werden diese wenigen Diättage wie bei der 24-Stunden-Diät noch bewusst proteinbetont, kohlenhydratarm und fettgesund gestaltet, bleibt die Schilddrüsenhormonfunktion und der Muskelanteil sowie damit der Grundumsatz erhalten – alles Voraussetzungen dafür, dass der gefürchtete Jojo-Effekt ausbleibt.
Das innovative Konzept der 24-Stunden-Diät geht noch einen Schritt weiter, indem es durch die intensivierte Sporteinheit quasi als Start für den nachfolgenden Fettabbau am Diättag selbst die dafür benötigte Entleerung der Kohlenhydratspeicher forciert. Ein proteinkataboler Effekt am Diättag wird durch die Eiweißbetonung mit Sicherheit vermieden und auch durch begleitende wissenschaftliche Untersuchungen der 24-Stunden-Diät bestätigt.
24-Stunden-Diät – abnehmen ohne Jojo-Effekt
Kurz und knapp: Durch die Kurzfristigkeit der Diät-Maßnahme und der gezielten Eiweißzufuhr in Verbindung mit einem ausgeklügelten und maßgeschneiderten Bewegungsprogramm! Auch bei Es wiederholter Anwendung besteht nicht die Gefahr des Jojo-Effekts. Sie können die 24-Stunden-Diät ohne weiteres mehrmals (die Empfehlung lautet ca. zwei- bis viermal pro Monat) zur Gewichtsreduktion einsetzen. Außerdem wird ein dauerhafter Lernerfolg in Bezug auf ein optimiertes Ernährungs- und Bewegungsverhalten durch einen ausführlichen Ratgeberteil im E-Book erreicht. Dabei darf nicht vergessen werden, dass gerade ein guter Anfangserfolg der Motivationsfaktor für das weitere Durchhalten bei einer Gewichtsreduktion und für die erforderliche Verhaltensänderung im Alltag ist. Und beachten Sie bitte: Es ist ganz normal, dass Sie unmittelbar nach der 24-Stunden-Diät wieder etwas an Gewicht zunehmen, aber dieser Vorgang hat nichts mit dem Jojo-Effekt zu tun. Der Grund: Der Körper füllt bei normalen Ernährung seine Kohlenhydratspeicher wieder nach und speichert dabei auch etwas Wasser. ABER: Die reichlich verbrannten Fettpolster sind und bleiben dauerhaft weg! Vorausgesetzt natürlich, Sie futtern die eingesparten Kalorien nicht gleich wieder doppelt und dreifach nach!
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf dem Weg zur dauerhaften Fitness und guten Figur ohne Jojo-Effekt!
Diät-Check: LOGI-Methode
30. Jan
Die LOGI-Methode stellt ein zu den etablierten Regeln alternatives Ernährungskonzept zur Prävention und Therapie von Übergewicht und Folgeerkrankungen (Metabolisches Syndrom, Typ-2-Diabetes mellitus) dar. LOGI steht für “Low Glycemic and Insulinemic Diet“, auf deutsch “eine Ernährungsweise, die niedrige Blutzucker- und Insulinspiegel bewirkt”.
Die LOGI-Methode wurde von dem deutschen Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm (München) erarbeitet. Das Ernährungskonzept stützt sich auf die LOGI-Pyramide, die Ende der 90er Jahre von der Arbeitsgruppe um Prof. David Ludwig an der Harvard-Universitätsklinik zur dauerhaften Gewichtsreduktion und Behandlung von Übergewicht und Stoffwechselstörungen erarbeitet wurde. Inzwischen wird die LOGI-Methode immer häufiger von deutschen Ärzten und Kliniken zur Behandlung von Übergewicht, Metabolischem Syndrom und Diabetes mellitus empfohlen und eingesetzt.
Warum LOGI?
In den letzten Jahrzehnten hatte sich in der Ernährungslehre die These etabliert, dass die Höhe der Fettzufuhr einen relevanten, wenn nicht sogar den wichtigsten Umwelt- bzw. Lebensstilfaktor für die Entstehung von Übergewicht darstelle. Die „Fett-These“ basiert vorwiegend auf der Erkenntnis, dass dieser Nährstoff mit 9 kcal/g eine mehr als doppelt so hohe Energiedichte aufweist, als Kohlenhydrate und Eiweiß mit jeweils 4 kcal/g. Weiterhin wurde angeführt, dass Fett besonders gut schmeckt, aber nicht so gut sättigt wie Kohlenhydrate oder Eiweiß und daher die Nahrungsaufnahme bei der nachfolgenden Mahlzeit nicht oder weniger gut reduziert. Eine fettreiche Kost würde entsprechend dazu beitragen, „unbemerkt“ auf Dauer eine positive Energiebilanz zu erzielen. Des weiteren wurde argumentiert, dass die Fettoxidation schlecht reguliert ist und dass für die Einlagerung von Fett in Adipozyten relativ wenig Energie verbraucht wird. Vor diesem Hintergrund empfahlen die DGE und andere Fachgesellschaften in den letzten Jahren standardmäßig zur Prävention wie auch zur Therapie des Übergewichts und zur Prävention von Folgeerkrankungen eine „fettreduzierte, kohlenhydratliberale“ Kost. Sie konnte sich entsprechend stark in der Ernährungsberatung durchsetzen. In jüngerer Zeit ist die „Fett-These“ von verschiedener Seite heftig kritisiert worden, da die beste verfügbare Evidenz diese These nicht nur nicht stützt, sondern ihr sogar eindeutig widerspricht.
Für wen ist LOGI geeignet?
LOGI ist insbesondere für Menschen mit androidem Fettansatz (intraabdominales bzw. viszerales Fett) und den damit assoziierten Stoffwechselstörungen (Insulinresistenz und Metabolisches Syndrom) empfehlenswert, da sie einerseits eine Gewichtsreduktion unterstützt, andererseits aber auch unabhängig vom Abnahmeerfolg die Stoffwechselsituation der Betroffenen verbessert.
Trotz des hohen Fleischanteils müssen auch übergewichtige Patienten mit krankhaft erhöhten Harnsäurewerten bzw. mit Gicht keine Angst davor haben, diese Ernährungsmethode einzuhalten. Selbst gesunde und schlanke Menschen können von LOGI profitieren. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie mit LOGI ihr Gewicht auf Dauer besser kontrollieren können und die Entwicklung von Übergewicht bzw. das Risiko, eines gestörten Fett- und Zuckerstoffwechsels oder Diabetes Mellitus zu entwickeln, minimieren. Und da LOGI absolut bedarfsdeckend ist, ist es selbstverständlich auch Schwangeren und stillenden Müttern zu empfehlen.
Wie setze ich LOGI um?
Von Salaten und Gemüse und Pilzen darf man täglich unbegrenzt essen. Ideal ist, wenn dabei der Schwerpunkt auf ballaststoffreichen Vertretern aus dieser Lebensmittelgruppe liegt. Sie sättigen am besten, und da ihr Glykämischer Last zudem äußerst niedrig ist, beeinflussen sie den Stoffwechsel in besonders günstiger Weise.
Auch Obst kann man im Prinzip reichlich essen. Ideal sind beispielsweise die verschiedenen Beerensorten. Bei sehr süßen Früchten ist es allerdings angezeigt, die Mengen auf „normale“ Portionsgrößen zu begrenzen. Denn je süßer die Frucht, desto größere Mengen Zucker bzw. Kohlenhydrate enthalten sie, was bei großen Mengen eine relativ hohe Glykämische Last bewirken kann. Bei der LOGI-Methode kann man die bekannte „Fünf am Tag“-Empfehlung umsetzen, wobei die Gewichtung auf mindestens drei Portionen Gemüse ergänzt durch zwei Portionen Obst liegen sollte.
Eine große Rolle spielt bei der LOGI-Methode das Nahrungsfett, da es auf diverse Stoffwechselreaktionen einen großen Einfluss ausübt. Dabei kommt es entscheidend auf die Fettqualität an: Eine Anhebung von einfach ungesättigten Fettsäuren (MUFA) und von Omega-3-Fettsäuren, sowie eine Senkung des Omega-6/Omega-3 Verhältnisses. Vor diesem Hintergrund werden bei der LOGI-Methode vor allem Oliven- und Rapsöl empfohlen. Diese Öle stehen gemeinsam mit Gemüse und Salaten die Basis der Ernährung dar.
Eine große Rolle spielen in der Ernährung nach der LOGI-Methode die Eiweißzufuhr: Fisch, Geflügel und Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte auf der tierischen sowie Nüsse und Hülsenfrüchte auf der pflanzlichen Seite. Diese Nahrungsmittel können täglich in jede Mahlzeit – aber in moderaten Mengen – eingebaut werden. Erste Wahl bei Fleisch und Fleischwaren sind immer die fettarmen Varianten. Auch bei Milch und Milchprodukten sollte man die besonders fettreichen und sahnehaltigen Produkte meiden und die normalfetten (3,5 % Fett) bevorzugen.
Wichtig sind Eiweißlieferanten mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren, um die Fettqualität günstig zu beeinflussen. Deswegen sollte der Seefisch (Makrele, Lachs etc.) durchaus fett sein. Und auch Nüsse sollten einbezogen werden. Sie gibt es sowieso nur in ihrer natürlichen Fettstufe.
In die vorletzte Stufe der stoffwechselfreundlichen LOGI-Ernährung wurden alle Vollkornprodukte (Vollkornbrot, Müsli, Kekse), Basmati- und brauner Reis sowie Nudeln bzw. Teigwaren aus Hartweizen verschoben. Das bedeutet für die Praxis, dass man sie zwar nicht aus der Ernährung verbannen muss, aber doch nur in Maßen essen sollte. Denn obwohl diese Lebensmittel nur einen mittleren Glykämischen Index aufweisen, erzeugen sie aufgrund ihres hohen Kohlenhydratanteils bei der üblichen Portionsgröße eine relativ hohe Glykämische Last.
Die meisten Getreideprodukte, vor allem Brot und Backwaren aus raffiniertem Mehl (Weißmehl), aber auch Kartoffeln, Süßwaren und alle mit Zucker gesüßten Getränke sind bei der LOGI-Pyramide hingegen in der Spitze positioniert. Davon sollte man selten bzw. so wenig wie möglich essen.
LOGI im ALLTAG
Tagesplan als Beispiel:
- Morgens: Kräuterrührei mit Schinken und Tomaten oder Quarkspeise mit Beerenfrüchte
- Falls Zwischenmahlzeit: Naturbuttermilch, Nüsse oder ballaststoffreiches Obst
- Warme Mahlzeit: Der LOGI-Teller: 50 % Pflanzenstoffe mind. 300 g, 40 % Eiweiß ca. 200 g ggf. 10 % Beilage ca. 30-40 g Rohware, bzw. 150 g Kartoffeln ggf. Dessert: 1 Stück Käse (schließt den Magen)
- Kalte Mahlzeit: 1 Scheibe Brot mit ca. mind. 200 g Pflanzenstoffe (Tomaten, Gurken) und ca. 150-200 g Eiweiß, z.B. fettarmer Aufschnitt, 1-2 Eier oder Hüttenkäse.
Weitere Infos finden Sie unter logi-methode.de
Kann Stress dick machen?
20. Jan
Stress spielt in unserem Alltag eine große Rolle. Wie wirkt er sich auf die Figur aus – und wie kann man dagegen ankämpfen? Wir haben den Anti-Stress-Tipp für Sie!
Stresssituationen haben unterschiedlichen Einfluss auf das Essverhalten. Während dem einen Stress auf den Magen schlägt und den Appetit verdirbt, regt er beim anderen den Heißhunger an. Sogenannter inaktivierender Stress, wie Langeweile, Einsamkeit, Kummer und Frust, verleitet zum Mehressen. Der Ausdruck „Kummerspeck” macht das Problem deutlich, das sich bei Frauen wesentlich häufiger findet. Für viele Stressesser ist schließlich das hastige Insichhineinessen ein Problem. Sie sollten sich lieber eine richtige Pause zum Genießen und zur Erholung gönnen. Fettreiche Snacks und Süßigkeiten sowie Alkohol und Nikotin sind übrigens die schlechtesten Stresskiller.
Anti-Stress-Tipp: Laufen Sie dem Stress am besten davon. Bewegung ist die natürliche – biologisch gewünschte – Antwort auf Stress. Regelmäßige ausdauernde körperliche Aktivität erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Stress. Letztlich führt die ausgeübte Bewegung dazu, dass die ausgeschütteten Stresshormone und die freigesetzte Energie der körperlichen Verarbeitung zugeführt werden.
Mit der 2000 kcal Regel länger und gesünder leben
19. Jan
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein wöchentlicher Mehrverbrauch von 2000 Kalorien durch Spazierengehen, Joggen, Radfahren, Treppensteigen, Schwimmen, Gartenarbeit etc. hinsichtlich der Herz-Kreislauf-Gesundheit und Lebenserwartung den entscheidenden Unterschied zwischen bewegungsarmen und aktiven Menschen ausmacht. Dieses gesunde Maß könnte auch Richtschnur für Ihre körperlichen Aktivitäten beim Abnehmen sein. Sie brauchen die 2000 Kilokalorien nicht einmal durch drei bis vier intensive Trainingsstunden pro Woche zu verbrennen, auch Alltagsaktivitäten und moderate Anstrengungen zählen, wie folgendes Beispiel zeigt:
- Jeden Tag 1,5 bis 3 Kilometer zu Fuß zur Arbeit gehen: 700 kcal
- Täglich zwei Treppen steigen: 300 kcal
- Wöchentlich 2 Stunden Schwimmen oder Radeln: 600 kcal
- Wöchentlich einmal ausgiebig spazierengehen (1,5 Stunden): 400 kcal
Summe in der Woche zusätzlich verbrauchte Kalorien: 2000 kcal
Übrigens: Wer seinen zusätzlichen Energieverbrauch durch Sport annähernd abschätzen möchte, kann davon ausgehen, dass leichte Beanspruchungen etwa 5 kcal/Minute und mittlere bis höhere Anstrengungen bis zu 10 kcal/Minute erfordern. Die 2000-Kilokalorien-Lösung hat jedoch auch für den „Diät-Alltag” Bedeutung. Für die Figur und Gesundheit ist es besser, täglich 2000 Kilokalorien zu essen und sich viel dazu zu bewegen, als sich mit nur 1000 Kalorien zu begnügen und dabei ein Bewegungsmuffel und schlaff zu bleiben.
Diät-Empfehlung: Falls Sie mehr über gesunde Ernährung wissen möchten und wie Sie außerdem schnell abnehmen und anschließend Ihre Wunsch-Figur erfolgreich halten, dann ist das E-Book die „24-Stunden-Diät” garantiert interessant für Sie.
Sport- und Fitnessernährung: Essen für danach
11. Jan
Die Phase nach der Belastung ist besonders wichtig. Denn in der Regeneration, passt sich der Organismus an die vorausgegangene Belastung an – das
heißt, der Grundstein für den Trainingserfolg wird nicht nur während des Trainings, sondern vor allem danach gelegt.
Die Voraussetzung für eine gute Regeneration ist, dass die Glykogenspeicher unmittelbar nach der Belastung zügig wieder gefüllt werden. In einer amerikanischen Untersuchung führte eine Kohlenhydratgabe direkt nach dem Radfahren zu einer 45 Prozent höheren Glykogenspeicherung als erst zwei Stunden danach.
Für eine schnelle Regeneration gilt: nicht zu lange mit dem Essen warten!
Es ist daher enorm wichtig, nicht unnötig lange mit dem Essen zu warten, auch wenn man nach einem schweren Training oftmals keinen Appetit verspürt. In dieser Zeit ändern sich die Ernährungsregeln ein wenig: Während der ersten vier Stunden nach einer intensiven Belastung sollten stündlich etwa 1-1,2 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht und Mahlzeit aufgenommen werden (Jeukendrup, 2002). Dafür sollten ausnahmsweise Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index (> 70) bevorzugt werden. Diese Lebensmittel sorgen für eine rasche und hohe Insulinausschüttung – Glukose und Aminosäuren werden dadurch schneller in die Muskelzelle transportiert. Auf diese Weise werden die Glykogenspeicher schneller geladen und geschädigte Muskelstrukturen ersetzt (Prinzhausen, 2008). Bei einer fett- und eiweißreichen Nahrung kann die Regenerationszeit dagegen wesentlich länger dauern. Darauf sollte insbesondere dann geachtet werden, wenn am folgenden Tag wieder ein Rennen oder hartes Training ansteht. Ist ein Ruhetag geplant, kann man sich mehr Zeit lassen und Nahrungsmittel mit einem niedrigeren glykämischen Index verzehren.
Anmerkung: Die hier genannten Empfehlungen gelten für Aktive und Sportler, die nach einer Belastung schnell regenerieren wollen! Für Abnehm-Willige gelten hingegen andere Gesetze. Mehr Infos dazu gibt’s unter 24-Stunden-Diät.
Sport- und Fitnessernährung: Essen beim Sport
09. Jan
Wann mit der Nahrungsaufnahme während dem Sport begonnen wird, hängt vom Trainingszustand des Sportlers ab.
Ein gut angepasster Fettstoffwechsel
und hoch gefüllte Kohlenhydratspeicher ermöglichen lange Belastungen von ungefähr 90 bis 120 Minuten ohne zusätzliche Nahrungsaufnahme. Ist die Belastungsdauer länger als drei Stunden, sollte nach etwa 70 Minuten mit einer kontinuierlichen Nahrungsaufnahme (alle 20 bis 30 Minuten) begonnen werden. Bis dahin haben sich die Stoffwechselanteile von Kohlenhydraten und Fettsäuren einreguliert, und die Glykogenspeicher sind noch nicht erschöpft (Neumann, 2007). Die ausreichende Kohlenhydratzufuhr während langer Sport-Einheiten ist die Voraussetzung für eine effiziente Energiebereitstellung und eine Verzögerung der Müdigkeit. Um dies sicherzustellen, sollten während der Belastung 30 bis 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufgenommen werden (Jeukendrup, 2001).
Die besten Power-Happen für zwischendurch:
- Bananen, Trockenfrüchte (Feigen, Aprikosen, am besten ungeschwefelt), Fruchtschnitten
- Energieriegel und -gels, Müsliriegel
- Reiskuchen mit Trockenfrüchten
- Radlersandwichs: Waffeln bestrichen mit Marmelade oder Honig und Frischkäse
Tipp: Energieriegel und -gels gibt es in unzähligen Varianten. Um für sich selbst die richtigen zu finden. sollten die Produkte unbedingt vor einem Wettkampf im Training getestet werden. Unter Höchstbelastung können ungewohnte Energiespender schnell auf den Magen schlagen und Erfolgsaussichten schwinden lassen.
Doping aus der Nahrung: Glukose und Fruktose steigert die Ausdauer!
Untersuchungen der Universität von Birmingham an Radsportlern haben gezeigt, dass durch eine Mischung der Kohlenhydrate Glukose und Fruktose im Verhältnis 2:1 die Kohlenhydratverwertung von 60 Gramm auf 105 Gramm pro Stunde gesteigert werden kann. Dies ermöglicht eine Leistungssteigerung während intensiver Belastungen von bis zu acht Prozent. Die Erklärung: Beim Verzehr von Glukose und Fruktose greift der Körper auf duale Transportmechanismen zurück, um die Kohlenhydrate aufzunehmen. Auf diese Weise kann der Körper gleichzeitig beinahe doppelt so viele Kohlenhydrate verwerten. Somit werden die arbeitenden Muskeln deutlich besser versorgt – die spezielle Kohlenhydraten Mischung wirkt wie eine „Treibstoffinjektion” (Jeukendrup et al., Power-Bar, 2007). In der Praxis ist also eine Mischung aus Getreideprodukten, Zucker und Früchten während des Sports empfehlenswert – vorausgesetzt der Sportler verträgt hohe Mengen an Fruktose! Auch hier gilt wieder die Devise: Immer erst im Training ausprobieren, statt im Wettkampf zu kapitulieren.
Diät-Tipp für Sportler und Aktive: Sportler haben oft ein Problem – sie wollen abnehmen, müssen aber trotzdem leistungsfähig bleiben. Und das ist ehrlich gestanden nicht leicht, denn mit einem Gewichtverlust geht auch immer Kraft verloren. Die 24h-Diät ist jedoch eine von der Universität Freiburg geprüfte Methode, mit der Sportler und Aktive schnell aber muskelschonend Körperfett verlieren und somit die maximale Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.
Buch-Tipp: In „Die richtige Ernährung für Sportler” von Prof. Dr. Michael Hamm, erfahren Aktive und Sportler alles, wie sie durch eine gezielte Ernährung ihre Leistung verbessern können.
Sport- und Fitnessernährung: Essen vor dem Sport
07. Jan
Leistungssportler wissen es längst: Neben dem richtigen Training ist die Ernährung das Wichtigste!
Am Tag der sportlichen Aktivität sind gut angelegte Energie- und Nährstoffdepots das solide Fundament des angestrebten Erfolgs. Das gute Gefühl um den Magen herum unterstützt die Leistungsbereitschaft. Hier ist die individuelle Bekömmlichkeit von Speisen und Getränken angesprochen.
Auch beim Sport gilt die Empfehlung: lieber mehrere kleine Imbisse über den Tag verteilt als wenige üppige Mahlzeiten. Ebenso sollten Aktive und Sportler sparsam mit Fett sein. Nach dem Sport verzögert eine fettreiche Kost die Regeneration.
Freizeit- und Fitnesssport sollen Spass machen. Ein gesteigertes Wohlbefinden, die Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit sowie ein gesundes Aussehen sind die positiven Auswirkungen. Unter dieser Zielsetzung sollten Ernährung und Bewegung sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Wer hungrig trimmt, darf sich nicht wundern, wenn er nach kurzer Zeit schlapp macht. Die Bewegung intensivieren und die Ernährung kontrollieren, heißt die Erfolgs-Devise im Sport. Das bedeutet konkret, versteckte Fette, konzentrierte Zucker- und Alkohol meiden.
Für Sportler und Aktive gilt: Kohlenhydrate first!
Ausdauerfördernde Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Brot, Pasta, Reis und Müslis sind dagegen zu bevorzugen. Für Getreide gilt, stets die Lebensmittel aus Vollkorn in den Speiseplan einzubauen; sie sorgen für B-Vitamine, Magnesium und verdauungsfördernde Ballaststoffe. In Kombination mit mageren Eiweißträgern aus Milch, Fleisch und Fisch wird das Durchhaltevermögen gestärkt und einem leistungsmindernden Blutzuckertief (der von Rad-Sportlern gefürchtete sog. “Hungerast”) vorgebeugt. Frische Früchte und Salate ergänzen die Fitnesskost mit gesundheitsschützenden Vitaminen und Mineralstoffen.
Die gute alte Apfelsaftschorle
Ebenso gefragt sind energiearme, isotonische Durstlöscher. Diesen Anspruch erfüllen sie um so mehr, je weniger Zucker in ihnen steckt. Vorteilhaft ist Mineralwasser, eine einfache Apfelsaftschorle (Mix-Verhaltnis: 2 Teile Mineralwasser; 1 Teil Fruchtsaft mit 100 Prozent Fruchtgehalt) oder ein Früchtetee, ganz wenig mit Honig gesüßt.
Zum Thema Schwitzen muss noch gesagt werden: Unmittelbare Gewichtsverluste nach dem Sport oder der Sauna sind Wasserverluste. Sie zählen jedoch nicht wirklich bei dem angestrebten Ziel des Abbaus von Übergewicht in Form von Fett. Im Gegenteil, nicht aufgefüllte Schweiß- oder, genauer, Wasser- und Mineralsalzverluste bergen rasch die Gefahr von Kreislaufbeeinträchtigung und Muskelkrämpfen in sich. Deshalb lieber rechtzeitig und regelmäßig in kleinen Schlucken trinken, um nicht vorschnell ins Flüssigkeitsdefizit zu geraten.
Und was müssen Sportler und Aktive konkret vor dem Sport essen?
Je höher Ihr sportliches Ziel gesteckt ist und je länger die Belastung dauert, desto genauer muss die Ernährung bereits im Vorfeld auf die sportliche Belastung abgestimmt werden. Dauert eine Belastung oder ein Wettkampf länger als 90 Minuten, sollte bereits zwei bis drei Tage vorher auf eine kohlenhydratreiche Ernährung geachtet werden. Ideal ist dann eine Zufuhr von 8-10 Gramm Kohlenhydraten pro Kilogramm Körpergewicht und Tag (Jeukendrup, 2002). Sportgerechte und kohlenhydratreiche Mahlzeiten sind zum Beispiel fettarme Nudel- oder Reisgerichte mit Gemüse und zum Nachtisch Milchreis mit Fruchtsoße oder Rote Grütze. Wettkampf-Sportler verbringen den Abend vor dem Startschuss deshalb oft beim Italiener oder auf einer Pasta-Party.
Am Morgen des großen Tages ist optimal Frühstücken angesagt, zum Beispiel Müsli mit Obst, Brot oder Brötchen mit fettarmem Belag (Magerkäse, Geflügelaufschnitt). Zwischendurch knabbert man am besten Müsliriegel, Fruchtschnitten, Trockenobst (ungeschwefelt) sowie Bananenstückchen und trinkt kohlenhydrathaltige Getränke.
Etwa drei Stunden vor der langen Sporteinheit oder Wettkampf sollte die letzte große Mahlzeit eingenommen werden, die idealerweise etwa 1-4 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht enthält (Jeukendrup, 2002). Hier sollten vor allem Nudeln (al dente zubereitet) und Reis auf dem Speiseplan stehen.
Grundsätzlich gilt: Je weniger Zeit zwischen der letzten Mahlzeit und dem Startschuss liegt, desto leichter verdaulich sollte die Nahrung sein. Fett-, Eiweiß- und Ballaststoffgehalt bestimmen im Wesentlichen, wie lange die Verweildauer der Speisen im Magen ist – je höher ihr Anteil, desto länger braucht die Verdauung. Das kann sehr unanggenehm werden und sich in Seitenstechen oder weitaus schlimmeren Beschwerden bemerkbar machen. Deshalb immer daran denken: Weder mit überfülltem noch mit hungrigem Bauch lässt sich gut Sport treiben! Oder wie Sporternährungsexperte Nr. 1 Professor Michael Hamm stets zu sagen pflegt: „Das gute Gefühl um den Magen herum ist ein nicht zu unterschätzender Leistungs- und Erfolgsfaktor!” Wie sich Sportler und Aktive während der Belastung ernähren, lesen Sie in unserem nächsten Blog Eintrag.
Diät-Tipp: Sportler und Aktive haben oft ein Problem – sie wollen abnehmen, müssen aber trotzdem leistungsfähig bleiben. Und das ist ehrlich gestanden nicht leicht, denn mit einem Gewichtsverlust geht auch immer ein Kraftverlust einher. Die 24-Stunden-Diät ist jedoch eine neue Methode, mit der Sportler und Aktive schnell aber enorm muskelschonend Körperfett verlieren und somit die maximale Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. Buch-Tipp: In „Die richtige Ernährung für Sportler” erfahren Aktive alles, wie sie die Leistung durch eine gezielte Ernährung verbessern können.
Muss man „entschlacken”?
04. Jan
Diese Frage wird Ernährungswissenschaftlern immer wieder gestellt. Und wir machen es deshalb kurz: Nein, Sie müssen nicht entschlacken!
Man spricht davon, dass Kohlenhydrate verbrannt werden. Jeder, der einen Ofen befeuert hat, weiß, dass nach der Verbrennung Schlacken übrig bleiben. Der Organismus verbrennt Nährstoffe jedoch nicht wie ein Ofen. Stoffe, die der Körper nicht benötigt, werden mit Harn und Stuhl ausgeschieden. Schlackenberge, die entsorgt werden müssen, gibt es also im Körper nicht. Fasten um den Körper zu entschlacken ist also Unsinn.
In unserem Artikel gesund Fasten lesen Sie außerdem warum extremes Fasten nicht schlank, sondern dick macht. Und wie Sie es Ihrer Gesundheit zuliebe besser machen sollten.
Abnehmen durch Sport
02. Jan
Schnell oder langsam? Oft wird darauf hingewiesen, dass körperliche Aktivitäten mit niedriger Intensität mehr Fett verbrennen als mit hoher Intensität. Um den Fettverlust zu erhöhen, soll demnach weniger intensiv trainiert werden. Streng nach der Devise: Sport ist erst dann ein optimaler Fatburner wenn lang und locker statt kurz und hart trainiert wird!
Wissenschaftliche Berechnungen haben allerdings ergeben, dass trotz der hohen Fettverbrennung bei niedrigen Intensitäten die absolute Fettmenge, die verbrannt wird, bei hochintensiven Belastungen größer ist, so Professor Jack Willmore aus Texas. Das liegt daran, dass bei schnellen Einheiten insgesamt mehr Energie umgesetzt wird. Außerdem werden die Kohlenhydratspeicher in den Muskeln schneller aufgebraucht und der Körper greift schließlich vermehrt auf seine Fette als Energielieferanten zurück.
Als praktische Konsequenz folgt daraus: Wer schnell abnehmen will und körperlich fit und gesund ist, kann zunächst eine etwas intensivere Sporteinheit einlegen, um viele Kalorien zu verbrauchen und die Energiespeicher zu leeren. In den darauffolgenden Tagen forcieren moderate und ausdauernde Bewegungseinheiten (z. B. durch Radfahren, Schwimmen oder Laufen) die Fettverbrennung. Aber egal welches Sport-Prinzip Sie sich aussuchen: Jeder Mensch nimmt grundsätzlich nur dann ab, wenn er insgesamt mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt!
Schlank-Tipp Nr. 1: Vitamin C
30. Nov
In der Weihnachtszeit lauern viele kleine und große Figur-Fallen auf uns: Damit Sie schlank durch die Adventszeit kommen, haben wir 24 Schlank-Tipps für Sie zusammen gestellt. so können Sie die besinnliche Zeit des Jahres trotzdem genießen…
Tipp des Tages: Fettburner Vitamin C
In dieser Jahreszeit lauern an jeder Ecke süße Versuchungen und kulinarische Köstlichkeiten. Und ehe man sich versieht, hat man viel mehr davon gegessen als man eigentlich wollte. In diesem Fall sollten Sie noch am selben Tag Obst essen – vor allem Zitrusfrüchte. Ihr Vorteil: wenig Kalorien und kein Fett! Der hohe Vitamin C-Gehalt kurbelt den Stoffwechsel an und hilft Ihrem Körper die Folgen der kleinen Sünde zu minimieren. Wenn es auf dem Weihnachtsmarkt mal was zu naschen sein soll, dann kaufen Sie sich einen kandierten Apfel. Er ist nahezu fettfrei und sicherlich die bessere Variante als gebrannte Mandeln, Marzipankartoffeln und Co!
Seien Sie gespannt: Es folgen noch 23 weitere Schlank-Tipps!
Leichter mit Ballaststoffen – funktioniert das?
11. Nov
Ballaststoffe haben in den letzten Jahrzehnten Karriere gemacht. Zu recht, denn Ballaststoffe sind die idealen Satt- und Fitmacher!
Lange Zeit wurden die unverdaulichen Nahrungsbestandteile als wertloser Ballast und in Getreideprodukten weitgehend aus den Nahrungsmitteln entfernt – ein großer Irrtum! Heute wissen wir, dass Ballaststoffe besonders in der cholesterinbewussten und schlankheitsorientierten Ernährung sowie in der Kost von Diabetikern überaus nützliche Dienste erweisen. Ballaststoffe sind die ideale Sättigungssubstanz, also Super-Sattmacher. Denn Ballaststoffreiches muss gut gekaut werden und setzt langsames Essen voraus. Pflanzenfasern füllen ferner Magen und Darm, gleichzeitig halten sie den Blutzucker konstant. Wenn man ballaststoffreiche Lebensmittel verzehrt, bleibt man also im Vergleich zu zuckerreichen Mahlzeiten länger satt.
Ballaststoffe: viel Volumen, wenig Kalorien
Ein weiterer Vorteil: Ballaststoffreiche Lebensmittel haben eine geringe Energiedichte, d. h. ihre Kalorien sind aufgrund des größeren Volumens entsprechend „verdünnt“. Top-Ballaststofflieferanten sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Als Empfehlung gilt, täglich wenigstens 30 Gramm Ballaststoffe zu essen. Das sind in etwa: drei Schreiben Vollkornbrot, ein Hafermüsli, je eine große Portion Gemüse und Salat sowie zwei Portionen Obst.
Ballaststoffe brauchen Flüssigkeit
Begleitend sollte man viel trinken, besonders wenn man konzentrierte Ballaststoffquellen wie Kleie und Leinsamen verwendet. Denn Ballaststoffe brauchen ausreichend Wasser zum Quellen, um Ihre volle Wirkung zu entfalten.
Sie wollen wissen wie viel Mahlzeiten man am Tag zu sich nehmen sollte? Dann lesen Sie unseren Artikel “Leichter Abnehmen“. Weitere Lebensmittel, die Ihnen beim Abnehmen helfen, finden Sie bei unseren Fatburnern.
Alkohol und Abnehmen – passt das zusammen?
03. Nov
Ist Alkohol beim Abnehmen erlaubt oder sollte man besser auf den Genuss von alkoholischen Getränken verzichten? Wir sagen es Ihnen …
Es gibt überzeugende Gründe, den Genuss alkoholischer Getränke während des Abnehmens deutlich einzuschränken: Alkohol hat fast doppelt so viele Kalorien (7 kcal bzw. 30 kJ) wie Kohlenhydrate (4 kcal bzw. 17 kJ) und wird ähnlich wie Fett im Körper verbraucht. Wenn Alkohol abgebaut werden muss, wird jedoch der Fettabbau im Körper zurückgestellt. Alkoholische Getränke machen zudem oft Appetit – nicht ohne Grund, werden sie gerne als Aperitif vor dem Essen gereicht.
Einen Kurzen zum Verteilen? Eine Schnapsidee!
Der verdauungsfördernde Schnaps nach dem Essen ist übrigens kein „Fettkiller“, der Fettkalorien neutralisieren könnte, im Gegenteil: Er hilft nur bei der Fettverdauung und unterstützt die fettspaltenden Verdauungsenzyme bei ihrer Arbeit. Der Körper kann das Nahrungsfett erst hierdurch richtig nutzen, sei es zur Energiegewinnung oder zur Anlage von Fettdepots als Energiespeicher. Was als Erleichterung nach einer „schweren“ Kost empfunden wird, ist lediglich auf die bessere Bekömmlichkeit fettreicher Speisen zurückzuführen, weil Alkohol die „Aufräumarbeit“ im Darm verbessert. Fett mit Alkohol zu „bekämpfen“, hilft beim Abnehmen kein bisschen.
Alkohol und Abnehmen? Unser Fazit …
Während der Abnehmphase – und auch darüber hinaus – sollte man also den Genuss von alkoholischen Getränken unbedingt einschränken: Nicht mehr als ein Glas trockenen Wein oder noch besser eine Weinschorle zum Essen, möglichst nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche. Ein Tipp für den nächsten Aperitif: Tomatensaft oder Gemüsecocktail. Das sättigt schon vor dem eigentlichen Mahl, ist mineralstoffreich und wirkt fast wie eine kleine Vorspeise.
Heimliche Dickmacher lauern überall – nicht nur der Alkohol gehört dazu. Wir verraten Ihnen, wie man den Figur-Sünden aus dem Weg geht! Lesen Sie unseren Artikel “So vermeiden Sie heimliche Dickmacher“.
Diättipp: Das Auge isst mit!
31. Okt
Nichts gefährdet das Duchhaltevermögen und den Erfolg beim Abnehmen so sehr wie ein ständig knurrender Magen. Wir haben die richtigen Diättipps für eine schlanke Linie und gegen den Hunger.
Lassen Sie sich optisch täuschen!
Richten Sie die Mahlzeiten immer auf kleinen Tellern an – also genau das Gegenteil der Miniportiönchen der aus der Mode gekommenen Nouvelle cuisine auf großen (leeren) Tellern! Legen Sie zum Beispiel reichlich Salatblätter um und unter das Essen. Das sieht nach viel aus. So stillen auch die kleineren Portionen den Hunger, denn über die Augen wird dem Gehirn signalisiert: Es gibt genug zu essen. Leere Teller provozieren dagegen geradezu ein Mangelerlebnis und fördern den Appetit.
Und konzentrieren Sie sich auf Ihr Essen!
Machen Sie nebenbei nichts anderes. Wer beim Essen liest oder fernsieht, merkt oft nicht, ob er zuviel und zu schnell isst oder bereits satt ist. Genießen Sie lieber eine Mahlzeit mit allen Sinnen, und freuen Sie sich darauf. Nehmen Sie sich auch für eine kleine Mahlzeit genügend Zeit, und richten Sie die Gerichte großzügig und appetitlich an.
Fettgehalt von Käse: so viel ist wirklich drin!
19. Okt
Was bedeutet eigentlich der Hinweis „Fett i. Tr.“ auf der Käseverpackung? Wir sagen es Ihnen …
Von Prof. Dr. Michael Hamm
Die Abkürzung „Fett i. Tr.“ Steht für „Fett in der Trockenmasse“. Die Angabe erfolgt in Prozent. Käse besteht vereinfacht aus Wasser und Trockenmasse. Das Fett liegt in der Trockenmasse und nicht im Wasseranteil vor. Wer wissen will, wie viel Gramm Fett ein Käse hat, muss rechnen: Zunächst muss vom Käsegewicht der Wasseranteil abgezogen werden. Je weicher der Käse, desto höher sein Wassergehalt. So besteht Hartkäse nur zu zirka 40 Prozent, ein Frischkäse dagegen fast zu 80 Prozent aus Wasser. Beispiel: 100 Gramm Hartkäse (Wassergehalt = 40 Prozent) haben eine Trockenmasse von 60 Gramm. Wenn der Fettgehalt 50 Prozent i. Tr. Beträgt, so bedeutet das, dass 50 Prozent der 60 Gramm Trockenmasse Fett sind = 30 Gramm absolut. 100 Gramm Hartkäse dieser Fettstufe enthalten also 30 Gramm Fett. 100 Gramm Frischkäse mit demselben Fettgehalt i. Tr. haben dagegen nur 10 Gramm Fett.
Tipp: Wer den Wassergehalt bzw. die Trockenmasse kennt, kann also auch ohne die Aufschrift „light“ oder „leicht“ mit Hilfe der Angabe „Fett i. Tr.“ seinen fettarmen Käse finden.
Abnehmen mit Sport – aber auch die Ernährung muss stimmen!
06. Okt
Abnehmen mit Sport ist super! Aber mit ein paar Ernährungstricks können Sie Ihren Abnehmerfolg deutlich steigern. So geht’s …
Damit Ihr Körper während und nach dem Sport vor allem die eigenen Fettreserven nutzt, sollten Sie betont eiweißreich essen. Und wenn Kohlenhydrate, dann nicht zu viele und die richtigen.
Abnehmen mit Sport: Essen vor dem Training
Meiden Sie vor dem Training Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index (siehe unten). Diese fördern die Insulinproduktion, ein Hormon, das unter anderem den Fettabbau vermindert. Die Mahlzeiten zum Abnehmen sollten viel hochwertiges Eiweiß (z. B. Fisch, Fleisch, Tofu, Ei, Milchprodukte) und ungesättigte Fette (z. B. Leinöl, Olivenöl, Rapsöl) als Energiequelle enthalten. Dann wird hauptsächlich Glukagon stimuliert, ein Hormon, das für den Fettabbau verantwortlich ist.
Abnehmen mit Sport: Essen direkt nach dem Training
Um Energie nach dem Training zu gewinnen, greift der Körper vermehrt auf das gespeicherte Fett zurück. Der Fettstoffwechsel läuft dann auf vollen Touren (sog. Nachbrenneffekt), hochglykämische Kohlenhydrate stoppen jedoch den Prozess. Sie dürfen jetzt aber auch nicht hungern, sonst verlängert sich die Regenerationszeit. Füttern Sie Ihren Körper deshalb mit einem Snack, der hauptsächlich Eiweiß enthält (z. B. Buttermilch, Molke, Quark und Joghurt – ohne Zucker!).
Abnehmen mit Sport: Essen 2-3 Stunden nach dem Training
Auch jetzt sollten Sie Energie aufnehmen, ohne dass zu viel Insulin produziert wird. Zum Beispiel Quinoa (eine Getreideart), es hat neben wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen einen niedrigen glykämischen Index und liefert trotzdem günstige Kohlenhydrate zum Auffüllen der Speicher (weitere Quellen mit niedrigem glykämischen Index siehe unten). Außerdem ist Lammfleisch ideal, es enthält viel Eiweiß, außerdem L-Carnitin, eine Aminosäurenverbindung, die als Fatburner bekannt ist.
Doch die wichtigste Schlank-Regel lautet: Die Energiebilanz muss negativ sein!
Erfolgreich abnehmen durch Sport und bewusste Ernährung ist schon mal der richtiger Schritt in eine schlanke Zukunft. ABER: Unterm Strich nimmt man nur ab, wenn man auch insgesamt weniger Kalorien isst, als verbraucht wurden. Wer also nach dem Training den Kühlschrank plündert und die verbrannten Kalorien gleich wieder doppelt nachfuttert (ganz gleich mit welchen Lebensmitteln), nimmt garantiert trotz Sport zu!
Gute Kohlenhydratquellen (niedriger glykämischer Index): Gemüse/Rohkost, frisches Obst, Vollkornprodukte, Teigwaren (bissfest!), Haferflocken, Hülsenfrüchte, Müsli (ungesüßt). Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index halten die Insulinausschüttung gering. Der Fettabbau ist gut.
Schlechte Kohlenhydratquellen (hoher glykämischer Index): Cornflakes, Kartoffeln, helles Brot und Brötchen, Reis (außer Parboiled und Basmatireis), süßes Gebäck, Softdrinks (z. B. Cola und Limo), Fruchtsäfte und -nektare, Traubenzucker, Konfitüre und Marmelade. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index fördern die Insulinausschüttung. Die Fettverbrennung wird blockiert.
Wollten Sie schon immer mal wissen, wie viele Kalorien Sie mit Ihrer Lieblingsportart verbrennen? Dann lesen Sie unseren Artikel zum Thema “Kalorien-Verbrauch beim Sport“!
Gesundheitsrisiko Bauchfett
04. Okt
Zu viel Bauchfett ist nicht nur unschön, sondern auch ein Gesundheitsrisiko. Sind Sie in Gefahr?
Fettpolster ist nicht gleich Fettpolster. Wissenschaftlern der britischen Ernährungsgesellschaft zufolge sind Sünden, die sich bei Frauen auf den Hüften („Birnen-Figur”) wiederfinden, weniger riskant als die Bierchen, die bei Männern das Hemd über der Hose spannen lassen. Gefährlich an diesem „Apfel-Bauch” ist, dass sich das Fett hier rund um die inneren Organe ansammelt. Dort hat das Gewebe eine höhere Stoffwechselaktivität als an anderen Körperstellen. Das macht Bauchfett zu einem Beschleuniger für zahlreiche Erkrankungen.
So gefährlich ist zu viel Bauchfett
Durch die hohe Stoffwechselaktivität des Bauchfetts werden schlechte Fettsäuren freigesetzt, welche Entzündungen im Körper fördern und Blutgefäße schädigen. So können langfristig Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt entstehen. Ein zusätzlicher Risiko-Faktor: Bauchfett hemmt ein bestimmtes Hormon (Adiponektin), das die Insulinausschüttung reguliert. Dadurch ist auch das Potenzial an Diabetes Typ 2 zu erkranken deutlich erhöht.
Love-Handles und Reiterhosen sind weniger schädlich
Rund um die Hüften, wo Frauen eher ansetzen, ist das Fett dagegen relativ „sicher” gelagert und belastet den Körper weit weniger. Fettpolster an diesen Stellen können sogar ein regelrechter Schutzwall sein – Fett an den Hüften kann schlechte Fettsäuren abblocken und somit die Leber schützen. Leider sind dicke Röllchen um die Hüfte nicht gerade schön, und sie verschwinden leider auch langsamer als die Bauchpolster bei Männern.
So testen Sie Ihr Bauchfett-Risiko
Die Waist-Hip-Ratio-Messung zeigt, ob Ihre Figur im grünen Bereich liegt. Teilen Sie dafür den Umfang Ihrer Taille (in Nabelhöhe) durch den Hüftumfang (an der dicksten Stelle am Hüftgelenk). Beispiel: Taille 75 cm, Hüfte 100 cm: 75 cm geteilt durch 100 cm = 0,75. Für Männer werden Werte unter 1 empfohlen, Frauen sollten weniger als 0,85 rechnen.
Hier lesen Sie weitere lohnende Gründe zum Abnehmen und mehr zum Thema “Bauchfett Reduzierung“- sagen Sie noch heute dem Bauchfett den Kampf an!
Presse, Artikel und Tests: Neue Medienberichte zur 24-Stunden-Diät
02. Okt
Neben den Berichterstattungen über unsere 24-Stunden-Diät in Magazinen (z. B. FIT FOR FUN/Titelgeschichte der August-Ausgabe und FITNESS-MANAGEMENT-INTERNATIONAL/Oktober-/November-Ausgabe), im TV (RTL und VOX) und Radio (RADIO ENERGY MÜNCHEN), sind jetzt auch auf diversen Onlineportalen (z. B. ALMASED.DE, FREENET.DE und WECARELIFE.AT) Artikel über die innovative Diätmethode erschienen. Unter anderem beschreibt Mag. Sonja Tautermann auf der Gesundheits- und Lifestyleseite www.wecarelife.at die allgemeinen Grundregeln unserer Diät. Eine exakte Anleitung mit extra dafür entwickelten und wissenschaftlich geprüften Rezeptplänen und Bewegungsprogrammen für verschiedene Leistungsklassen und Sportarten, plus alle Hintergrundinformationen für einen schnellen und gesunden Gewichtsverlust finden Sie darüber hinaus im E-Book 24-Stunden-Diät.
Gesund abnehmen: 3 einfache Tipps
02. Okt
Sie möchten gesund abnehmen, haben aber vor lauter Ernährungsempfehlungen den Durchblick verloren? Keine Sorge, wir haben drei ganz simple aber wirkungsvolle Tipps für Sie parat.
1. Häppchen nach dem Sport
Wenn Sie gut 30 Minuten intensiv trainieren, verschwindet der Hunger erst einmal für ca. 2 Stunden – um später mit aller Macht zuzuschlagen. Ein eiweißreicher Snack (z. B. ein Salat mit Putenbruststreifen oder Hülsenfrüchten) unmittelbar nach dem Sport, verhindert später Heißhunger. Außerdem wird die Fettverbrennung durch Eiweiß nicht blockiert – mit Kohlenhydraten hingegen schon!
2. Einkauf mit Köpfchen
Gehen Sie niemals mit Hunger im Bauch einkaufen. Der Einkaufswagen füllt sich sonst allzu rasch mit leckeren, meist aber auch fetthaltigen Speisen.
3. Vitamine und Mineralstoffe
Achten Sie darauf, dass Ihre Nahrung genügend Vitamin C (Zitrusfrüchte, Kohlgemüse et cetera) und Magnesium (dunkles Blattgemüse, Salat) enthält. Diese Substanzen werden von Enzymen gebraucht, welche für die Verbrennung von Fettspeichern nötig sind.
Wie Sie gesund und schnell abnehmen, lesen Sie in unserem Artikel Tipps zum Abnehmen!
Leichter Abnehmen: Essen Sie besser 3 große Mahlzeiten statt 5 kleine!
25. Sep
Wenn Sie leichter abnehmen möchten, dann sollten Sie zwischen den Mahlzeiten möglichst lange Esspausen einlegen. Nur so wird der Fettabbau nicht ständig unterbrochen.
Damit die Fettverbrennung auf hohen Touren läuft und Sie somit leichter abnehmen, sollten Sie zwischen den Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) möglichst lange Esspausen einlegen. Denn bei jeder noch so kleinen Mahlzeit, schüttet der Körper das Speicherhormon Insulin aus. Die Folge: der Fettabbau wird vorübergehend blockiert. Demnach lautet die wichtige Faustregel zum leichter Abnehmen: Legen Sie zwischen den großen Hauptmahlzeiten eine Esspause von 4-5 Stunden ein, damit der Körper seine Fettreserven extra lange und intensiv anzapft! Essen Sie sich also lieber dreimal richtig satt, als ständig zwischendurch. Und trinken Sie reichlich Flüssigkeit (bis zu 3 Liter!) – das sorgt für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten die bei einem Gewichtsverlust entstehen, außerdem wird der Hunger zusätzlich reduziert und der Kalorienverbrauch erhöht. Achtung: Auch zuckerhaltige Getränke und Säfte wie z. B. Cola, Limonaden, gesüßte Tees, Apfelsaft etc. fördern die Insulinausschüttung und bringen somit die Fettverbrennung zum erliegen. Am besten sind kalziumreiche Mineralwasser mit Kohlensäure, grüner oder schwarzer Tee den Sie mit etwas Zitronen-Saft abschmecken, Kräuter oder Früchtetee mit etwas Süßstoff und Kaffee mit fettarmer Milch.
Leichter Abnehmen trotz Schlemmen – die Franzosen machen es vor!
Im Vergleich zu vielen anderen Ländern gibt es in Frankreich lediglich 14,5 Prozent Übergewichtige – in den USA liegt der Anteil bei fast 27 Prozent. Die Wissenschaftler des Zentrums für die Erforschung der Lebensgewohnheiten Crédoc fanden jetzt heraus, dass geregelte Essgewohnheiten der Grund für die schlanke Linie der Franzosen sind. Die Mahlzeiten sind zwar groß und üppig, werden aber zu bestimmten Tageszeiten eingenommen und es wird nicht ständig zwischendurch gegessen! Nur 10 Prozent der Gesamtkalorien nehmen die Franzosen außerhalb der Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) ein. In den USA werden hingegen doppelt so viele Kalorien nebenbei und zwischendurch vertilgt.
Die besten Fatburner
15. Sep
Nicht nur Sport und Bewegung kurbeln die Fettverbrennung an, sondern auch bestimmte Lebensmittel haben den Fatburner-Bonus. Hier sind unsere Top Drei!
Fatburner Chili
Bereits geringe Mengen der kleinen feurigen Schoten treiben uns dicke Schweißperlen auf die Stirn. Verantwortlich dafür ist der natürliche Scharfmacher Capsaicin. Ähnlich wie Sport erhöht der Stoff die Wärmebildung (Thermogenese) im Körper um bis zu 25 Prozent. Über die allgemeine Stoffwechselanregung wird der Kalorienverbrauch angekurbelt, und so lassen sich überflüssige Pfunde zusätzlich mobilisieren.
Fatburner Buttermilch
Der Fatburner Buttermilch sagt überschüssigen Pfunden den Kampf an! Wie Untersuchungen aus den USA zeigen, beugt der hohe Kalziumgehalt (109 Milligramm pro 100 Milliliter) Übergewicht vor. Je mehr Kalzium wir aus Milchprodukten zu uns nehmen, desto weniger wird das Übergewicht gefördert. Ein halber Liter Buttermilch deckt bereits 75 Prozent des täglichen Kalziumbedarfs. Buttermilch ist außerdem sehr eiweiß- und lecithinreich und mit weniger als einem Prozent Fett fast in grenzenlosen Mengen genießbar.
Fatburner Wasser
Wasser ist ein Alleskönner: Es löscht den Durst ohne Kalorien, mindert das Hungergefühl und kurbelt darüber hinaus den Energieverbrauch an. Das fanden Wissenschaftler der Berliner Charité in einer Studie heraus. Trinkt man täglich zwei Liter des Fatburners, erhöht sich der Energieumsatz um bis zu 100 Kalorien. Der zusätzliche Kalorienverbrauch pro Jahr entspricht hochgerechnet etwa fünf Kilogramm reinem Körperfett.
Weitere Fatburner finden Sie in unserem E-Book 24-Stunden-Diät!




![Bauchfett[1]](http://www.24-Stunden-Diaet.de/wp-content/uploads/2010/10/Bauchfett11.jpg)


